Phenom: Strom sparen/spezielle Features
AMD hat heute offiziell den ersten eigenen Vierkern-Prozessor für Desktop-Rechner vorgestellt. Die "Phenom"-Chips sind Teil der ebenfalls neuen Spider-Plattform, die neben dem Prozessor auch die Grafikkarten HD 3850/3870 sowie den 790-Chipsatz enthält.
AMD Phenom: Strom sparen
Quelle: Bild: AMD
Infos zum Phenom (8)
Nach dem Verlust der Leistungskrone an Intel hat sich AMD voll auf die Leistung pro Watt konzentriert. Zusammen mit den stromsparenden neuen Chipsätzen der 7er-Serie sowie den Grafikchips HD3850 und HD3870, die bereits am Donnerstag vergangener Woche vorgestellt wurden, soll die Spider-Plattform eine unerreichte Leistung pro Watt bieten.
Die Stromsparmechanismen des Phenom-Prozessors wurden weiter verbessert und unter dem Namen Cool'n'quiet 2.0 zusammengefasst. So kann die Taktfrequenz jedes einzelnen Kerns individuell eingestellt werden, auch die Zahl der Spannungs- und Frequenzkombinationen wurde drastisch erhöht. Die Spannung kann aber wie bisher nur für alle vier Kerne gemeinsam eingestellt werden, die Aufteilung der Spannungsversorgungen plant AMD für die Sandtiger-Plattform 2009.
Der Speichercontroller dagegen besitzt beim Phenom schon eine eigene Spannungsversorgung. "Coolcore" erlaubt es wie beim Barcelona, einzelne Teile des Chips abzuschalten, wenn diese nicht aktiv sind.
Spezielle Phenom-Features
Quelle: Bild: PCGH
AMD Overdrive
Im Vergleich zum Start des Barcelona im September (PCGH berichtete) hat sich AMD noch ein Bonbon für Spieler und Desktop-Nutzer aufgehoben. Das Tool "Overdrive" erlaubt es, die Taktfrequenz und einige weitere Systemparameter unter Windows zu verändern, was im Test auch klappte. Zudem stellt das Tool eine automatische Tuning-Funktion sowie einen Stabilitätstest bereit.
