[PLUS] Sockel 1151 fit für 2024/2025: Tuning-Guide für den Core i9-9900K
PCGH Plus: Die Gaming-Systeme vieler PCGH-X-Mitglieder basieren auf 2019 oder früher eingeführter Technik. Aber kann man damit noch gut spielen? Wir machen dem Coffee-Lake-System eines Redakteurs Beine. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 09/2024.
Oldtimer-Rennen
Auf dieser Seite
- 1 Oldtimer-Rennen
- 2 Torsten tuned tüchtig
- 3 Kühlung: Ehrensache
- 4 T-Topology statt Daisy-Chain
- 5 Schritt 0: Ausgangssituation
- 6 Schritt 1: Mehr Takt!
- 7 Schritt 2: Zivile Spannungen
- 8 Schritt 3: Radikalste Timings
- 9 Schritt 4: Leistung prüfen
- 10 Schritt 5: CPU-Tuning
- 11 Schritt 6: Auswertung
- 12 Benchmarks
- 13 Ein System bis in die letzte Einstellung optimieren - lohnt das?
Core i9-14900KS und Ryzen 7 7800X3D sind beide - zumindest Mitte Juli, als diese Zeilen geschrieben werden - die leistungsfähigste Gaming-CPU mit der neuesten Desktop-Technologie ihres jeweiligen Herstellers. Beide laufen entsprechend mit dem besten RAM auf den neuesten Mainboards, sodass entsprechende Systeme in die Träume jedes Spielers passen - aber nur selten auch in deren Budgets. Außerdem wurden beide von unserem CPU-Fachmann Dave intensiv getuned. Sein maximal optimierter AMD gleich dreimal (PCGH 10/23, 01/24, 05/24), die neue, CPU-Limits um jeden Preis vermeidende PCGH-GPU-Testplattform einmal (PCGH 09/24). Dieser Artikel plant Ähnliches und wird seinen Fokus erneut auf die Vielfalt des RAM-OC legen. Genau wie bei Daves 7800X3D stellen dabei nicht alle Entscheidungen einen Performance-Best-Case dar, sondern unterliegen den Beschränkungen eines real existierenden Rechners und den Ansprüchen des Nutzers. Aber: Diesmal geht es nicht um Luxus-Hardware, sondern um einen Rechner, der Tuning wirklich nötig hat.
Torsten tuned tüchtig
Genauer gesagt: um meinen Rechner. Einem über die Jahre in wechselseitiger Aufrüstung gewachsenem System, das nie konsequent durchoptimiert wurde. Die Eckdaten:
- Intel Core i9-9900K
- Asus Maximus VIII Ranger
- Viermal 16 GiB G.Skill Aegis F4-3200C16D (zwei 32GIS-Kits)
- Nvidia Geforce RTX 2080 Ti
- Jede Menge Wasserkühler
Die Geforce wird uns an dieser Stelle kaum interessieren, Grafikkarten-Tuning erfolgt weitestgehend unabhängig vom restlichen System. Kennern werden aber zwei andere Besonderheiten auffallen:
Coffee Lake auf Z170
Läuft weiterhin
Zunächst das "falsche" Mainboard, Asus' letztes Ranger erschien schon 2015 und gehört zur Skylake-Generation. Der i9-9900K alias Coffee Lake Refresh läuft dagegen auf einer anderen, offiziell inkompatiblen Sockel-1151-Interpretation. Wie aber bereits in der PCGH 04/2019 (pcgh.de/coffeemod) ausführlich erklärt wurde, lässt sich der Mainboard-Fachredakteur keine Kompatibilitäten vorschreiben. :-) Die Hardware arbeitet gut zusammen, die Platine wurde schon zu Skylake-Zeiten mit Wasserkühlern aufgerüstet und das restliche System orientiert sich an ihren Schnittstellen; da habe ich wenig Lust auf einen Wechsel. Beispielsweise USB-3.1-Front-Header und -Gehäuse-Anschlüsse gab es 2015 nicht. Dafür habe ich einen der damaligen 5,25-Zoll-Einschübe mit 3.1-Controller und 100-W-Laden, was es onboard bis heute nicht gibt. Dieses Schmuckstück braucht aber zwischenzeitlich wieder ausgestorbenes E-SATA.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- Coffee Lake auf Z170
- Octa-Rank
- Kühlung: Ehrensache
- T-Topology statt Daisy-Chain
- Schritt 0: Ausgangssituation
- Schritt 1: Mehr Takt!
- Tipp 01: Nie das Produktiv-OS booten
- Tipp 02: Overclocking-Tests für Faule
- Tipp 03: Rapid-Rise-OC-Strategie
- Tipp 04: Nur geändert ist wirklich neu
- Tipp 05: "Stabiler" ist ggf. nicht stabil
- Tipp 06: ODT nicht vergessen! - Schritt 2: Zivile Spannungen
- Schritt 3: Radikalste Timings
- Schritt 4: Leistung prüfen
- Schritt 5: CPU-Tuning
- Schritt 6: Auswertung
- Benchmarks und Fazit: Ein System bis in die letzte Einstellung optimieren - lohnt das?
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