AMD Ryzen 9000 soll auf X870-Chipsatz zurückgreifen [Gerücht]
Während AMD dem großen Konkurrenten Intel mit Ryzen AI 300 ("Strix Point") voraussichtlich ein Schnippchen schlägt und den Core Ultra 200 ("Lunar Lake") bei der Nomenklatur voraus ist, soll bei den Chipsätzen wiederum Parität herrschen.
Während AMD dem großen Konkurrenten Intel mit den Ryzen AI 300 ("Strix Point"), den Zen-5-APUs mit RDNA 3+, voraussichtlich ein Schnippchen schlägt und damit den Core Ultra 200 ("Lunar Lake") mit Xe²-LPG ("Battlemage") bei der Nomenklatur voraus ist, sollte bei den Desktop-Chipsätzen wiederum Parität herrschen. Wie BenchLife erfahren haben will, werden die Ryzen 9000 ("Granite Ridge") zum Release, das voraussichtlich am 3. Juni 2024 erfolgen wird, neue Chipsätze erhalten. Als Spitzenmodell könnte AMDs neuer X870(E) gegen Intels Z890 antreten.
Wer blickt bei den ganzen Namen noch durch?
Aktuell wird davon ausgegangen, dass AMD mit einem X870-Chipsatz die Ryzen 9000 zum Start flankieren könnte und später den Mainstream-Chipsatz B850 sowie den Entry-Chipsatz A820 wird folgen lassen. Ob es auch einen X870E und B850E, vergleichsweise dem X670E und B650E, geben wird, ist noch unklar. Die Nomenklaturen sorgen ohnedies bereits für gewaltige Verwirrung.
Neue Produktbezeichnungen*
- Ryzen 7040 ("Phoenix") und Ryzen 8040 ("Hawk Point") werden so nicht von Ryzen 9050 ("Strix Point"), sondern von Ryzen AI 300 ("Strix Point") abgelöst.
- Die Chipsätze X670(E), B650(E) und A620 werden nicht von X770(E), B750(E) und A720, sondern von X870(E), B850(E) und A820 abgelöst.
- Ryzen 7000 ("Raphael") und Ryzen 7000X3D ("Raphael-X") werden nicht von Ryzen 8000 ("Granite Ridge") und Ryzen 8000X3D ("Granite-Ridge-X"), sondern von Ryzen 9000 ("Granite Ridge") und Ryzen 9000X3D ("Granite Ridge-X") abgelöst, die möglicherweise aber auch einen AI-Suffix erhalten.
- Wie die Mega-APU ("Strix Halo") in das Namensschema passen wird, muss sich ohnehin noch zeigen und mit "Fire Range", "Kraken Point" und "Escher" stehen weitere Modelle auf der Roadmap.
*) nicht offiziell bestätigt.
Was für versierte Anwender und Hardware-Enthusiasten, wie die Stammleserschaft von PCGH und die aktive Community aus dem PCGHX-Forum, möglicherweise noch nachvollziehbar ist, stellt den Otto Normalverbraucher mittlerweile wohl schon vor fast unlösbare Aufgaben. Ein Beispiel: AMD Ryzen AI 9 HX 370.
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Quelle: BenchLife

Das hat zwar beides Redakteure und zum Teil auch User zur Weißglut getrieben, aber es wäre arg wenig vom Markt übrig geblieben, wenn wir 1151 (CFL) und AM4 gecancelt hätten. Zumal 2066 mit drei I/O-Konfigurationen zum Launch kein bisschen besser war (10 Testtabellenzeilen nur für PCI-E! Zzzgl. 5 für M.2. Und das, obwohl es damals quasi nur PCI 3.0 und teils nur zwei M.2 gab.) und man bei TR4 auch nur sehr viel mehr gezahlt hat, um etwas mehr von der gleichen Technik zu bekommen, die einem dann viel mehr Ärger und etwas weniger Leistung brachte. Wenn gute Chips schon Mangelware sind, dann wäre es Luxus, auch noch an den Herstellern selbst rumzumäkeln. Aber nur weil man die Hardware mangels Alternativen akzeptieren muss, gibt es noch lange kein Lob für die Power-Specs von Intel, die Preise von Nvidia oder die Namen von AMD.
Und ja: In letzter Zeit kann ich mich als Mainboard-Fachredakteur besonders für den Konzern erwärmen, der innerhalb einer einzigen Generation eines einzelnen Sockels vier unterschiedliche I/O-Konfigurationen veröffentlicht, aber unfähig ist, binnen eines halben Jahres auch nur die eigenen Spec-Angaben auf die Reihe zu bekommen.
