Ivy Bridge im Test: iGPU-Spiele-Benchmarks (HD 4000 + HD 2500) und Bildqualität

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Test Marc Sauter Stephan Wilke Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Mit dem Test von Ivy Bridge fühlt PC Games Hardware der dritten-Generation der Core-Prozessoren auf das Die: Was leisten der Core i7-3770K und der Core i5-3570K, wie sparsam sind die im 22-Nanometer-Verfahren gefertigten Chips? Zudem untersuchen wir die Leistung, Bildqualität sowie Kompatibilität der integrierten HD Graphics 4000 und HD Graphics 2500 mit DX11-Fähigkeit.

Ivy Bridge im Test: Spiele-Benchmarks (iGPU)
Wie bereits auf den vorherigen Seiten erläutert, bietet Ivy Bridge zwei Grafikeinheiten: Die i7- und K-CPUs verfügen über die HD Graphics 4000 mit 16 Executions Units, die anderen Modelle eine HD Graphics 2500 mit sechs EUs; im Falle des Core i7-3770K und Core i5-3550 beträgt der Turbotakt bis zu 1.150 MHz. Wir vergleichen beide mit der HD Graphics 3000 des Core i5-2500K (12 EUs, 1.100 MHz), der HD Graphics 2000 des Core i3-2100 (6 EUs, 1.100 MHz) sowie jeglichen Grafikeinheiten von AMDs Llano-basierten A-Serie-APUs. Nach unten hin rundet die HD 6310 einer Zacate-APU das Testfeld ab, während eine dedizierte HD 6670 GDDR5 samt einem Pentium G860 eine Einsteiger-Kombo aufzeigen.

Die HD Graphics 4000 kann sich im Mittel ans Heck der A6-Grafikeinheit setzen, eben diese Radeon HD 6530D ist AMDs zweitschnellstes integriertes Modell. Dies bedeutet ein Leistungsplus gegenüber der HD Graphics 3000 von mehr als 40 Prozent und reicht, um so manches Spiel flüssig in 1080p darzustellen. Allerdings sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass AMD in Kürze mit Trinity nachzieht und voraussichtlich einen ähnlichen Sprung hinlegen wird.

Was die HD Graphics 2500 anbelangt, so machte sich bei uns Ernüchterung breit: Zwar ist diese messbar schneller als die HD Graphics 2000, am Ende des Tages aber dennoch zu langsam - AMDs HD 6410D, wie sie in den A4-Llanos steckt, ist durchweg überlegen. Zudem zeigt sich, dass Intel wie gehabt mit den Treibern zu kämpfen hat: Wir prüften rund zwei Dutzend Spiele, wovon alle keine Probleme machten - einzig Dirt 3 zeigt im Falle der HD Graphics 2500 (nicht 4000!) üble Bildfehler und ruckelt selbst mit minimalen Details.

Ivy Bridge im Test: Bildqualität
Vor einigen Jahren bot Ati für X1k-Radeons erstmals sogenanntes Area-AF an, eine nahezu winkelunabhängigen Filterung, wie sie Nvidia bereits bei der Geforce 4 einsetzte (bei den GF7 dafür aber die "Flimmerhölle"). Intels Grafiklösungen zeigen seit jeher eine starke Winkelabhängigkeit samt schlechter Präzision, erkennbar an den "Spikes" im AF-Tester. Mit Ivy Bridge hat nicht nur die Präzision zugenommen, die Filterung arbeitet nun auch endlich winkelunabhängig! Mit der Treiber-Voreinstellung "Balanced" ist zudem kaum ein Flimmern in Bewegung auszumachen, bereits Sandy Bridge arbeitete hier sauberer als AMDs Radeon HD 5000/6000. UPDATE: Die Spikes treten nur unter DX9 auf, ab DX10+ nicht mehr.

Was im AF-Tester nach einem drastischen Unterschied aussieht, egalisiert sich zugegeben im Spiele-Einsatz etwas: Die berüchtigte Schienen-Szene aus Half-Life 2 mit der schrägen Wand links im Bild ist mit eine der besten Stellen, um die verbesserte Filterung zu demonstrieren, das AF von Sandy Bridge ist sichtlich schlechter. In homogeneren Spielwelten wie etwa The Elder Scrolls 5 Skyrim braucht es hingegen geschulte Augen, um den Unterschied beim AF in Bewegung zu erkennen. Dennoch ist dies ein wichtiger Schritt für Intel, der gegangen werden musste.

Was die Qualität der Kantenglättung anbelangt, so bietet Intel wie gehabt 2x und 4x MSAA und nun auch 8x, so wie es die DirectX-Specs vorschreiben; optisch gibt es hier keinen Unterschied zu AMD oder Nvidia - allerdings muss das Spiel MSAA anfordern. Per Treiber lässt sich diese Art der Kantenglättung nicht forcieren, weitere Modi existieren nicht. Wenn ein Spiel jedoch FXAA (wie Skyrim) oder TAA (wie Fallout 3) anfordert, so kann die HD Graphics dies liefern.

