DLC-Flut auf Steam: Diese Spiele stellen Cities: Skylines deutlich in den Schatten
Cities: Skylines gilt als DLC-Schwergewicht, doch andere Spiele gehen deutlich weiter. Train Simulator Classic und Fantasy Grounds VTT erreichen mit erheblich mehr Inhalten neue Dimensionen und zeigen die Extreme moderner Monetarisierung.
Zusatzinhalte gehören längst zum festen Bestandteil moderner Spiele. Kaum ein Titel steht dabei so oft im Fokus wie Cities: Skylines, das über Jahre hinweg mit einer Vielzahl an Erweiterungen stetig gewachsen ist. Doch ein Blick auf andere Projekte zeigt, dass die Städtebau-Simulation im Vergleich fast moderat wirkt.
Darf es ein bisschen mehr sein?
Während Cities: Skylines aktuell auf rund 76 Zusatzinhalte kommt, bewegen sich andere Titel in völlig anderen Dimensionen. Besonders auffällig ist Train Simulator Classic, der auf Steam mit etwa 786 Erweiterungen gelistet wird. Diese enorme Zahl ergibt sich vor allem aus einer Vielzahl einzelner Strecken, Lokomotiven und Szenarien, die separat angeboten werden und das Spiel im Laufe der Zeit kontinuierlich erweitern.
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Noch deutlich extremer fällt der Vergleich mit Fantasy Grounds VTT aus. Die virtuelle Tabletop-Plattform bringt es auf mehrere tausend Zusatzinhalte. Rund 3.785 DLCs sind hier verfügbar. Der Grund liegt in der Struktur der Software, die als Plattform für Pen-and-Paper-Rollenspiele dient. Einzelne Regelwerke, Kampagnen, Kartenpakete und Erweiterungen werden jeweils separat vertrieben und summieren sich so zu einer außergewöhnlichen Gesamtzahl.
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Die hohe Menge an Zusatzinhalten ist dabei nicht zwingend mit klassischem Content gleichzusetzen. Während Cities: Skylines größere Erweiterungen mit neuen Spielmechaniken bietet, setzen die genannten Beispiele stärker auf modulare Inhalte. Gerade bei Simulationen oder Plattformen ergibt dieses Modell Sinn, da Nutzer gezielt einzelne Bausteine auswählen können. Zudem generieren die meist kostenpflichtigen Inhalte regelmäßig Einnahmen und gewährleisten so unter anderem die Langlebigkeit solcher Projekte.
Die Qual der Wahl
Für Spieler bedeutet diese Entwicklung eine zunehmende Fragmentierung der Inhalte. Einerseits erlaubt sie eine individuelle Zusammenstellung des Spielerlebnisses, andererseits kann sie schnell unübersichtlich werden. Besonders Neueinsteiger stehen vor der Herausforderung, aus hunderten oder sogar tausenden Erweiterungen die relevanten Inhalte zu identifizieren.
Die Diskussion um DLC-Modelle dürfte damit weiter an Bedeutung gewinnen. Während einige Entwickler auf umfangreiche Komplettpakete setzen, verfolgen andere bewusst eine langfristige Strategie mit vielen kleinen Erweiterungen. Diese Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Ansätze ausfallen können und wie weit sich das Konzept inzwischen gewandelt hat.
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Quelle: via Steam


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