Q8200-Test: Fazit
Mit dem Q8200 bietet endlich auch Intel einen halbwegs bezahlbaren Vierkerner an. Wie schlägt er sich im Test gegen die ähnlich günstige Konkurrenz?
Q8200-Test: Fazit
Angesichts dieser Ergebnisse fällt eine klare Empfehlung schwer: Ältere, aber auch viele aktuelle Spiele kommen mit hoch getakteten Zweikernprozessoren samt großem Cache bestens zurecht, ein Wolfdale-Modell der E8x00er-Reihe ist hier die beste Wahl.
Künftige Multi-Threaded-Spiele und vor allem moderne Multimedia-Anwendungen wie Renderprogramme oder Videoeditoren profitieren jedoch enorm von mehreren Kernen. Hier liegen Kentsfield, Yorkfield und AMDs Phenom etwa gleichauf, zumindest in derselben Preisklasse; wer sich für ein Intel-System entscheidet, hat praktisch die freie Auswahl zwischen Q6600 und Q8200. Es gibt jedoch mehr als bloße Performance: Der moderne Q8200 ist dank 45-Nanometer-Fertigung sparsamer, der ältere Q6600 jedoch hat (zumindest in der aktuellen Revision) das höhere Overclocking-Potenzial - und nicht zuletzt ist er etwas günstiger.
Einen umfangreichen Prozessorvergleich mit zehn Benchmarks und zwanzig Prozessoren finden Sie in der kommenden PCGH-Ausgabe 11/2008, die am 1. Oktober erscheint.