HD Graphics 4000/2500 im Vergleich mit der HD Graphics 3000/2000 HD Graphics 4000/2500 im Vergleich mit der HD Graphics 3000/2000

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  1. Seite 1 Ivy Bridge im Test: Einleitung, Modelle und Chipsätze (PCHs)
  2. Seite 2 Ivy Bridge im Test: Architektur-Details, IPC und Turbo
  3. Seite 3 Ivy Bridge im Test: Spiele- und Anwendungsleistung (CPU)
  4. Seite 4 Ivy Bridge im Test: iGPU-Spiele-Benchmarks (HD 4000 + HD 2500) und Bildqualität
  5. Seite 5 Ivy Bridge im Test: Leistungsaufnahme (CPU) und Overclocking
  6. Seite 6 Ivy Bridge im Test: Zusammenfassung und Fazit
  7. Seite 7 Ivy Bridge im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
    • Kommentare (406)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Lucky Stefan Schraubenverwechsler(in)
        Hy hab den Artikel im Heft gelesen und da das meiste meinen Overclock Vorstellungen entspricht will ich das meiste für mein System übernehmen nur kann ich dem Heft nicht entnehmen welchen Arbeitsspeicher genau ihr verwendet habt, es gibt zwar ein tolles Bild wo man sehen kann auf was der RAM overclocked wurde (RAM: Kern-OC erhöht den Speicherdurchsatz) aber keine Info welchen Ram genau verwendet wurde, zumindest konnte ich nichts im Heft und auf der HP finden. Hab Angst wen die RAMs zu hoch sind das der CPU-Kühler Probleme macht jetzt würde ich gerne wissen welcher RAM verwendet wurde bzw. die Höhe davon.

        Meine jetzige Vorstellung vom System:
        Intel Core i5 3570K
        ASRock Z77 EXTREME4
        Thermalright Therma Silver Arrow SB-E

        Und bei dem RAM bin ich mir noch nicht sicher welche Höhe mit dem CPU-Lüfter zusammen paßt, aber wen es sich ausgeht würd ich gerne G.Skill Sniper 2x4GB DDR3-1866 CL9 (F3-14900CL9D-8GBSR) nehmen da ich die stabil auf die 2133MHz bekomme.

        mfg Stefan
      • Von Lucky Stefan Schraubenverwechsler(in)
        Hy hab den Artikel im Heft gelesen und da das meiste meinen Overclock Vorstellungen entspricht will ich das meiste für mein System übernehmen nur kann ich dem Heft nicht entnehmen welchen Arbeitsspeicher genau ihr verwendet habt, es gibt zwar ein tolles Bild wo man sehen kann auf was der RAM overclocked wurde (RAM: Kern-OC erhöht den Speicherdurchsatz) aber keine Info welchen Ram genau verwendet wurde, zumindest konnte ich nichts im Heft und auf der HP finden. Hab Angst wen die RAMs zu hoch sind das der CPU-Kühler Probleme macht jetzt würde ich gerne wissen welcher RAM verwendet wurde bzw. die Höhe davon.

        Meine jetzige Vorstellung vom System:
        Intel Core i5 3570K
        ASRock Z77 EXTREME4
        Thermalright Therma Silver Arrow SB-E

        Und bei dem RAM bin ich mir noch nicht sicher welche Höhe mit dem CPU-Lüfter zusammen paßt, aber wen es sich ausgeht würd ich gerne G.Skill Sniper 2x4GB DDR3-1866 CL9 (F3-14900CL9D-8GBSR) nehmen da ich die stabil auf die 2133MHz bekomme.

        mfg Stefan
      • Von steinschock Volt-Modder(in)
        Weniger OC

        Ivy reagiert sehr extrem auf Vcore erhöhung.

        Momentan geht man davon aus das das Problem die kleine Die-Fläche ist.
        Auch wenn die Verlustleistung gesunken ist,
        ist die Fläche zum abführen der Energie/Wärme noch weiter gesunken.

        Zudem rücken die Transistoren immer weiter zusammen wodurch Hotspots entstehen.

        Oder der stock Vcore ist aus technischen gründen noch zu hoch,
        oder wir haben den Punkt erreicht wo neue Materialen zur wärmeabfuhr (Nano-röhrchen o.ä) gebraucht werden.

        Da das E0 stepping nicht so empfindlich war kann es auch sein das es mit einem neuen Stepping wieder besser wird.
        Falls noch eins kommt,
        gerüchteweise soll es kommen.

        Also nichts genaues weiß man nicht
      • Von yonaz PC-Selbstbauer(in)
        Achso, und warum sonst werden die Temperaturen so hoch?

        Was hat man denn durch eine hohe Temperatur für Nachteile?
      • Von steinschock Volt-Modder(in)
        Das hat sich nicht bestätigt, die Probleme treten auch ohne Heatspreader + Paste auf.
      • Von yonaz PC-Selbstbauer(in)
        Intel hat ja bei Ivy Bridge jetzt irgendwelche Kühlpaste (oder so ähnlich?) mit in den Prozessor gesteckt, weshalb IB wärmer wird als SB. Warum haben sie das gemacht, Hitze ist doch generell erstmal negativ, oder?
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