Ryzen 9000: Alle Informationen zu den Zen-5-CPUs und 800er-Chipsätzen [Update 2]
AMD könnte seine neuen Desktop-CPUs der Serie Ryzen 9000 ("Granite Ridge") bereits in wenigen Tagen auf der Computex 2024 vorstellen, so scheint es zumindest aktuell. Kurz vor dem Start der Messe sind zahlreiche Informationen durchgesickert, welche PCGH jetzt zusammengefasst hat.
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Originalmeldung vom 31.05.2024:
AMD könnte zur Computex 2024, die ab dem 2. Juni in Taipeh stattfindet, im Hinblick auf seine neuen Zen-5-Prozessoren in die Vollen gehen. Denn neben Ryzen AI 300 ("Strix Point"), die als APU mit Zen 5 und Zen 5C sowie RDNA 3+ für das mobile Segment ausgelegt sind, könnten auch bereits die neuen Desktop-CPUs der Serie Ryzen 9000 ("Granite Ridge") vorgestellt werden. PCGH hat die neuesten Gerüchte zusammengetragen und die durchgesickerten Informationen einmal dementsprechend eingeordnet.
AMD Ryzen 9000
Die Eckdaten
Wie eine Vielzahl von Engineering Samples ("ES") und Qualification Samples ("QS") bereits verraten haben, werden die kommenden AMD Ryzen 9000 ("Granite Ridge"), an deren Spitze demnach der AMD Ryzen 9 9950X mit 16 Zen-5-Prozessorkernen thronen wird, somit aller Voraussicht nach über die nachfolgenden technischen Spezifikationen verfügen.
- AM5 ("LGA 1718")
- Zen 5 CCDs ("Eldora")
- Zen 5 CPU Cores ("Nirvana")
- 6 bis 16 Zen-5-Prozessorkerne
- IGP mit RDNA 2 oder RDNA 3.5**
- 65 bis 170 Watt Verlustleistung ("TDP")
- Vergleichbare Taktfrequenzen wie AMD Ryzen 7000
- Bis zu 64 MiByte L3-Cache und 16 MiByte L2-Cache
- I/O-Die soll von Ryzen 7000 übernommen werden
- Fertigung in 4 Nanometern ("N4") bei TSMC
- Support für DDR5 mit bis zu 5.600 MT/s***
- Release in 07/2024 bis 09/2024
- Vorstellung in 06/2024
*) nicht offiziell bestätigt. **) je nach verwendetem I/O-Die. ***) 8.000 MT/s per EXPO.
Wie eine durchgesickerte Präsentation von Gigabyte, welche von @wxnod über den Kurznachrichtendienst X - vormals Twitter - geteilt wurde, jetzt bestätigt hat, soll es zum Start vier CPU-Modelle geben, deren technische Spezifikationen sich mit den bisherigen Annahmen vollumfänglich decken. Die Website VideoCardz hat die Slides der Präsentation mittels Upscaling-Technologie hochskaliert und damit entsprechend leserlich gemacht.
Quelle: @wxnod via VideoCardz
Demnach basieren die Ryzen 9 9*** auf zwei CCDs ("Eldora") und bieten 12 und 16 Zen-5Cores ("Nirvana") während die Ryzen 7 9*** und Ryzen 5 9*** ein CCD mit 6 oder 8 Prozessorkernen besitzen werden. Gefertigt werden soll das ganze wie bereits zuvor schon vermutet, in 4 nm ("N4"), während die TDP mit 65 bis 170 Watt unverändert beibehalten wird.
Die vier Modelle
Wenig überraschend soll der Ryzen 9 9950X an der Spitze des Portfolios der kommenden Ryzen 9000 ("Granite Ridge") stehen und auch die laut der Präsentation von Gigabyte darunter positionierten Modelle sind keine allzu große Überraschung mehr. Die neuen CPUs ersetzen den Ryzen 9 7950X, Ryzen 9 7900X, Ryzen 7 7700X und Ryzen 5 7600 quasi eins zu eins.
- AMD Ryzen 9 9950X mit 16 Zen-5-Prozessorkernen
- AMD Ryzen 9 9900X mit 12 Zen-5-Prozessorkernen
- AMD Ryzen 7 9700X mit 8 Zen-5-Prozessorkernen
- AMD Ryzen 5 9600 mit 6 Zen-5-Prozessorkernen
Zu den Taktfrequenzen liegen noch keinerlei gesicherten Informationen vor, die letzten Engineering Samples lassen jedoch darauf schließen, dass AMD den maximalen Boosttakt im Vergleich zu den direkten Vorgängern um bis zu 100 MHz anheben könnte.
