5-nm-Fertigung bei TSMC: 84 Prozent mehr Transistoren auf gleicher Fläche
Sofern das Coronavirus und seine Folgen auf die Wirtschaft die Produktion nicht verzögern, geht TSMCs 5-nm-Prozess wohl noch im zweiten Quartal 2020 in die Massenfertigung. Im Vergleich zum 7-nm-Verfahren sollen dort 84 Prozent mehr Transistoren bei gleicher Fläche untergebracht werden.
Während Intels 10-nm-Produktion zwar läuft, aber strauchelt, im Desktop-Markt sogar 2021 noch 14-nm-Produkte neu veröffentlicht werden könnten, befindet man sich bei Auftragsfertiger TSMC offenbar weiterhin im Fahrplan. Offen ist, ob die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus den Taiwanern nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung machen. Falls nicht, sollte der 5-nm-Prozess im zweiten Quartal 2020 in die Massenproduktion gehen. In der Risikoproduktion befindet sich das Verfahren bereits seit vergangenen Mai.
Welchen Fortschritt der Wechsel auf das 5-nm-Verfahren im Detail bedeutet, haben die Kollegen von Wikichips in einem interessanten Hintergrundartikel aufbereitet. Demnach käme der Prozess auf 171,3 Millionen Transistoren pro Quadratmillimeter. Das kommt, wenn man großzügig rundet, fast einer Verdopplung gleich. Bei der derzeit noch gängigen 7-nm-Fertigung sollen es "lediglich" 91,2 Millionen Transistoren pro Quadratmillimeter sein. Der Schritt vom 5- auf den 7-nm-Prozess entspricht folglich einem Skalierungsfaktor von 1,84.
TSMC hält Fahrpläne ein
Aufschlussreich ist auch der Vergleich mit älteren Verfahren. 2017 brachte man im 10-nm-Node noch 52,51 Millionen Transistoren auf die gleiche Fläche unter, zwei Jahre zuvor, beim 16-nm-Prozess, lag der Wert laut Wikichips bei 28,88 MTr/mm². Wie reibungslos TSMC der Wechsel auf neue Verfahren gelingt, ist durchaus bemerkenswert. Mit der 5-nm-Produktion dürfte man sogar Samsung die Rücklichter zeigen. Die Südkoreaner arbeiten zwar ebenfalls an einem 5-nm-Ansatz. Allerdings kann man die Prozesse nicht herstellerübergreifend gleichsetzen, da die vermeintlichen Strukturgrößen im Namen eher Marketing-Charakter haben. So handelt es sich bei Samsung 5-nm-Prozesses bloß um ein optimiertes 7-nm-Verfahren.
Mehr zum Thema: 10 Nanometer nicht so produktiv: Intel will bis 2021 wieder auf der Höhe der Zeit sein
Intels 7-nm-Prozess könnte es theoretisch mit TSMCs 5-nm-Ansatz aufnehmen. Die Amerikaner werden es allerdings nicht vor Ende 2021 in Stellung bringen. Trotz dieses Vorsprungs glaubt Intel, erst gleichzuziehen und mit 5 Nanometern wieder eine Führungsrolle beanspruchen zu können. Derweil forscht man bei TSMC an der 3-nm-Fertigung. Diese Chips sollen wie die 5-nm-Modelle in der gerade erst errichteten Fab18 vom Band laufen. Dazu werden aktuell weitere Kapazitäten und neue Mitarbeiter erschlossen.
Sowohl TSMCs 5- und 3-nm-Verfahren als auch Intels 7-nm-Prozess setzen auf EUV-Lithografie. TSMC nutzt ultraviolettes Licht schon beim optimierten "N7+" für die Belichtung einzelner Schichten, während bei den gängigeren Ausbaustufen des 7-nm-Verfahrens, N7 und N7P, noch vollständig Immersionslithografie, kurz DUV, zum Einsatz kommt.
Quelle: Wikichips

Ich denke der Heimanwender ohne Gaming hat meist entweder gar keinen PC mehr oder einen sehr alten. In beiden Fällen ist das jedenfalls ein sehr kleiner Markt generell. Da dürften Gaminganwender schon in der Überzahl sein. Allerdings dürfte es obendrein nochmals erheblich mehr gewerbliche Anwender geben. Die sind eher die treibende Kraft hinter der Entwicklung! In diesem Bereich sind dann meist stromsparende, meist mobile Lösungen gefragt oder maximale Leistung für irgendwelche Workstations. Zumindest erstere der beiden Anwendungen dürfte - gefühlt - erheblich größer sein als der Markt der Heimanwender.
Für mich hat sich das Upgrade auf den i9 erst nach gut 7 Jahren gelohnt. Ohne die neue Kamera hätte es der i7-2600K sicher noch ein paar Jahre getan. Leisutngplus bei CPUs gab es in der Zeit genügend, auch für die paar von mir genutzten Programme, die mit 8+8 oder u.U. auch mehr Kernen irgendwie umgehen können.
Vor allem gibt es im Heimbereich viel zu wenige Applikationen, die wirklich von vielen Kernen profitieren. Wer hundderte Bilder in Lightroom importiert, muss diese erst einmal von der Speicherkarte in den PC bekommen. Selbst bei 300 MB/s Lesedatenrate sind das nur 4-8 Bilder/s. Da bringt es einem überhaupt nichts, wenn die CPU 32 oder gar 64 Bilder parallel bearbeiten könnte, mehr wie 1-2 Sekunden benötigt LR nicht für ein Bild auf einer CPU mit guter IPC.
Wenn man dort nicht ständig Videokonvertierung auf der CPU betreibt, lässt man den Rechner halt man nachts durchlaufen. Und ob meine monatliche 7zip-Komprimierung 20 Minuten oder 60 Minuten benötigt, ist mir auch völlig egal.
Das bedeutet das. Das lässt sich perfekt aufteilen
ja
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