AMD Ryzen 9000: Vier neue Prozessoren durch Gigabyte bestätigt
Eine angebliche Gigabyte-Präsentation enthält nicht nur Details zu neuen AM5-Mainboards, sondern sie benennt auch vier kommende Ryzen-9000-Prozessoren. Dabei gibt es auch eine Überraschung.
In den letzten Tagen kamen immer wieder neue Leaks zu den kommenden Ryzen-9000-Prozessoren von AMD, Codename Granite Ridge, zutage. Im Fokus stehen dabei insbesondere die entsprechenden Mainboards - und das ist auch jetzt wieder der Fall. Der auf X aktive Leaker @wxnod hat eine angebliche Präsentation von Gigabyte veröffentlicht, in der es um die neuen Chipsätze, die Platinen des Unternehmens und auch die neuen Prozessoren geht.
Mainboards und Ryzen 9000
Demnach plant AMD tatsächlich (mindestens) die neuen Chipsätze X870, B850 und B840, die Gigabyte zum Start auf neun unterschiedlichen Mainboards einsetzen will. Mit dem X870-Chipsatz soll dabei eine Unterstützung für USB 4 und Displayport 2.1 sowie eine optimierte Wifi-Ansteuerung kommen.
Neben den neun Mainboards verrät die Gigabyte-Präsentation - sofern sie echt ist - außerdem vier neue Prozessoren. Genannt werden die Modelle Ryzen 9 9950X, Ryzen 9 9900X, Ryzen 7 9700X und Ryzen 5 9600. Dabei handelt es sich natürlich nicht um das komplette Produktportfolio, vermutlich wird AMD die neue Generation aber zunächst wieder nur mit einigen, wenigen Prozessoren ausstatten.
Bereits bei Ryzen 7000 gab es anfangs nur vier Modelle. Dass AMD dieses Vorgehen wiederholt, würde daher ins Bild passen. Gegenüber der aktuellen Generation gibt es dabei aber eine Veränderung, denn beim Launch war damals der Ryzen 5 7600X mit dabei. Bei Ryzen 9000 will AMD mit dem Ryzen 5 9600 aber offenbar ein Modell ohne X-Suffix einstreuen.
Passend dazu: Arrow Lake und Ryzen 9000: Weitere Mainboards für die Next-Gen-CPUs aufgetaucht
Vermutlich dürften die Kern-Konfigurationen von der Vorgängergeneration übernommen werden. Der Ryzen 9 9950X käme dann wieder mit 16 Kernen auf den Markt, gefolgt vom Ryzen 9 9900X mit zwölf, dem Ryzen 7 9700X mit acht und dem Ryzen 5 9600 mit sechs Kernen. Dazu erwähnt die Präsentation einen Support für DDR5-5600 sowie den bekannten Chiplet-Aufbau aus zwei CCDs und einem IOD.
Ob all das Genannte am Ende wirklich zutrifft, ist dabei natürlich nicht ganz sicher. Womöglich wird man aber schon bald mehr erfahren. Denn angesichts der zahlreichen Gerüchte wäre es gut denkbar, dass AMD die Computex-Keynote am Montag für die Ankündigung der Ryzen-9000-Prozessoren nutzen wird.
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Quelle: via Videocardz

Ne, vermutlich nicht. Dürften vlt 3-5% mehr Leistung bei 2500 MHz FCLK ggü 2200 MHz FCLK sein. Inkl die Performance Steigerung durch Zen5 selbst.
Aber von meinem 5900X kommend, dürfte sich das lohnen ^^
Der fclk hat nichts mit dem RAM Takt zu tun, im Gegensatz zu am4.
2200 MHz FCLK bei einer Zen4 CPU ist bei 6000 MT/s schneller als 2000MHz FCLK. Im Optimalfall ist der FCLK 1:3 vom RAM in MT/s. Außer der FCLK kommt 100 MHz höher als diese Regel, dann nimmt man das.
Beispiel:
6000 MT/s + 2200 MHz FCLK schlägt 6000 MT/s + 2000 MHz FCLK.
6400 MT/s + 2133 MHz FCLK schlägt 6400 MT/s + 2200 MHz FCLK (weil der FCLK nur 67 MHz schneller ist, reicht es nicht um das synchrone zu schlagen)
Gilt natürlich nur, wenn der FCLK bei den Taktraten auch stabil ist.
Für den RAM Takt spielt der UCLK Takt die entscheidente Rolle und der sitzt im SoC.
Und der SoC wird von Zen4 übernommen.
Insofern ändert sich nichts zu bisher: 6200 MT/s packen alle CPUs, 6400 MT/s viele, 6600 MT/s wenige. Immer bezogen auf SR RAM.
Falls der FCLK wirklich höher kommt, z.b. 2400 MHz, peilt man halt das an (oder 2500 MHz, was halt stabil ist), da man immer außerhalb der 1:3 Regel operieren kann. Da der SoC aber gleich bleibt, erwarte ich weiterhin 6200 - 6600 MT/s.
Nur eben mit etwas mehr Tempo, weil höherer FCLK
Ansonsten interessiert nur Preis und Verbrauch.