- AMD Ryzen 9 9950X mit bis zu 5,7 GHz*
- AMD Ryzen 9 9900X mit bis zu 5,6 GHz*
- AMD Ryzen 7 9700X mit bis zu 5,5 GHz*
- AMD Ryzen 5 9600 mit bis zu 5,4 GHz*
*) nicht offiziell bestätigt.
Anders verhält es sich bei der Taktfrequenz der Infinity Fabric, dem sogenannten FCLK ("Fabric Clock"), welcher mit dem Generationswechsel von vormals 2.000 MHz auf 2.400 MHz angehoben werden soll, wie die Präsentation von Gigabyte andeutet.
Quelle: @wxnod via VideoCardz
Doch nicht nur der für die Gesamtperformance des Systems relevante Fabric-Takt soll angehoben worden sein, auch bei Speicher dürfen sich Anwender demnach auf eine Weiterentwicklung und mehr Taktfrequenz respektive MT/s freuen.
Schnellerer Speicher
Während die Ryzen 7000 ("Raphael") und Ryzen 7000X3D ("Raphael-X") werkseitig mit DDR5-5200 spezifiziert waren und per AMD EXPO ("Extended Profiles for Overclocking") bis zu DDR5-7200 unterstützen sollten, wird AMD mit den neuen Ryzen 9000 ("Granite Ridge") und später auch Ryzen 9000X3D ("Granite Ridge-X") den Dokumenten von Gigabyte zufolge werkseitig bis zu DDR5-5600 unterstützen und AMD EXPO mit bis zu 8.000 MT/s ermöglichen. Wie immer hängt das aber auch nicht zuletzt von der Güte des Speichercontrollers ("IMC") und der jeweiligen Speichermodule ("IC") ab.
Quelle: @wxnod via VideoCardz
Verantwortlich für das Zusammenspiel aller Komponenten sind aber weitere Neuerungen, nämlich die neuen Chipsätze der 800er-Serie.
Die vier neuen Chipsätze
Wie zuvor bereits durchgesickert, wird AMD seine Chipsätze der 700er-Serie, die weiterhin kompatiblen sein werden, durch vier neue Chipsätze der 800er-Serie ergänzen. Diese werden ein erweitertes Featureset bei der Konnektivität (z.B. Wi-Fi 7) und im I/O-Bereich (z.B. USB4) mitbringen. Auch DisplayPort 2.1 mit UHBR20 (80 Gbps) wird in der Präsentation von Gigabyte genannt. Die 700er-Chipsätze müssen auf diese Features verzichten.
- AMD X870E
- AMD X870
- AMD B850
- AMD B840
Während der X870E-Chipsatz das gesamte Featureset abdecken und PCIe 5.0 sowohl für die Grafikkarte als auch für eine oder mehrere M.2-SSDs bereitstellen wird, soll der B840 am stärksten beschnitten sein und weder PCIe 5.0 noch Overclocking ermöglichen.
Auch werden bereits die ersten acht neuen Mainboards des Herstellers genannt, die auf dem X870E, X870, B850 und B840 basieren und zum Teil den Suffix "AI" tragen werden.
Quelle: @wxnod via VideoCardz
Die vollständige Präsentation hat @wxnod über den Kurznachrichtendienst X veröffentlicht, die Qualität ist aber vergleichsweise schlecht.
Während aktuell von einer Markteinführung und Verkaufsfreigabe zwischen Juni und September ausgegangen wird, ist von einer Präsentation auf der Computex 2024 auszugehen.
TDP-Einstufungen [Update]
Aktualisierung vom 01.06.2024:
Wie aus der von @CodeCommando über X - vormals Twitter - veröffentlichten Folie hervorgeht, soll der US-Hersteller die Einstufung für die thermische Verlustleistung, die sogenannte TDP ("Thermal Design Power"), bei gleich drei von vier AMD Ryzen 9000 im Vergleich zu den Vorgängern der Serie Ryzen 7000 deutlich reduziert haben.
| AMD Ryzen 9000 ("Granite Ridge") | TDP | AMD Ryzen 7000 ("Raphael") | TDP |
|---|---|---|---|
| Ryzen 9 9950X | 170 Watt | Ryzen 9 7950X | 170 Watt |
| Ryzen 9 9900X | 120 Watt | Ryzen 9 7900X | 170 Watt |
| Ryzen 7 9700X | 65 Watt | Ryzen 7 7700X | 105 Watt |
| Ryzen 5 9600X | 65 Watt | Ryzen 5 7600X | 105 Watt |
Weitere Details zu diesem Thema hat die Redaktion von PCGH in einer separaten Meldung zusammengefasst. Der Ryzen 5 9600 könnte auch als Ryzen 5 9600X an den Start gehen, während die TDP um bis zu 38 Prozent gesenkt werden soll, heißt es.