AMD sitzt derweil im stillen Kämmerlein und lacht sich ins Fäustchen ^^
Ich frage mich übrigens, was die verlinkte Quelle da irgendwo erfahren haben will in einem augenscheinlichen Test eines B650E mainboards [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Sehr verwirrend, warum sollte man die 700er "chipsätze" auslassen?
Macht doch keinen Sinn
Im Falle von Mainboards heißt das System: Sie kriegen keine Nummern, die älter als Intel aussehen.
Man darf nicht vergessen, dass da am Ende nicht "AMD Ryzen 700" steht, sondern "Asrock 700". Und nebendran steht auf dem Model für Core Ultra "Asrock 800". Message wäre "AMD läuft auf dem guten, neuen Zeug nicht". Also beugt man vor und schreibt auf die AMD-Variante auch eine 800 drauf – nach genau dem gleichen Muster ist der AM4 damals mit "X370" und "B350" gestartet ist, statt 100er Nummern zu verwenden. Das ganze damals übrigens gegen Intels 200er und mit dreister Übernahme von Intels "Bx50"-Mittelklasse-Schemas für das eigene Einsteiger-Produkt, weswegen es diesmal schon ein Fortschritt wäre, wenn AMD nicht direkt "Z970" drauf schreibt.
Aktuell habe ich aber noch keine eindeutigen Ansagen gefunden. "nicht 700" ist schon länger anzunehmen, aber ob es "800" wird oder "900" wird, weiß möglicherweise nicht einmal AMD selbst mit Sicherheit. Ryzen 9000 wurde ja auch erst vor kurzem umbenannt. In Anbetracht dessen, dass laut der Quelle Gigabyte noch neue B650E startet, die Mittelklasse also bis 2025 unverändert bleiben dürfte, würde ich sogar kreative, neue in Betracht ziehen. Wenn in Promontory 21 nicht doch noch ein zweiter 3.2-Controller verborgen ist, steht AMD ohnehin vor dem Problem, entweder einen reinen Rebrand zu bringen, oder mit einer Triple-Chip-Konfiguration noch einmal deutlich über die bereits mehrheitlich als zu teuer empfundene X670-Klasse hinauszuschießen.
Ryzen ist ein Prozessor der Zen Arch.
AI steht für alles mit NPU drin
9 ist die Einstufung der Klassen
HX ist eine Bezeichnung für Mobilprozessoren mit mehr TDP Spielraum und
370 ist das eigentliche Modell.
Also ganz ehrlich, was daran schwer sein soll, oder kompliziert, missverständlich, was weiß ich, muss mir mal einer erklären.
- AMD hat seit jeher nur eine Klasse je Modellnummer. Die Klasse zusätzlich zu erwähnen, ist somit überflüssig. (Gilt, in dieser Richtung, seit einiger Zeit auch für Intel.) Zudem ist die Klassenummer seit jeher irreführend, denn sie wird genauso für APUs verwendet, obwohl diese in einer anderen Leistungsklasse liegen. "Ryzen 9" 8000 ist z.B. langsamer als "Ryzen 7" 7000.
- "HX" stand bislang für vollwertige CPUs, deren TDP-Spielraum sich mit dem der "HS"-APUs überlappte. Wenn es jetzt auf einmal für eine konkrete TDP stehen sollte, wäre das ein Fortschritt – bislang sah es aber eher so aus, als wollten sie das weiter flexibilisieren. Wenn man TDPs auf diese Art übersichtlich angeben wollte, müsste man außerdem auch deren Höhe von Intels schon länger bestehenden "HX"-Modellen übernehmen und nicht nur den Namen klauen.
- "3" soll bei der "siebten" Zen-APU-Runde die "erste" AI- oder aber die "fünfte" Architektur- oder aber die "neunte" Prozessorgeneration sein. Das ist sowas von daneben, das man fast schon applaudieren muss.
- Nur "7" ist die Modellnummer. Und damit tatsächlich der erste rundum sinnvolle Namensbestandteil seit "Ryzen".
- Die "0" dient i.d.R. einzig und allein dazu, Platz zu verbrauchen. (Von Zeit zu Zeit nutzt AMD die letzte Stelle aber auch, um umsatzsteigernde Verwirrung zu stiften. Siehe zum Beispiel den 8945, der Nachfolger des 7940 ist und somit nicht einmal die Hälfte der Leistung des 7945 hat.)