Steam Deck 2: AMD soll an "Van-Gogh"-Nachfolger mit Zen 4 und RDNA 3 arbeiten
Die im Steam Deck verbaute APU von AMD soll gerüchteweise einen Nachfolger erhalten, die im designierten Steam Deck 2 eingesetzt werden könnte.
Die Informationen zum Nachfolger der bei Valve auch als "Aerith" bekannten "Van Gogh"-APU stammen vom bekannten YouTube-Kanal Moore's Law is Dead, wo man erste Details zu einem neuen Chip gehört haben will. Dieser soll viele Ähnlichkeiten mit AMDs "Phoenix Point"-APUs haben, die im nächsten Jahr CPU- und GPU-Kerne auf Basis der Zen 4- beziehungsweise RDNA 3-Architektur für Laptops kombinieren werden, weswegen inoffiziell auch von "Little Phoenix" die Rede ist.
Demnach soll es sich um eine "Ultra Low Power & Compact"-Version der "Phoenix-Point"-APUs voraussichtlich in 4-Nanometer-Fertigung handeln, die für kundenspezifische Lösungen wie Valves Steam Deck gedacht sind. Das aktuelle Steam Deck setzt mit seiner "Van-Gogh"-APU dabei bekanntlich noch auf Zen 2 und RDNA 2. Dementsprechend soll beim Nachfolger mit einem großen Leistungssprung zu rechnen sein.
Vermeintliche Spezifikationen
"Little Phoenix" soll eine Die-Größe von 110 bis 150 Quadratmillimetern aufweisen, was kleiner ist als "Van Gogh", aber etwas größer als die neue "Mendocino"-Reihe für Laptops. Die CPU soll 4 Kerne und 8 Threads mit einem spekulierten Boost-Takt von etwa 4 GHz bieten, was eine Leistungssteigerung von 25 bis 35 Prozent pro Takt bedeuten könnte. Die GPU soll weiterhin auf 8 Compute Units mit 1.024 Kernen setzen, dafür aber mit RDNA 3 und einer Taktsteigerung aufwarten.
Der neue Chip soll auch einen 128-Bit-LPDDR-Controller erhalten, der die Wahl zwischen LPDDR5-6400- oder LPDDR5X-8533-Speicher ermöglicht. Da die großen "Phoenix Point"-APUs über eine KI-Engine verfügen, wäre es laut wccftech.com derweil möglich, dass eine ähnliche Lösung auch für den Van Gogh-Nachfolger vorgesehen ist, was aber ebenfalls nicht bestätigt ist.
Quelle: Moore's Law is Dead
Steam Deck 2: AMD soll an "Van-Gogh"-Nachfolger mit Zen 4 und RDNA 3 arbeiten.
Leistungsausblick
Für den bei Valve bereits in Planung befindlichen Nachfolger des Steam Decks könnte dies demnach bedeuten, dass mit einer 50-prozentigen Steigerung der CPU-Leistung und einer 60-prozentigen Steigerung der GPU-Leistung gerechnet werden könnte. Die Markteinführung des neuen Chips wird unterdessen für Ende 2023 erwartet, könnte aber auch erst 2024 erfolgen.