Während AMD den Ryzen 7 9700X und Ryzen 5 9600X demnach im Vergleich zu den Vorgängern beim maximalen Boost-Takt ("Turbo") um 100 MHz anheben soll, sollen die maximalen Taktfrequenzen beim Ryzen 9 9950X und dem Ryzen 9 9900X nicht angepasst werden. Ob die nun veröffentlichte Grafik echt ist und tatsächlich der Präsentation von AMD entstammt, kann nicht mit Gewissheit gesagt werden.
Quelle: @CodeCommando via X
Ryzen 9000
Das Release [Update]
Wie VideoCardz erfahren haben möchte, sollen die vier Ryzen 9000 ("Granite Ridge") bereits im Juli an den Start gehen und damit schon einen Monat nach der voraussichtlichen Vorstellung auf der Computex 2024 in den Handel starten.
Auf einer authentisch wirkenden und im Stile der bereits zuvor durchgesickerten Slides gehaltenen Folie ist der Vermerk "Coming July 2024" zu lesen, was somit für ein Release im Juli spricht. Ein Marktstart rund einen Monat nach der Vorstellung, die wahrscheinlich auf AMDs Keynote am 3. Juni in Taipeh erfolgen wird, ist außerdem nicht unrealistisch.
Quelle: VideoCardz
Den Intel Core Ultra 200 ("Arrow Lake"), die den aktuellsten Informationen nach erst zur Intel Innovation 2024 im September 2024 final bekanntgemacht werden, würde AMD damit deutlich zuvor kommen.
Wann geht es los?
Nachdem bereits alle relevanten Hersteller BIOS-Updates für Ryzen 9000 ausgerollt haben und im Vorfeld der Computex 2024 auch schon erste Mainboards für die neuen Desktop-CPUs durchgesickert sind, wird aktuell davon ausgegangen, dass AMD am 3. Juni die Katze aus dem Sack lässt. Neben Ryzen 9000 sollen auch mit die Ryzen AI 300 vorgestellt werden.
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Quelle: @wxnod via X via VideoCardz

DP 2.x erlaubt bis zu 8K @ 60 Hz @ 10 Bit - mit 2.1 gabs keine weitere Steigerung. Die iGPs können das zwar nicht in (modernen) Spielen flüssig darstellen, aber man kann PCs und somit iGPs auch noch für anderes als zum zocken nutzen.
Um bspw. Office-Dokumente / Tabellenkalkulationen in 8K darzustellen, braucht es keine 4090 Super Duper.
Bzgl. GraKas und DP2.1: AMDs Radeon 7000-Reihe unterstützt DP2.1. Und nein, um das nutzen zu können, muss das Mainboard nicht selbst 2.1-Ports bieten.
DP2.1 auf einer integrierten GPU mit wenig Leistung? Wo soll der Vorteil sein? Oder bedeutet es, dass das Board dann Grafikkarten mit DP2.1 unterstützt (gibts da überhaupt welche)? Die 4090 hängt bei V1.4 herum.
Mal sehen was die neuen GPU's haben, aber von NV erwarte ich mir nix, die sparen an Kleinigkeiten zur Abzocke der Kunden, weil Gewinnoptimierung kann man diese Gewinnsteigerung echt nicht mehr nennen. Und AMD ist mit der nächsten Gen sowieso unisant, wie es aussieht, auch wenn deren Karten DP2.1 unterstützen würden.
bestimmt hatte ich ohne smt die selbe Leistung wie mit der neuen Version mit smt. Das liegt daran das die alte Probleme unter Windows 11 mit 48 threads diese richtig auszufahren.
naja ob es da noch in Zukunft ne Steigerung geben wird, wird interessant sein. Allerdings Windows 11 wollte ich jetzt noch nicht wechseln. Zumindest preiswert ist der ryzen Zen ja schon.
mit Zen 6 bin ich somit am Ende angekommen.
ja gut ein Vorteil hätte es noch das ich dann keine vielen Bugs mehr hätte und ich dann auch kein beta tester mehr.
also Ausgereifter Produkte. Und ja Zen 6 wird zum erscheinen gewiss das selbe kosten wie aktuell Zen 5 oder Zen 4.ich mache wenn dann gleich Zen 6 und habe das maximum erreicht.
das war ja ursprünglich so gewesen wenn die leistung genug wäre also so 20 %, wäre ich direkt zum ryzen 9 9950x eingestiegen. Ich mag ja keine halben Sachen machen und zudem so wenig aufrüsten wie nötig.
