Nvidia: "Intel versuchte 33 Jahre lang, uns zu vernichten"
Nvidia-CEO Jensen Huang ist in einem Interview kürzlich auf die bisherige Vergangenheit mit Intel eingegangen, die demnach offenbar selten rosig war.
Vor wenigen Wochen gaben Nvidia und Intel überraschend eine Partnerschaft über Core-CPUs mit RTX-GPUs bekannt und im Rahmen eines Interviews mit Jim Cramer von der CNBC-Sendung "Mad Money" hat sich Nvidia-CEO Jensen Huang kürzlich unter anderem zu diesem Thema geäußert. Dabei kam man auch auf eine Zeit von vor rund 20 Jahren zu sprechen, als Intel ein mit Abstand marktdominierender Chipkonzern war und Nvidia noch eine vergleichsweise kleine, aber aufstrebende GPU-Schmiede.
Laut Cramer wollte der damalige Intel-CEO und 2016 verstorbene Mitbegründer Andy Grove bereits seinerzeit "einen Deal machen [...] mit einem Unternehmen, das Ihnen sehr ähnlich klang". Huang soll demnach zu der Zeit auch mit Grove gesprochen haben, wobei letzterer laut Cramer eher despektierlich gewesen sein soll, was aber nicht Groves Natur gewesen sein soll, sondern lediglich seine Selbstdarstellung, während Huang lächelnd äußerte: "Intel widmete sich 33 Jahre unseres Lebens, in denen es versuchte, uns zu vernichten."
Jim Cramer: "Now, I know Intel from, I knew Andy Grove, a person on the board, who suggested that they do a deal, make a deal with a company that sounded a lot like you during the period when I know you were speaking to Andy. And Andy was quite disrespectful, but that was his way. He just was his way. It's not the way, it's the way that he had himself, set himself up, frankly."
Jensen Huang: "Intel dedicated 33 years of our lives trying to kill us."
Im weiteren Gesprächsverlauf zu dem Thema ergänzte Huang wiederholt humoristisch, dass Intel dahingehend regelrecht auf einer Mission gewesen sei, während man sich selbst eher als "Liebhaber, nicht als Kämpfer" sehe ("we are lovers, not fighters"). Auch wenn die dahingehenden Aussagen von Huang ziemlich spaßig angehaucht sind, wie auch das dazugehörige Video ab der Zeitmarke von 3 Minuten zeigt, scheint natürlich trotzdem ein nicht unerhebliches Körnchen Wahrheit zur zurückliegenden Vergangenheit beider Unternehmen durch.
Intel und Nvidia: Vergangenheit weniger rosig
Wie Wccftech hierzu berichtet, gibt es mehrere bestätigte und unbestätigte Berichte darüber, dass Intel seinerzeit versucht hat, den Wettbewerb zu unterdrücken, indem es IP- und Lizenzvereinbarungen zu eigenen Gunsten geschlossen hat. Konkret hatte beispielsweise Nvidia einen Vertrag über die Herstellung von Chipsätzen für Intel-CPUs, wechselte aber später zu einem internen Design, was zu einem Streit über die Auslegung der Lizenz führte, den Nvidia schließlich gewann.
Jensen Huang zeigte sich in dem jetzigen Interview aber optimistisch hinsichtlich des jüngsten Vertrags mit Intel und lobte die Rolle von Intel-CEO Lip-Bu Tan, der den Vertrag vorangetrieben hatte. So soll der Vertrag zwischen Nvidia und Intel eine Win-Win-Situation für beide Seiten sein, da Nvidia mit integrierten GPUs in ein riesiges Verbrauchersegment und damit in einen milliardenschweren Markt eintreten würde. Intel wiederum könne weiterführend in das Mainstream-Datacenter-Segment einsteigen, indem es x86-CPUs für die Rack-Scale-Lösungen von Nvidia entwickelt, so der Bericht.
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All die großen Firmenchefs sind bestimmt dicke Freunde und treffen sich sicherlich einmal die Woche zum Abendessen und lachen über das dumme Volk, das alles glaubt was man ihnen erzählt. <-- Dieser Absatz ist natürlich nicht ernst gemeint. Ersterer aber schon. 😊
Ich bin ehrlich. Für einen Produktiven Laptop für kreative Tätigkeiten klingt diese Kombination nach dem heiligen Gral!
