Intel rüstet 10 nm teilweise auf 14 nm zurück
In der Telefonkonferenz zu den aktuellen Geschäftszahlen musste Intels Übergangs-CEO Rede und Antwort bezüglich des hauseigenen 10-nm-Prozesses stehen. Bei dem entwickle sich die Ausbeute wunderbar. Gleichzeitig rüstet Intel jedoch 10-nm-Kapazitäten auf 14 nm zurück, laut eigenen Aussagen, um der Nachfrage bei Coffee Lake und Co. gerecht zu werden.
Anfang der Woche machte ein Gerücht die Runde, Intel wolle den 10-nm-Prozess komplett streichen. Dieser verspätet sich inzwischen seit vier Jahren und sorgt weiterhin für Probleme, sodass der Chiphersteller keine komplette CPU -Reihe in 10 nm auflegen kann. Ein winziger Cannon-Lake-Zweikerner wird lediglich als Kleinserie in Form des Core i3-8121U verkauft, wobei dort nicht einmal die iGPU funktioniert. Intel dementierte derweil die Spekulationen. In der Telefonkonferenz zu den aktuellen Geschäftszahlen ging der Übergangs-CEO, Robert Swan, näher auf Fragen zur Fertigung in 10 nm ein.
Weniger 10 nm, mehr 14 nm bei Intel
Zu einer definitiven Aussage lässt er sich derweil nicht bewegen: "Wir bekräftigen und beteuern immer noch unsere vorherige Richtlinie, bei der wir glauben, dass wir 10-nm[-Prozessoren] ab der Holiday-Season 2019 ausliefern werden. Wenn überhaupt, dann fühle ich mich bei dieser Aussage zuversichtlicher als beim letzten Call vor drei Monaten", so Swan. Mit den Fortschritten innerhalb des letzten halben Jahres sehe sich Intel jetzt dort, wo der Chiphersteller früher beim 14-nm-Prozess gestanden habe. Auch dort kam es zu Verspätungen, weshalb Broadwell ein kurzes Dasein fristete. An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass es bei Broadwell frühzeitig immerhin voll funktionsfähige Vierkern-CPUs mit größerer GT3e-iGPU gab.
Weitere Hintergründe: Intel will Fertigung umstrukturieren: Neue Hoffnung für 10 nm?
Auch die Praxis lässt nicht unbedingt darauf schließen, dass das Vertrauen in den 10-nm-Prozess allzu groß ausfällt. Teile der 10-nm-Fertigung wurden wieder auf 14 nm umgestellt, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, so Intel. Zuletzt soll der Chiphersteller Engpässe gehabt haben, weshalb der Core i7-8700K zwischenzeitlich auf circa 500 Euro hochschoss. Das große Wachstum sei unerwartet gekommen, weshalb man jetzt "ein bisschen eingeschränkt" sei. Intel priorisiere das Portfolio nun "so gut es geht mit den Kunden". Immerhin zeigt das Vorgehen kurzfristig Wirkung: Der Core i7-8700K ist inzwischen wieder ab 420 Euro erhältlich - bis zu den früheren 300 bis 350 Euro ist es noch ein bisschen hin.

Hach ja, der Cinebench, das neue Lieblingsspiel der Threadripperfans unter den Gamern.
Finde ich amüsant ,da Intel das nicht zusammenbekommt - Milliardenkonzern. Und vernünftige P/L bei CPUs haben sie dank AMD nun auch hihi
AMD braucht mich,
braucht mich nicht , braucht mich , braucht mich nicht, braucht mich ........ .
Was die Wort(Namens)wahl angeht, ist ZEN doch clever.
Schön verwirrend für alle die meinen, AMD hätte mit ZEN sowas wie den heiligen Gral entdeckt und die jetzt -vergeblich- versuchen, den zu finden.
Zen – Wikipedia
Die Wortwahl von AMD ist schon merkwürdig. Hätten sie besser vorher bei Wiki nachgesehen.
Was die Wort(Namens)wahl angeht, ist ZEN doch clever.
Die Charakterisierung, Zen biete „nichts“, wird gerne von Zen-Meistern gegenüber ihren Schülern geäußert, um ihnen die Illusion zu nehmen, Zen biete erwerbbares Wissen oder könne etwas „Nützliches“ sein. Auf einer anderen Ebene wird hingegen auch das Gegenteil behauptet: Zen biete das „ganze Universum“, da es die Aufhebung der Trennung von Innenwelt und Außenwelt, also „alles“, beinhalte.
Zen – Wikipedia