Unreal Performance Test und AMD Sempron (PCGH Retro, 07. Juni)
Unreal Performance Test und AMD Sempron - das geschah am 7. Juni. Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...2002: Epic Games, die Entwickler der Unreal-Engine, geben PC Games Hardware Zugang zum sogenannten Unreal Performance Test (kurz UPT). Die 2002 aktuelle Version basiert auf der Unreal-Engine 9.18 und entspricht damit fast dem Entwicklungsstand von Unreal Tournament 2003 (Version 9.27). Nur wenige Webseiten haben überhaupt die Erlaubnis, den nicht-öffentlichen Unreal Performance Test zu verwenden.
Der Benchmark zeigt keine echte Spieleszene, sondern einen Kameraflug durch einen extrem realistisch modellierten und texturierten Level. Spielfiguren, die patrouillieren, sind ebenfalls zu sehen. Screenshots aus dem UPT sind nicht erlaubt. Der UPT verlangt nach 32-Bit-Rendering, da ein Stencil Buffer benötigt wird. Bis zu 200.000 Polygone sind gleichzeitig zu sehen, außerdem nehmen die Texturen (bis 1.024 x 1.024 Texel Größe) bis zu 35 MiB VRAM auf der Grafikkarte in Beschlag - für damalige Verhältnisse üppige Anforderungen. Vertex Shader finden keine Verwendung (dafür traditionelles, fest verdrahtetes Hardware T&L), Pixel Shader werden dafür bis zur Version 1.4 (Radeon 8500) für das Rendern des Terrains eingesetzt. DirectX-7-Karten benötigen bis zu zwei Renderdurchgänge, um die Texturen kombinieren zu können. Benchmarks mit damals aktuellen Grafikkarten sehen Sie in der Bildergalerie.
...2004: AMD gibt bekannt, dass man im zweiten Halbjahr 2004 die Einführung einer neuen Prozessor-Familie plane: Die Sempron genannten CPUs sollen für Desktop-PCs und Notebooks auf den Markt kommen. "Der PC wird nicht mehr nur für Emails und Internet-Surfen verwendet - wir passen uns den steigenden Anforderungen der Nutzer an und bieten Lösungen, welche die Performance-Erwartungen kommender Anwendungen erfüllt", so Marty Seyer, damaliger Vizepräsident bei AMD. Am 27.7. werden die Semprons dann im Detail vorgestellt. Die neue Sempron-Serie löst die älteren Duron-Chips ab und soll vor allem Intels überarbeitetem Celeron-Prozessor Konkurrenz machen. Die meisten Billig-Prozessoren kommen im Sockel-A-Gehäuse bei Taktfrequenzen von 1,5 bis 2,0 GHz (Sempron 2200+ bis 2800+). Eine offenbar optimistische Einschätzung: Gleich getaktete Thoroughbred-Prozessoren haben bei identischer Cache-Größe und gleichem FSB-Takt deutlich niedrigere Prozessornummern. Für den Sockel 754 erscheint der Sempron 3100+, der mit 1,8 GHz getaktet ist. Der Sempron lebt weiter bis zur 45-nm-Generation für AM3.

Hab ich noch in ner Schublade gefunden.... War damals der Nachfolger für meinen P3-933. Wurde dann recht zügig durch nen Athlon64 ersetzt. Der wiederum einem Core2Duo E4500 geopfert wurde.
BTW, 23W TDP
Leider nein.