Also von daher sind rund 1300-1500 € für den gesammt PC veranschlagt. Wenn es weniger wird umso besser. gpu übernehme ich von dem jetzigen PC. Diese wird dann nen anderen gpu erhalten, also downgrade.
Das Gehäuse habe ich eines rumstehen also nen gebrauchtes.
wollte eigentlich auch ein gebrauchtes Netzteil nehmen aber wenn der PC dann zumindest 4 Jahre halten sollte, mit dem Upgrade macht auch ein neuss netzteil sinn.
wie du sieht ich weiß ja was ich brauche von dem sockel und das sind wenn dann genügend sata Anschlüsse und die Funktion die CPU zu drosseln.
Sonst brauche ich nix vom sockel, weil ich das alles von der CPU abhänig mache. Also kann ich beim mainboard auch Geld sparen.
ich habe nicht umsonst bei dem jetzigen sockel ein x470 mainboard genommen gehabt und schwankte sogar zum b450 weil ich im Grunde genommen nicht so viel brauche aber auch die Wahl zum 570 gehabt hätte aber mir egal war.
das gute ist es kommen die neuen Mainboards also werden die alten etwas günstiger. nach der Wahl aktuell wäre das der b650 als Mainbaod gewesen. So günstig bekomme ich gewiss so schnell kein system mehr kann man sagen. Rund 200 € geht echt nicht mehr noch günstiger.
Die aktuellen Threadripper bedeutet Windows 11 und meine Anwendung macht faxen mit Windows 11.Es gab zwar verbesserungen,aber selbst mit ner Aktuellen Version gibt es noch immer teilweise Probleme.Mit der alten erst recht,die ich immer so verwenden und ich gerne mag.
Wie ich das also mache ,weis ich noch nicht.Ich will ja nix verpassen.Und ich hoffe halt auf mehr Leistung bei Ryzen.Zen 6 wird wohl die letzte CPU mit Windows 10 sein.Ich schaue einfach wie weit ich damit komme.Zudem kommt mit Zen 5 auch ein Threadripper.Auf das kann ich ja locker warten.Auch Zen 6 wird ein Threadripper bekommen.Also spielt es keine Rolle wann ich es kaufen werde.Ich will halt alles mit nehmen.Wenn ich schon so viel Geld ausgebe,dann heißt es alles oder nichts.Und genau darauf spekuliere ich.
Zudem ist ja Threadripper nicht für sparsame Idle Verbrauch bekannt.Ich nutze die CPU nicht dauernd unter last.Also lohnen muss es sich ja schon,sonst wäre der Aufwand auch für die Katze.
Ich versuche es also abzuwägen. Man sagt ja immer,ist die Leistung zu schwach,dann wartet man halt ab,bis der Nachfolger mehr Leistung bitet.Bis es dann passt.Ich weis das ich dann ab Zen 7 mit WIndows 11 vorlieb nehmen muss ob ich es will oder nicht.Ich habe mich auch schon bei Windows 10 gestreut gehabt.Entkommen bin ich dem zwar nicht aber ich konnte solange wie möglich damit hantieren.
Meine Strategie ist also so lange es geht,das beste aus der Sache zu machen.Ich war auch in Großstadt gewesen und fragte ob denn wer Threadripper Systeme zusammen Bauen würde.Sie sagten nein das es sich für die nicht lohnen würde.So wird es bei den meisten sein.Das ich das einem Laden zusammen Bauen lasse,das ist mein voller Ernst.
Ich selbst traue mich bei so teuren Sachen nicht da ran.Schließlich ist das ein teuer spaß und das werde ich nur einmal erleben können.
Für so ein teures System müsste ich gewiss 4-5 Jahre lang sparen.Für den Preis bekommt man nämlich 2 Pcs für den selben Preis.
Es hat schon seinen Grund warum ich zögere.Aber gut erst mal auf die richtigen Zen 5 CPU warten.Warten kann man also immer.Mein 5950x ist ja nur 4 Jahre alt,also noch Jung kann man sagen.