Lieferprobleme bei Intel: Asus erwartet Entspannung erst ab Q2/2019

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Lieferprobleme bei Intel: Asus erwartet Entspannung ab Q2/2019
Quelle: Intel

In der Analystenkonferenz zu den jüngsten Geschäftszahlen hat sich Asus' CEO Jerry Shen zu Intels Lieferproblemen bei seinen 14-nm-Prozessoren geäußert. Demnach rechnet der Hersteller frühestens ab dem zweiten Quartal 2019 mit einer Entspannung der Situation, vielleicht werde diese auch erst ab dem dritten erfolgen. Die Umsatzprognosen sind deshalb verhalten.

Asus hat seine aktuellen Geschäftszahlen veröffentlicht, in deren Zuge die Telefonkonferenz mit Analysten stattfand. Der Umsatz ist aufgrund geringerer PC-Lieferungen zurückgegangen, die Aussichten für das jetzt laufende Quartal sind verhalten, was Asus auf die Lieferprobleme seitens Intel zurückführt. Der Chiphersteller hat bekanntlich nicht genügend Fertigungskapazitäten in 14 nm, um das gesamte Portfolio abdecken zu können.

Intel soll frühestens ab dem 2. Quartal 2019 mehr liefern können

Im Call wurde Asus' CEO Jerry Shen daraufhin natürlich gefragt, wann er mit einer Entspannung der Liefersituation rechne. Eine englische Übersetzung bietet der Hersteller als Webcast (ab 15:12) an, die taiwanische Webseite digitimes.com hat ebenfalls darüber berichtet. Eine Besserung erwartet Asus nicht vor dem zweiten Quartal 2019, vielleicht auch erst im dritten, womit sich das Ganze noch in das Weihnachtsgeschäft 2019 hineinzöge (die Produktion für das vierte Quartal läuft vorab im dritten).

Lesenswert: CPU-Tests 2018: Benchmark-Bestenliste - Leistungsindex für Prozessoren

Shen bestätigt, dass vor allem kleine Prozessoren bis hin zu den Einsteiger-Core-i-Modellen betroffen seien. Intel priorisiere bei der Produktion die margenträchtigen Xeon- sowie die großen Core-i-CPUs, sodass sich die Engpässe ab der Oberklasse nicht so stark auswirken würden. Im Desktop hält sich der Core i7-8700K beispielsweise stabil bei 420 Euro - zwischenzeitig kostete er vereinzelt 480 Euro und bei den meisten Händlern weit über 500 Euro. Die früheren 315 Euro bleiben weiterhin unerreicht.

Verschiedene Lösungsansätze

Um die Produktionsprobleme zu lösen, investiert Intel weiter kräftig in seine 14-nm-Fertigung. Teile des noch nicht rund laufenden 10-nm-Prozesses werden sogar wieder zurückgerüstet. Außerdem soll der Chiphersteller die Auslagerung seiner Mainboard-I/O-Hubs ("Chipsätze") und der Einsteiger-CPUs zu TSMC planen.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Arkintosz
        Komisch, genau das gleiche habe ich auch schon bei der Meldung spekuliert, dass sich das angeblich bald ändern würde
      • Von Arkintosz
        Komisch, genau das gleiche habe ich auch schon bei der Meldung spekuliert, dass sich das angeblich bald ändern würde
      • Von gaussmath
        Hieß es nicht im Forum letztens, dass längst wieder alles schick sei?!
      • Von Gelöschtes Mitglied 130761
        Das ist insofern interessant, dass Unternehmen in der Regel eher positive oder etwas "geschönte" Prognosen abgeben. Wenn das bei ASUS nun aber so erfolgt, dann darf man wohl davon ausgehen, dass sie damit auch indirekt recht verlässliche Informationen "weitergeben".
      • Von Speedbone Software-Overclocker(in)
        Die Server CPUs sind momentan auch viel zu teuer (für die gebotene Leistung). Wenn doch Raven Ridge mit ECC funktionieren würde. .... könnte man wenigstens günstig kleine Businessserver einrichten.

        Fals einer ein Mainboard kennt bitte PM. Aufgaben wären nur Domänencontroller, Storage und Mail- Server
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