Intel LGA1200 gesichtet, Kühler sollen kompatibel bleiben
Angeblich will Intel im kommenden Jahr schon wieder einen neuen Sockel einführen: Der LGA1200 erfordert neue Mainboards, soll aber immerhin zu bisherigen CPU-Kühlern kompatibel sein. Warum ein erneuter Plattformwechsel notwendig sein soll, ist derzeit noch unklar.
Es ist mal wieder soweit: Intel soll im kommenden Jahr erneut einen neuen Sockel auf den Markt bringen und damit die Kompatibilität zu den bisherigen Mainboards abbrechen. Der neue Sockel soll LGA1200 bzw. H5 heißen und damit den Sockel 1151 (v2), intern als H4 bezeichnet, ablösen.
CPU-Kühler bleiben kompatibel, Mainboards nicht
Auf Twitter wurde eine technische Zeichnung veröffentlicht, die den LGA1200 mit dem LGA1151 vergleicht. Glücklicherweise haben beide Sockel dieselben Abmessungen, wodurch die Nutzer zumindest ihre CPU-Kühler mitnehmen können. Durch den geänderten Sockel dürften aber neue Mainboards notwendig werden. Ein zweites, geleaktes Bild zeigt außerdem die Unterseite eines entsprechenden Prozessors: Die Aussparungen des Sockels 1151 sind dort durch Kontaktflächen belegt.
Quelle: Techpowerup / momomo_us
Intel Sockel LGA1200 vs LGA1151: Zeichnung
Mit dem LGA1200 bringt Intel nun schon den dritten Mainstream-Sockel mit DDR4-RAM auf den Markt. Der ursprüngliche Sockel 1151 diente für Skylake und Kaby Lake als Plattform, der leicht geänderte 1151 v2 für Coffee Lake und der Sockel 1200 soll 2020 für Comet Lake erscheinen.
Quelle: Techpowerup
Unterseite eines Prozessors für den Sockel LGA1200
Die Comet-Lake-Prozessoren sollen voraussichtlich im zweiten Quartal erscheinen, dann dürfte also auch der neue Sockel mit den entsprechenden Mainboards auf den Markt kommen. Warum diese allerdings notwendig sein sollen, ist bislang noch nicht bekannt: AMD zeigt mit dem Sockel AM4, dass eine Langzeitkompatibilität durchaus machbar ist. Möglicherweise will Intel den Mainstream-Prozessoren mit Comet Lake einen höheren Verbrauch ermöglichen und so AMDs Ryzen-3000-CPUs kontern, doch das ist reine Spekulation.
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Für Intel-Nutzer ist das Upgrade in jedem Fall unerfreulich, denn wer aufrüsten möchte, muss sich nun schon wieder ein neues Mainboard zulegen. Und auch danach dürfte es nicht besser aussehen: AMD wird 2021 mit Zen 4 auf den AM5-Sockel wechseln und somit DDR5-Speicher etablieren, wodurch Intel dann wohl schon wieder eine neue Plattform auf den Markt bringen wird.
Quelle: Techpowerup

RD-RAM war nicht vom Sockel abhängig, da die Northbridge samt Speicher-Controller noch Bestandteil des Chipsatzes auf dem Mainboard war. RAMBUS-Platinen gab es dann im Desktop für Sockel 370, 423 und 478. Der mittlere davon ist, neben FM1 und 754, aber auch einer der kurzlebigsten überhaupt gewesen.
Dieses Sockel Thema kann man immer und immer wieder bringen.
Für den kleinen Geldbeutel gut wenn man lange eine Plttform nutzt, für die mit Geld, ist es egal. Ich denke ein guter Mittelweg wäre da super.
2 Jahre die HEDT Plattform
3-4 Jahre beim Mainstream Sockel.
Eine HEDT Plattform wird zum einen viel länger genutzt(in den meisten Fällen) und wenn ich da nach 5 Jahren einen neuen Sockel brauche ist es auch okay.
Bei der kleinen Plattform wäre es halt cool immer mal wieder nur eines zu tauschen als immer alles.
Aber Sockel Chaos kennt man sowohl von Intel als auch von AMD. Bei AMD wäre da 754 -> 939 -> AM2 zu erwähnen und bei Intel 1156, 1366 und der Sockel damals mit dem SR?-Ram oder wie der hieß wo die noch kein DDR Ram nutzen durften.
Vielleicht hat Intel deshalb den Namen Comet-Lake gewählt, weil die CPUs so heiß werden, wie ein Meteoriteneinschlag. Heißer Kaffee reichte wohl nicht mehr als Maßstab.
Starte ich Prime 95 sinds rund 300 Watt. Und so gehts mir eigentlich mit allem, aber gut, ich weiß ja nicht wie du dein System konfiguriert hast, aber ich erreiche die Leistungsaufnahme in Prime 95 nicht ansatzweise.
Warum?
Weil die Last, die Prime95 erzeugt nur noch minimal höher ist als die Anwendungslast die ich hauptsächlich habe (ebenfalls hoher AVX2-Anteil). Die Zeiten wo Prime "unrealistisch" oder "praxisfern" war sind vorbei wenn man auch was anderes macht als spielen.
Oder anders gesagt: Wenn keine Limits aktiv sind verbraucht eine moderne CPU (egal ob AMD oder Intel) beim HEVC10-Encoding nahezu genauso viel wie bei Prime95. Und wenn Leistungslimits aktiv sind liegt der Lasttakt (der dann entsprechend runter muss) ziemlich genau da wo er unter Prime auch liegt.
Wenn ich mit meinem (stock) 3900X einen UHD-Clip encodiere habe ich Allcore ungefähr 4,1 GHz auf allen Kernen bei 142W Verbrauch (Limit). Bei Prime95 sinds 50 MHz weniger.