Intel-Fertigung: Milliardeninvestition für den 14-Nanometer-Prozess
Bob Swan, Interims-Chef von Intel, hat in einem offenen Brief angekündigt, dass das Unternehmen eine Milliarde US-Dollar in bestehende 14-Nanometer-Fabs investieren will. Das soll den Kapazitätsproblemen entgegenwirken, die angeblich durch den gewachsenen PC-Markt und eine hohe Nachfrage durch Rechenzentren entstanden sind. Darüber hinaus bekräftigt Swan, dass die 10-Nanometer-Produktion 2019 starten soll.
Intel hat angekündigt, eine Milliarde US-Dollar in bestehende 14-Nanometer-Fabs zu investieren. Die zusätzliche Investition soll, zusammen mit weiteren Effizienzsteigerungen, den aktuellen Kapazitätsproblemen des Unternehmens entgegenwirken. Das Geld sollen die Fertigungsanlagen in Oregon, Arizona, Irland und Israel fließen.
x86-Prozessoren haben Priorität
Die Ankündigung geht aus einem offenen Brief von Bob Swan, CFO und Interims-Chef von Intel hervor. Swan leitet das Unternehmen schon seit über drei Monaten, als der ehemalige CEO Brian Krzanich überraschend seinen Rücktritt verkündet hat. In dem Brief nennt Swan die erhöhte Nachfrage durch Rechenzentren und auch den klassischen Desktop-Markt als Ursache: Dieser sei im zweiten Quartal 2018 erstmals seit 2011 wieder gewachsen. Angeblich priorisiert Intel die Fertigung von Xeon- und Core-Chips, also den High-End-Produkten.
Trotz seiner Aussage dürften wohl auch andere Chips hohe Priorität haben: Intel ist der einzige Lieferant von Modems für die aktuelle Generation iPhones, und dürfte alles daran setzen Apples Liefervorgaben zu erfüllen. Parallel dazu hat das Unternehmen bereits erste Schritte unternommen, um die 14-Nanometer-Produktion zu entlasten: Der H310C-Chipsatz soll angeblich wieder im älteren 22-Nanometer-Prozess gefertigt werden, anstatt, wie geplant, in 14 Nanometern.
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Darüber hinaus spricht Swan auch die 10-Nanometer-Fertigung an. Die Yield-Raten steigen angeblich, und die Massenproduktion ist weiterhin für 2019 geplant. Da er keine Halbjahres- oder Quartalsangabe macht, sollte man aber auch weiterhin eher mit Ende 2019 rechnen.
Die Fertigungsprobleme mit Intels 10-Nanomenter-Prozess sind vermutlich der Auslöser der aktuellen Lieferschwierigkeiten: Viele der aktuell auf dem Markt befindlichen Produkte des Unternehmens sollten eigentlich schon mit verkleinerter 10-Nanometer-Fertigung erscheinen, wurden aufgrund der Probleme jedoch noch im alten Prozess auf den Markt gebracht.

Egal mit welchen Argumenten welche Seite was sagen möchte: ich bleibe mir treu und kaufe nicht, wenn es mir zu teuer ist und reguliere hiermit auch den Markt, wenn auch marginal.
Einfach mal <NICHT> kaufen, im Regal liegen lassen, den Hersteller/Anbieter wechseln; that's my way. Und nebenbei ist es wesentlich weniger irritierend und anstrengend als sich durch die ständige Argumentations-Neusuche in irgendwelchen Foren, wo sowieso jeder aufgrund der Anonymheit das Gefühl der Vogelfreiheit genießt, gegen Angriffe auf die eigene Meinung wehren zu müssen, weil es einfach gefühlt mehr Leute gibt, welche die Meinung einer anderen Personen zu einem Thema eher versuchen auseinander zu nehmen, als eine eigene zu bilden. Ist ja auch viel leichter, es wurde ja schon eine Meinung gebildet, wodurch das Maß der Eigeninvestition auf das verwendete Vokabular und die Rechtschreibung reduziert wird.
Und ja: etwas Sarkasmus oder Selbstironie lockern die ewigen Diskussionen um immer das selbe Thema mit wandelndem Aussehen bzw. regelmäßig anderen Katalysatoren (wer hat Recht?) ein wenig auf
Aber ich habes ja jetzt verstanden (hoffe ich zumindest)...
wenn ein Anbieter dieses Quartal 100 CPUs zu einen bestimmten Preis umsetzt und im nächsten Quartal die gleiche Menge zu einen niedrigeren Preis, dann kann er trotzdem noch einen hohen Marktanteil haben, aber der Umsatz ist dann runtergegangen.
Reported!
Eine weite Verbreitung (Marktanteil) sorgt für einen besseren Support der Entwickler. Das führt zu besseren Tests und dadurch mehr Verkäufe. So lange genug Gewinn übrig bleibt und das bleibt er sicher, wäre das doch die bessere Entscheidung. Ausser AMD setzt wieder auf eine nicht konkurrenzfähige CPU-Architektur. Das wird aber wohl so schnell nicht mehr passieren.