Nvidia RTX Spark: Jensen Huang verspricht "100 Prozent" PC-Kompatibilität
Nvidia will mit RTX Spark den PC neu erfinden: ARM-CPU, Blackwell-GPU und Windows-Kompatibilität sollen Laptops und Mini-PCs ab Herbst 2026 antreiben.
Nvidia-Chef Jensen Huang setzt bei RTX Spark hoch an: Die neue PC-Plattform soll nicht nur KI-Aufgaben lokal beschleunigen, sondern auch das klassische Windows-Erlebnis auf ARM-Basis abdecken. Laut Berichten erklärte Huang im Rahmen der Computex, RTX Spark sei für alles geeignet, was Nutzer von einem PC erwarteten - und könne darüber hinaus mehr leisten. Besonders auffällig ist dabei das Kompatibilitätsversprechen: Huang sprach davon, dass "jede einzelne Anwendung", die Windows je ausgeführt habe, für diese Rechner optimiert sei. Technische Details dazu nannte Nvidia auf der Bühne jedoch nicht.
Windows on ARM
RTX Spark basiert - wie berichtet - auf einem ARM-SoC mit bis zu 20 Grace-CPU-Kernen, 6.144 Blackwell-GPU-Kernen und bis zu 128 GiByte vereinheitlichtem LPDDR5X-Speicher. Damit entspricht die GPU-Ausstattung auf dem Papier der Größenordnung einer Geforce RTX 5070, wobei die tatsächliche Leistung stark vom jeweiligen Einsatz abhängt. Es ist auch erst der Anfang - eine Roadmap legt nahe, dass Nvidia RTX Spark mit mehreren Architekturgenerationen fortführen will: Grace Blackwell 2026, Vera Rubin 2027/2028 und Feynman 2030.
Für den Spielebetrieb nennt Nvidia eine Demo mit 100 Fps in 1440p inklusive Raytracing und DLSS. Gezeigt wurden unter anderem 007 First Light und Forza Horizon 6. Offen bleibt wie immer, wie repräsentativ diese Marketingangaben sind. Da RTX Spark auf Windows on ARM setzt, werden viele bestehende x86-Spiele über Microsofts Prism-Übersetzungsschicht laufen müssen. Nvidia arbeitet laut PC Gamer mit Entwicklern an Prism-Optimierungen, nativen ARM-Portierungen und Unterstützung für Anti-Cheat-Lösungen wie Easy Anti-Cheat, Battleye und Denuvo.
Parallelen zu DGX Spark
Eine Einordnung liefert ein Blick auf frühere PCGH-Berichte: Erste Gaming-Versuche mit Cyberpunk 2077 auf DGX Spark erreichten wegen Emulation und fehlender Treiberunterstützung nur rund 50 Fps in 1080p bei mittleren Details. Angesichts der Positionierung wäre das Ergebnis wohl okay, aber Nvidia hängt die eigenen Ziele hoch und dürfte sehr gut wissen, dass alles mit Softwarekompatibilität steht und fällt. RTX Spark ist ausdrücklich für Windows-PCs, Laptops, Workstations und Gaming positioniert und versucht damit, einen Markt zu erschließen, den auch Qualcomm mit der Snapdragon-X-Serie anvisiert.
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Erschwinglich ist relativ.
Mal sehen, wie die Straßenpreise aussehen. Gerade für Studenten ist etwas, was nicht sofort an die Steckdose muss weil sonst leer - das ist ein Segen. MacBooks schaffen den ganzen Tag ohne Steckdose. RTX Spark sollte das auch können. Und damit kann man noch besser zocken
Die meisten von uns haben mehrere Geräte. 1-2 PCs, paar verschiedene Laptops etc.
x86 geht natürlich nirgendwohin.
Es schadet aber nicht, einen guten Laptop mit ARM zu haben. Das war bislang nur via Apple Silicon möglich, mit allen Vor&Nachteilen von Apple. Jetzt kriegen wir halt ne andere Option, die gut aussieht.
