Nvidia-Intel-Deal: AMD zeigt sich nicht besorgt und ist überzeugt von der eigenen Roadmap
Was bedeutet der neuerliche Deal zwischen Nvidia und Intel für AMD? In einem Interview erklärt der Corporate Vice President und General Manager für Client OEM bei AMD, dass man unbesorgt ist.
Nachdem Nvidia 5 Milliarden US-Dollar in Intel investiert hat, um gemeinsame Sache im KI-Sektor zu machen, stellt sich für AMD die Frage, ob diese neuerliche Zusammenarbeit innerhalb der Konkurrenz eine ernst zu nehmende Gefahr darstellen könnte. Nimmt man den Chip-Hersteller beim Wort, genauer gesagt, seinen Corporate Vice President und General Manager für Client OEM, Jason Banta, scheint dieser zuversichtlich in die Zukunft zu schauen und sich seiner Sache sicher zu sein. Im Interview mit CRN äußerte sich besagter Jason Banta dazu, wie man derweil gegen Nvidia und Intel aufgestellt ist.
AMD sieht sich gegen die Konkurrenz entsprechend gewappnet
Während Nvidia nach Abschluss des Deals in den Genuss von Intels x86-Technologie gelangt, profitiert Intel im Gegenzug von Geforce-GPUs. Doch bei AMD ist man "sehr zuversichtlich" bezüglich der eigenen Fähigkeiten. "Wir sind von unserer Roadmap sehr überzeugt. Wir haben einige sehr spannende Dinge erreicht. Sie haben 'Strix Halo'-Produkte gesehen, die wirklich kategoriebestimmende Produkte sind", sagte Jason Banta im Interview. Und auch darüber hinaus möchte AMD laut Jason Banta "bahnbrechende Technologien" bereitstellen.
Zudem machte Qualcomm vor einiger Zeit von sich reden und präsentierte seine Snapdragon-X2-Elite-Prozessoren der nächsten Generation für Windows-PCs, mit denen das Unternehmen vor allem im Mobil-Segment Druck auf Intel und AMD ausüben könnte. Doch Jason Banta bleibt auch hier unbeeindruckt und sagt gegenüber CRN: "Wir verfügen über großartige Lösungen für Notebooks, Desktops, Handhelds und andere Formfaktoren und sind daher sehr zuversichtlich, dass wir dort wettbewerbsfähig bleiben können." Um das zu untermauern, nennt der AMD-Mann große Erfolge, die man dieses Jahr auf dem PC-Markt erzielt habe, stellvertretend die Ryzen-Pro-und ‑AI-Pro-Produkte.
Der Absatz von Ryzen-Pro-PCs soll im ersten Quartal 2025 im Vorjahresvergleich um 30 Prozent, und die Verkäufe an OEMs für kommerzielle PCs im zweiten Quartal um 25 Prozent gestiegen sein. Zum Jahresbeginn erwartete AMD weiterhin, dass seine Ryzen-AI-Prozessoren 2025 in mehr als 150 PC-Designs für Verbraucher und Unternehmen Einzug halten werden. "Diejenigen, die auf einen KI-PC umsteigen möchten, wollen ein Copilot+-Gerät. In diesen Fällen stehen ihnen bei AMD mehr Optionen zur Verfügung", schließt Jason Banta seine Argumentation ab.
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Quelle: Jason Banta via CRN

Auch wenn Nvidia aktuell noch führend ist, im AI-Markt sieht man Nvidias-Dominanz durchaus kritisch, da es eine starke Abhängigkeit schafft. Entsprechend bemühen sich ja quasi alle darum diese Dominanz zu lösen, damit man mehr Auswahl hat.
ROCm ist auf einen guten Weg. AMD muss nur jetzt am Ball bleiben.