Chip-Boom setzt TSMC unter Druck: Alle Fertigungskapazitäten bis 2028 bereits verplant
TSMC steht wie kaum ein anderes Unternehmen im Zentrum der Chipindustrie. Laut aktuellen Berichten soll der Chiphersteller bereits alle Kapazitäten bis einschließlich 2028 verplant haben.
Wer auf die nächste GPU- und CPU-Generation wartet, denkt meist an mehr Leistung, neue Features oder bessere Effizienz. Doch ein entscheidender Faktor rückt immer stärker in den Hintergrund und genau der könnte zum eigentlichen Flaschenhals werden: die Produktion selbst. Denn ohne freie Fertigungskapazitäten bleibt selbst die beste Technik nur ein Plan in der Theorie. Laut einem Bericht der südkoreanischen Zeitung Chosun sei TSMC bis mindestens 2028 nahezu vollständig ausgelastet. Der internationale Chiphersteller mit Sitz in Taiwan ist der aktuell wichtigste und beliefert seit 1987 Hardware-Konzerne auf der ganzen Welt.
KI-Segment als Treiber
Besonders gefragt sollen die modernen Verfahren wie 3 nm und die kommende 2-nm-Technologie sein. Große Tech-Unternehmen sichern sich die Produktionskontingente immer früher und teilweise über Jahre hinweg. Die Nachfrage sei sogar so groß, dass selbst Kapazitäten in Fabriken, die noch gar nicht gebaut wurden - etwa in geplanten Standorten in den USA - schon vor ihrem eigentlichen Start weitgehend verplant seien. Der anhaltende Boom im KI-Sektor treibt die Nachfrage nach rechenintensiven Anwendungen in die Höhe.
Konkurrenz um Kapazitäten
Für die Branche hat das spürbare Konsequenzen: Unternehmen wie Nvidia, AMD und Apple stehen in direkter Konkurrenz um begrenzte Kapazitäten. Zwar gibt es mit Samsung Electronics eine Alternative im High-End-Bereich, doch die Auswahl soll trotzdem eingeschränkt bleiben. Neue Hardware hängt damit stärker denn je davon ab, ob rechtzeitig Produktionsslots gesichert werden können. Das wirke sich in begrenzten Stückzahlen und verzögerten Veröffentlichungen auf dem Endkundenmarkt aus.
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Man sollte vielleicht an eine KI geteuerte Vorrichtung denken die diese 15 Kilopächchen intelligent durch das Firmengebäude bewegt, damit Menschen nur noch das erledigen wofür wirklich Einfallssreichtum benötigt wird.
Hab mir noch fix eine PS5 Pro zum „Schnäppchenpreis“ gesichert.
Werde mir die „gewonnene“ Zeit bis zum nächsten PC-Upgrade u.a. mit Astrobot & Co vertreiben.
Im Gegensatz zu den Banken stimmt das hier sogar. Glaubst du wirklich, dass die Menschheit erstmal 20 Jahre auf die Chips verzichtet, weil irgendwo ein Unternehmen nicht zahlen kann?
Das einzige, das sie kaputtmachen kann, ist ein Krieg und dann haben wir richtig viel an der Backe
https://de.wikipedia.org/...
Ja, ich bin seit 2021 in meiner Stelle als Prozessingenieur (und stellvertretende Produktionsleitung (180 Mitarbeiter)) alleine, eine Stelle die eigentlich von insgesamt drei Prozessingenieuren besetzt sein sollte. Seit damals gab es viele "Hochs und Tiefs" - wenig Arbeit, viel Arbeit, WE Schichten, Überstunden ... eher Überwochen. Und ich bin mir 100%ig sicher, das meine Kollegen in der Produktion sehr viel schwerere Arbeit (allen voran Körperlich) verrichten, als ein Bandmitarbeiter bei TSMC.
Ja, siehe oben. Wie sieht es bei dir aus?
Das war so gemeint wie ich es gesagt habe - TSMC ist hochautomatisiert. Da schleppt in der Produktion keiner irgendwelche 15kg Päckchen über 8h. Jene Arbeit mit der Arbeit mit der eines "normalen" Arbeiters zu vergleichen ist schlichtweg falsch. Was nicht heißt das die Arbeit dort nicht auch anstrengend ist - du kannst hier aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Und ja, Respekt sollte man definitiv davor haben!
Aber auch hier "wird wohl ...Standard sein"?! Wird wohl ... weißt du es?
Wurde denn schon mal in einem Produktionsbetrieb gearbeitet? Wenn man Investitionen in neue Maschinen neben dem Produktionsbetrieb nicht gehändelt bekommt, macht man was falsch! Es wird immer parallel geplant. Maschinenstunden werden nach Aufträgen "gefüllt", Wartungen sind dort zeitlich mit einkalkuliert - eventuelle Investitionen in eine bestehende Maschine werden nicht von heute auf morgen entschieden. Daraus resultierende Stillstände werden in der Kapazitätsplanung mit eingerechnet. Dann habe ich von unrealistischen 100% Verfügbarkeit, eben nur 80% für das Jahr. Sind die 80% mit Aufträgen gefüllt, habe ich dann dort eine 100%ige Auslastung. Puffer werden immer eingeplant - mögliche "ungeplante Stillstände" usw.
Neue Maschinen werden neben der Produktion projektiert und in Betrieb genommen. Davon ist die Produktion zu 0% abhängig.
100% Auslastung sind nicht 100% Auslastung - dafür haben wir gar keinen Einblick in die Produktionsabläufe / Auftrags- und Stillstandsplanung von TSMC.