Z890-Mainboards: Intel Core Ultra 200 ("Arrow Lake") mit neuem Chipsatz und KI-Features
Wie aus Unterlagen eines Distributors hervorgeht, sollen die Mainboards für Intel Core Ultra 200 ("Arrow Lake") nicht nur über neue Chipsätze mit dem Intel Z890 an der Spitze, sondern auch über ein erweitertes KI-Featureset verfügen.
Wie aus Unterlagen eines Distributors hervorgeht, sollen die Mainboards für die kommenden Intel Core Ultra 200 ("Arrow Lake") nicht nur über neue Chipsätze mit dem Intel Z890 an der Spitze, sondern auch über ein erweitertes KI-Featureset, das sich bereits in den Produktbezeichnungen widerspiegelt, verfügen. Wie Wccftech berichtet, sind jetzt allein insgesamt acht Mainboards mit Z890-Chipsatz und dem neuen Sockel LGA 1851 vom taiwanischen Hersteller Gigabyte durchgesickert.
KI macht sich auch bei den Mainboards breit
Wie nicht anders zu erwarten war, macht sich das Thema Künstliche Intelligenz auch bei den Mainboards breit und so tragen gleich drei der acht durchgesickerten Modelle von Gigabyte den Zusatz "AI" direkt in den Produktbezeichnungen. Die kommenden Desktop-CPUs der Serie Intel Core Ultra 200 ("Arrow Lake") sollen wie die für den mobilen Einsatz vorgesehenen Intel Core Ultra 200V ("Lunar Lake") über einen Neuralprozessor, eine sogenannte NPU ("Neural Processing Unit"), mit einer Leistungsfähigkeit von mindestens 45 TOPS verfügen. Damit könnten die Hybridprozessoren zugleich die Eignung für die Copilot+ PCs erfüllen.
- Gigabyte Z890 AI TOP
- Gigabyte Z890 Aorus Xtreme AI ΤΟΡ
- Gigabyte Z890 Aorus Master AI TOP
- Gigabyte Z890 Aorus Elite WIFI
- Gigabyte Z890 Aorus Elite AX
- Gigabyte Z890 Aorus Pro ICE
- Gigabyte Z890 Aorus Master
- Gigabyte Z890 A EliteX ICE
Auf den Mainboards mit dem Z890-Chipsatz, unterhalb dessen voraussichtlich auch der H870 und B860 positioniert sein dürften, sollen zum Release voraussichtlich sechs Prozessoren im neuen Sockel LGA 1851 ihr Zuhause finden.
Core Ultra 200 ("Arrow Lake-S")*
| Kerne/Threads | Basis-Takt | Turbo-Takt | TDP | |
|---|---|---|---|---|
| Core Ultra 9 285K | 24C/24T (8P + 16E) | - | 5,5 GHz | 125 Watt |
| Core Ultra 9 275 | 24C/24T (8P + 16E) | - | - | 65 Watt |
| Core Ultra 7 265K | 20C/20T (8P + 12E) | - | - | 125 Watt |
| Core Ultra 7 255 | 20C/20T (8P + 12E) | - | - | 65 Watt |
| Core Ultra 5 245K | 14C/14T (6P + 8E) | - | - | 125 Watt |
| Core Ultra 5 240F | 14C/14T (6P + 8E) | - | - | 65 Watt |
*) nicht offiziell bestätigt.
Die folgenden technischen Spezifikationen zu Intel Core 200 ("Arrow Lake-S") sind bereits an die Öffentlichkeit gedrungen und gelten als gesichert.
Core (Ultra) 200**
- Effizienz-Kerne ("Skymont")
- Performance-Kerne ("Lion Cove")
- 6, 10, 12, 14, 16, 20, 24 Prozessorkerne
- Bis zu 8 P-Cores + 16 E-Cores
- 35 bis 181 Watt (241 Watt)
- Intel Xe-HPG+ mit XMX
- 12 bis 24 Threads
*) nicht offiziell bestätigt.
Unterhalb der jetzt durchgesickerten Core Ultra 9, Core Ultra 7 und Core Ultra 5 sollen möglicherweise weitere SKUs platziert werden, die auf die Bezeichnung Core 5 und Core 3 hören und bis hinab zu 6 Kernen skalieren. Mit Arrow Lake-S soll Intel jetzt erstmals auf SMT ("Simultaneous Multithreading") verzichten und auch die Unterstützung für Arbeitsspeicher nach DDR4-Standard streichen.
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Quelle: Wccftech

Gigabyte Z890 Aorus Master AI TOP
Macht mal ´nen schickes Brett Gigabyte
Ansonsten tendiere ich derzeit auch dazu mal wieder ´nen Asus Build zu bauen.
Das aktuelle Design der ROG Strix Karten aus der 40er Reihe gefällt mir sehr gut.
Das Beispiel ist natürlich extrem und kommt nie vor. Ich will aber damit sagen, dass 32T sehr wichtig sind, wenn eine VM niemals die Performance einer anderen VM beeinflussen soll. 8 Kerne ohne HT sind ein Rückschritt. Und wer weiß schon, was an den E-Kernen noch übrig bleibt wenn die KI-Kerne noch dazu kommen.
Im "normalen Leben" ist der Performanceverlust nahezu immer Null. Wie gesagt, die realen (!) Anwendungen die mit 8P+16E mit 32T besser als mit 24T performen sind extrem selten. Selbst wenn ich mit Videokompression komme (was ich selber mache daher das Beispiel) was 32 Threads belasten kann ist der Gewinn sehr klein - denn mehr Threads bringen immer weniger Mehrleistung (siehe Amdahlsches Gesetz), aber ohne SMT kann ich im Powerlimit wo man da praktisch immer ist die P-Kerne ohne SMT 200-300 MHz höher takten. Das kommt am Ende rund aufs selbe raus.
Das war früher geil als man nur 4 Kerne hatte - ein 4C/8T war und ist bis heute viel mächtiger als die gleiche 4C/4T CPU. Aber bei 24 physischen Kernen bringen 8 weitere virtuelle Threads hat nur noch in den seltenen Grenzfällen "Cinebench" was, sonst eigentlich nirgends. Super fürs Benchmarkbalkenmarketing aber das wars auch.
Den einzigen stichhaltigen Grund SMT beizubehalten sehe ich hier:
Stelle ich HT im BIOS ab, kostet das bei Blender oder synthetischen Tools wie Cinebench 15-20%Performance, womit der neue ultra unter Umständen ein Stück langsamer wäre als das alte Flaggschiff.
Also anstatt der Nutzung der zusätzlichen Register den Umweg über die ECores zu gehen?
Aber spannende Sache.