Intel Coffee Lake-S: der8auer zeigt Rasterelektronenmikroskopbilder eines Core i7-8700K

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Intel Coffee Lake-S: der8auer zeigt Rasterelektronenmikroskopbilder eines Core i7-8700K (10)
Quelle: Roman "der8auer" Hartung

Roman "der8auer" Hartung hat sich zusammen mit der Hochschule Heilbronn den Querschnitt eines Core i7-8700K aus Intels Coffee-Lake-S-Familie unter einem Rasterelektronenmikroskop angesehen. Ziel der Bilder ist es zu veranschaulichen, wie hauchdünn die eigentliche CPU ist. Der Großteil der silbernen Quader besteht aus Leiterschichten, um die Transistoren miteinander zu verdrahten.

Prozessoren und Grafikchips kennt man als silberfarbene Chips, die rund einen halben Millimeter dick sind. Im Falle von Grafikkarten befinden sie sich nackt auf dem Package, sodass sie nach dem Abnehmen des Kühlers offengelegt werden. Bei CPUs setzen AMD und Intel seit Jahren durchgehend kupferne Heatspreader ein, um die Abwärme zu verteilen. Roman "der8auer" Hartung verdeutlicht anhand von Bildern, die mit einem Rasterelektronenmikroskop entstanden sind, den Aufbau moderner Siliziumchips. Dazu hat er seine alte Hochschule in Heilbronn besucht.

Der8auer wollte den Querschnitt anhand eines Coffee-Lake-S-Prozessors, dem Core i7-8700K, zeigen. Ein erstes Exemplar sägte er mittig durch, woraufhin der Chip aufgrund der Sprödigkeit durchbrach und für die Bilder nicht mehr zu gebrauchen war. Bei einem zweiten Modell sägte er am Chip vorbei das Package ab und schleifte sich mit verschiedenen Papieren bis zur Mitte durch. Der Extrem-Übertakter beteuert, dass beide CPUs schon vorher defekt gewesen seien.

Die tatsächliche CPU, das heißt das belichtete Silizium, stellt nur eine hauchdünne Schicht dar. Um auch nur die groben Strukturen der Transistoren sehen zu können, braucht es bereits eine 4.000-fache Vergrößerung. Bilder, wie sie Fertiger wie Globalfoundries, Intel und TSMC oder auch Wikichip erstellen, um die Breite einzelner Transistoren aufzuzeigen, kann selbst die Hochschule nicht erstellen. Der Großteil einer CPU oder GPU besteht aus diversen Metallschichten, mit deren Hilfe die Transistoren miteinander verdrahtet werden. Ohne sie gelangt kein Strom zu den Transistoren. Nicht nur vom Chipdesign und dem Fertigungsprozess, sondern auch von diesen Metal-Layern hängt maßgeblich die Taktfreudigkeit eines Siliziumchips ab. Bei sogenannten Respins werden häufig die Metal-Layer überarbeitet, um einen höheren Takt erzielen zu können.

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Zappaesk Volt-Modder(in)
        Zitat von -Kerby-
        Wenn du meinst...
        Ja mein ich und erlebe es seit fast 20 Jahren in denen ich Studenten betreue. Ich denke nach der Zeit und mit der Menge an Arbeiten kann ich da schon eine eigene Meinung haben.
      • Von Zappaesk Volt-Modder(in)
        Zitat von -Kerby-
        Wenn du meinst...
        Ja mein ich und erlebe es seit fast 20 Jahren in denen ich Studenten betreue. Ich denke nach der Zeit und mit der Menge an Arbeiten kann ich da schon eine eigene Meinung haben.
      • Von -Kerby- Software-Overclocker(in)
        Zitat von Zappaesk
        Als ob die Hochschule an der man ist, dabei ne Rolle spielt.

        Ich habe schon x Abschluss- und Studienarbeiten von Studenten aus HN betreut - mein Arbeitgeber arbeitet eng mit denen zusammen. Einen wie auch immer gearteten Unterschied zu anderen Studenten aus anderen Hochschulen oder Unis konnte ich davei nicht feststellen. Der Trend weg von einer breit aufgestellten Ausbildung hin zu Fachidioten ist leider überall da - sogar bei Unis. Das ist nix wofür ein Student was kann, aber für die Wahl des Studienortes schon.
        Wenn du meinst...
      • Von Zappaesk Volt-Modder(in)
        Zitat von -Kerby-
        ...ja genau, man studiert dort, wo die schönere Stadt ist. Elementar für die berufliche Weiterentwicklung dann würde ich vorschlagen, dass es dabei bleibt, dass man es nicht verstehen kann
        Als ob die Hochschule an der man ist, dabei ne Rolle spielt.

        Ich habe schon x Abschluss- und Studienarbeiten von Studenten aus HN betreut - mein Arbeitgeber arbeitet eng mit denen zusammen. Einen wie auch immer gearteten Unterschied zu anderen Studenten aus anderen Hochschulen oder Unis konnte ich davei nicht feststellen. Der Trend weg von einer breit aufgestellten Ausbildung hin zu Fachidioten ist leider überall da - sogar bei Unis. Das ist nix wofür ein Student was kann, aber für die Wahl des Studienortes schon.
      • Von Atze-Peng PC-Selbstbauer(in)
        Schaut durchaus spannend aus. Gerne mehr von sowas.
      • Von -Kerby- Software-Overclocker(in)
        Zitat von Zappaesk
        Da kommt man aus Heidelberg (gestern wieder im Coffee Nerd und im Mosh Mosh gewesen) und studiert in HN (neben PF sicherlich die mit abstand häßlichste Stadt in BW)?

        Das muss man nicht verstehen...
        ...ja genau, man studiert dort, wo die schönere Stadt ist. Elementar für die berufliche Weiterentwicklung dann würde ich vorschlagen, dass es dabei bleibt, dass man es nicht verstehen kann
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