In Gegensatz zu den Gaming CPUs sind die Laptop CPUs von Intel echt top nur fehlt halt eine brauchbare APU und mit Nvidia hätte man dann den Platzhirsche mit an Bord...
Ich würde mir sowas ohne zu zögern kaufen, wenn ich einen neuen Laptop bräuchte!
Aber noch geiler wäre die Kombi natürlich für ein Handheld. Man hat ja gesehen wie fantastisch das Upscaling auf der Switch funktioniert obwohl es ihr eigentlich an Leistung fehlt sehen die Spiele im Verhältnis dazu unglaublich gut aus!
Die erste Hauch indirekter Konkurrenz war vor 22 Jahren der Nforce Professional für AMDs Opteron, den auszuknocken Intel aber auch nicht geholfen hätte, da es Alternativen von AMD und Via gab. Vor 20 Jahren traten Nforce 4 Intel Edition und Nachfolger prinzipiell gegen Intel-Chipsätze an – aber als Bereicherung für den Sockel 775 in Anwendungsbereichen, für die man zuvor AMD-Plattformen und -CPUs kaufen musste. In Anbetracht dessen, dass Nvidia dafür auch eine FSB-Lizenz erhielt, könnte man geradezu von Kooperation statt "Zerstörung" sprechen. (Oder war das die H&G-Hexen-Taktik? Wollte Intel Nvidia erst mästen, ehe sie zum großen Schlag ausholen? ) Ernst wurde es zwischen Nvidia und Intel erst vor 15-18 Jahren, als Tesla-GPGPUs in Xeon-Märkte eindrangen und Phi dagegen gestellt wurde. Hinweise auf Zerstörungsversuche, auf -möglichkeiten oder auch nur eine positive -Riskiko-Nutzen-Bilanz sind dennoch nicht bekannt geworden. Aber seitdem hätte Intel seitdem zumindest ein Tatmotiv. Kein ausgeprägteres als gegen AMD, IBM und manch anderen, aber wenigstens überhaupt eins – für rund die Hälfte der beanspruchten Zeit.
Wobei EVGA wohl noch existiert aber eben keine Grafikkarten rausbringt.
Ich weiß allerdings nicht warum die keine AMD und oder Intel GPUs rausbringen.
Ich könnte mir vorstellen, dass es an einer Nvidiaklausel liegt, die das für eine gewisse Zeit einschränkt.
Die erste Hauch indirekter Konkurrenz war vor 22 Jahren der Nforce Professional für AMDs Opteron, den auszuknocken Intel aber auch nicht geholfen hätte, da es Alternativen von AMD und Via gab. Vor 20 Jahren traten Nforce 4 Intel Edition und Nachfolger prinzipiell gegen Intel-Chipsätze an – aber als Bereicherung für den Sockel 775 in Anwendungsbereichen, für die man zuvor AMD-Plattformen und -CPUs kaufen musste. In Anbetracht dessen, dass Nvidia dafür auch eine FSB-Lizenz erhielt, könnte man geradezu von Kooperation statt "Zerstörung" sprechen. (Oder war das die H&G-Hexen-Taktik? Wollte Intel Nvidia erst mästen, ehe sie zum großen Schlag ausholen? ) Ernst wurde es zwischen Nvidia und Intel erst vor 15-18 Jahren, als Tesla-GPGPUs in Xeon-Märkte eindrangen und Phi dagegen gestellt wurde. Hinweise auf Zerstörungsversuche, auf -möglichkeiten oder auch nur eine positive -Riskiko-Nutzen-Bilanz sind dennoch nicht bekannt geworden. Aber seitdem hätte Intel seitdem zumindest ein Tatmotiv. Kein ausgeprägteres als gegen AMD, IBM und manch anderen, aber wenigstens überhaupt eins – für rund die Hälfte der beanspruchten Zeit.
Wobei EVGA wohl noch existiert aber eben keine Grafikkarten rausbringt.
Ich weiß allerdings nicht warum die keine AMD und oder Intel GPUs rausbringen.