Meltdown & Spectre: Erste Spiele-Benchmarks mit Coffee Lake-S samt BIOS-Fix
Die Mainboard-Hersteller arbeiten an BIOS-Versionen, die nach der Meltdown-Sicherheitslücke auch Spectre beheben sollen. Eine erste inoffizielle Vorabversion hat Asus einem Magazin zur Verfügung gestellt, das die Auswirkungen auf die Performance gemessen hat. Spiele laufen etwas schlechter, alarmierend sind allerdings die Übertragungsraten von SSDs.
Anwendungs- und Spiele-Benchmarks mit einem Fix für die Sicherheitslücke Meltdown sind bereits seit Tagen verfügbar. Bei der Lösung auf Ebene des Betriebssystems werden der Benutzer- und Kernelspeicher innerhalb der CPU voneinander getrennt, um ein Auslesen zu verhindern (s. Wikipedia-Beitrag zu Kernel Page-Table Isolation, kurz KPTI). Ein Fix für Spectre erfordert zumindest bei Intel Updates der Microcodes, da Angreifer die Sprungvorhersage zum Auslesen empfindlicher Daten ausnutzen können.
Die Webseite techspot.com hat von Asus ein erstes Vorab-BIOS für das TUF Z370-Plus erhalten, das einen aktualisierten Microcode von Intel enthält. Um die Auswirkungen auf die Leistung zu ermitteln, hat techspot.com einen Core i7-8700K und einen Core i3-8100 mit einer Geforce GTX 1080 Ti kombiniert und die Performance jeweils mit und ohne Fix getestet. Leider wurde in 1080p mit mittleren und sehr hohen Grafikdetails getestet, sodass sich ein GPU-Limit nicht durchgehend ausschließen lässt. Der Fix beeinflusst natürlich nur die CPU - wird diese schon durch ein GPU-Limit vorzeitig ausgebremst, lässt sich der Einfluss nicht ermitteln.
Battlefield 1 und Ashes of the Singularity zeigen mit vier Prozent niedrigeren Fps-Werten die größten Leistungsreduzierungen, wohingegen sich Assassin's Creed Origins, Rainbow Six: Siege, F1 2017 und Total War: Warhammer 2 in den ausgewählten Einstellungen weitestgehend unbeeindruckt geben. Alle Spiele wurden mit DirectX 11 getestet. In Zeiten, wo Intel pro Generation, wenn überhaupt, nur wenige Prozent IPC (Leistung pro Takt) drauflegt, ist jeder Rückgang zwar schade, erhebliche Auswirkungen müssen Spieler aber nicht befürchten. AMD-Prozessoren sollen sich über die Sprungvorhersage übrigens nicht angreifen lassen, sodass dort kein leistungsreduzierender Fix für Spectre zu erwarten ist.
Techspot.com hat derweil noch die Lese- und Schreibleistung von SSDs mit dem BIOS-Update für Coffee Lake-S getestet und teils alarmierende Ergebnisse erhalten. Die Übertragungsrate bricht bei 4 bis 512 KByte kleinen Dateien im Bereich von 20 bis 40 Prozent ein, wobei Samsungs SSD 950 Pro als NVMe-Modell stärker betroffen ist als die SATA-6Gbit/s-SSD 850 Evo. Wodurch das BIOS-Update die SSD bremst, ist noch nicht geklärt.


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Und bei den Games habe ich kaum Unterschiede. Ehlich gesagt habe ich auch kaum etwas bemerkt. Vielleicht sieht man das wenn man genaueren Test durchführt. Aber wem juckt es die 1,2,3 fps weniger
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Da hab ich dann wenigstens 8 Kerne.
Also ich habe gestern auch mein Bios upgedate´tet auf 1203 von Asus für rog strix Z270f - I7 7700k ... Beim benchen mit Cinebench R15 habe ich 30 Punkte weniger. Anstatt 973 Punkte habe ich jetzt nur noch 943 Punkte. Es schwankt immer zwischen 943 und 942 Punkte. Also 2-3% Leistungsverlust wenn überhaubt.
Und bei den Games habe ich kaum Unterschiede. Ehlich gesagt habe ich auch kaum etwas bemerkt. Vielleicht sieht man das wenn man genaueren Test durchführt. Aber wem juckt es die 1,2,3 fps weniger
Tja ... dann mal abwarten, was die nächsten Wochen so an Erkenntnissen bringen.
Mal schauen, was weitere Tests ergeben, wenn mehr Bios Updates raus sind, auch was Leistungseinbußen angeht, egal ob bei Intel, oder AMD.
Ich hoffe mein Vertrauen war nicht falsch.
Ich dachte bisher jedenfalls, der hat Ahnung und ist vorsichtig mit solchen Aussagen.
1. A PoC that demonstrates the basic principles behind variant 1 in userspace on the tested Intel Haswell Xeon CPU, the AMD FX CPU, the AMD PRO CPU and an ARM Cortex A57 . This PoC only tests for the ability to read data inside mis-speculated execution within the same process, without crossing any privilege boundaries.