TSMC & Samsung: 10-nm-Ausbeute soll unter den Erwartungen liegen
Gerüchten zufolge sollen sowohl Samsung als auch TSMC Probleme mit dem 10-nm-Prozess haben, bei dem sich die Ausbeute unter den Erwartungen befinde. Qualcomm werde deswegen kleinere SoCs zurück auf 14 nm portieren. Bei Apple seien Verschiebungen nicht auszuschließen.
Den eigenen Angaben zufolge haben Samsung und TSMC bereits mit der Serienproduktion von Chips in den neuen 10-nm-Fertigungsprozessen begonnen. Wie inzwischen üblich sollen Systems on a Chip (SoCs) für Smartphones und Tablets den Anfang machen. Geht es nach der taiwanischen Webseite digitimes.com, sollen sowohl Samsung als auch TSMC aktuell noch Probleme mit ihren 10-nm-Prozessen haben.
Diese würden sich in einer schlechten Ausbeute, dem sogenannten Yield, äußern. Das hieße, dass zu wenige funktionstüchtige Chips vom Band liefen, welche die Abnehmer in ihren Endgeräten verwenden könnten. Dadurch wiederum bräuchte man mehr Wafer und Zeit für die gleiche Menge an Chips, wodurch die Kosten in die Höhe steigen.
TSMC soll Aufträge von Apple (A10X, A11), Huawei (Hisilicon Kirin 970) und Mediatek (Helios X30) für 10 nm erhalten haben. Zumindest im Falle vom A10X, der etwa ab März in iPads eingesetzt werden soll, schließt digitimes.com keine Verzögerungen aus. Samsungs Hauptkunde stelle weiterhin Qualcomm dar, dessen Top-SoC Snapdragon 835 in 10 nm hergestellt werden soll. Das sei ursprünglich auch beim Snapdragon 660 der Fall gewesen, den man wegen einer zu schlechten Ausbeute aber wieder auf 14LPP portiert habe.
Wie sich die Umstände auf den PC-Markt auswirken könnten, ist unklar. Spekulationen zufolge handle es sich bei 10 nm um den zweiten 20-nm-Prozess, der sich durch zu geringe Vorteile nicht für große GPUs und CPUs eigne. Globalfoundries überspringt die 10-nm-Fertigung komplett.

Die News ist doch auch schon älter und wurde soweit ich weiß auch schon von TSMC dementiert.