Qualcomm hat es leider verpeilt, die Snapdragon SoC sind meh - verkaufen sich dementsprechend auch schleppend.
Mehr Hardware auf dem Markt ist immer besser für den Endverbraucher.
Und Nvidia produziert brauchbare bis gute Hardware, da kann man nicht meckern.
Entsprechend will die Lederjacke das auch vermarkten - und Jensen ist gut darin. Also erwarte ich auch recht gute Verbreitung von der Hardware und entsprechende Optimierung von Software auf diese Hardware.
Enthusiasten, Leute, die einen Bedarf an einem starken Laptop haben und nicht nur YouTube guggen.
Aber auch an Selbstständige und Menschen, die von ihrer Firma das Arbeitsgerät hingeklatscht bekommen (deswegen sahen die ja auch alle nach Office-Schlepptop aus, gab keine Laptops die irgendwie an Gamer gerichtet waren während der Präsentation).
Das ist bei weitem nicht das einzige Gerät dieser Art im Haushalt. Oft nicht mal das Zweite oder Dritte.
Ab einem gewissen Punkt holen sich die Menschen mehrere Geräte die dann optimiert auf ihren Einsatzzweck sind.
Mit Laptop lässt es sich daheim nur so meh zocken - wenig Leistung, dafür laut und kostet das Doppelte von nem gleich schnellen GamingPC. PC kann man ja nicht mitnehmen, also Laptop dazuholen. Und eventuell Macbook, weil der fette Gaming-Laptop die Gym-Mitgliedschaft ersetzt, wenn man das Teil dauerhaft schleppt.
Dabei geht es auch um Redundanz. Ohne Ersatzgerät im Haushalt ist nicht, weil die Kacke immer dann kaputt geht, wenn man es NICHT braucht - Samstag Abend, exakt 20min nach dem der PC-Laden geschlossen hat und natürlich hat man genau DAFÜR keine kompatiblen Ersatzteile rumfliegen.
Größere Unternehmen durchaus, aber eben in den Bereichen, in denen KI fehlerfrei agiert und militärisch hat sich die Situation sowieso drastisch verändert. Da gibt es allerdings auch schon länger vollautomatische Zielerfassungssysteme (ist ja bekannt) und Technik, von der du gar nichts weißt.
Die Frag ist eben auch: inwiefern so etwas nicht gegen ethische und moralische Bedenken verstößt. KI-Drohnen töten Menschen? Bisher steuern Drohnen immernoch Piloten. Wollen wir nicht gleich Skynet aktivieren und Terminatoren einsetzen, die dann auch keinen Unterschied mehr machen, ob Soldat oder Zivilist?
Ob stattdessen eine Echtzeitsteuerung über Starlink versucht wurde, trotz Störtechnik, Ortungsgefahr, einem Verwendungsverbot für derartige Zwecke und prinzipiell hoher Latenzen, oder ob die Angriffe vollautonom erfolgten, ist meinem Wissen nach geheim. Aber es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass KI-Drohnen heute Menschen töten könnten. Der "Sky"-Teil ist längst aktiv und ein "net", also eine direkte Koordination der Drohnen untereinander in Schwärmen, überall ein erklärtes Entwicklungsziel oder eine versprochene Fähigkeit für bereits präsentierte Modelle. Für Ethik und Moral ist es auf technischer Ebene viel zu spät, Initiative gegen solche Technik sind vor 10 bis 15 Jahren im Sand verlaufen. Der Einsatz/die Aktivierung ist jetzt nur noch eine politische Entscheidung – fragen Sie ihren [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Bundestagsabgeordneten oder [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] beliebigen anderen Politiker zu "KI" und "Aufrüstung".
Die meisten von uns haben mehrere Geräte. 1-2 PCs, paar verschiedene Laptops etc.
x86 geht natürlich nirgendwohin.