Ryzen Threadripper Pro 7905WX und 7900X: Zwei Serien und zwei Sockel für Workstation-PCs und Highend-Desktops
Nachdem der Startschuss für die neuen TR5-Plattform ("Storm Peak") für Workstation-PCs und Highend-Desktops in Form kommender Profi-Prozessoren der Serie(n) Ryzen Threadripper (Pro) 7000 bereits für das 2. Halbjahr 2023 gehandelt wurde, bringt ein neuer Leak jetzt Gewissheit. AMD Ryzen Threadripper Pro 7900WX und 7900X sollen die professionelle Anwenderschaft ab dem 3. Quartal adressieren.
Nachdem bereits im November des vergangenen Jahres erstmals entsprechende Engineering Samples mit 64 und 96 Zen-4-Prozessorkernen in der CPU-Datenbank des Wissenschaftsprojekts Einstein@Home zu finden waren, nahmen die Gerüchte rund um das Release der neuen AMD Ryzen Threadripper (Pro) 7000 an Fahrt auf. Die Gerüchteküche sieht sich jetzt durch einen Leak, welcher alle bekannten Vorabinformationen noch einmal unterstreicht, final bestätigt.
Ryzen Threadripper Pro 7905WX und 7900X
Wie der für gewöhnlich gut informierte Twitter-Nutzer @momomo_us zuerst berichtet hat, wird AMD die Serien Ryzen Threadripper Pro 7905WX und Thradripper 7900X für Workstation-PCs und Highend-Desktops ("HEDT") veröffentlichen und dabei fortan zweigleisig fahren. Die Informationen selbst sollen direkt von AMD stammen.
Zwei Serien auf zwei unterschiedlichen Sockeln
In der Vergangenheit waren erste Desktop-Threadripper beispielsweise in Sachen Speicherinterface halbiert, mit den ersten Threadripper-Pro-Modellen kehrte AMD von diesem Ansatz jedoch ab und lieferte zuletzt mit den Ryzen Threadripper Pro 5000 nahezu Epyc-Prozessoren in eigenständiger Fassung. Die neue Generation soll erstmals wieder zwei unterschiedliche Segmente bedienen und dafür auf unterschiedliche Plattformen und Sockel setzen.
| Codename | Architektur | Sockel | Kerne/Threads | Speicher | PCIe 5.0 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen Threadripper 7900X | Strom Peak | Zen 4 (5nm) | Sockel SP6 (4096) | 64/128 | Quad Channel | 64 Lanes |
| Ryzen Thradripper Pro 7905WX | Storm Peak | Zen 4 (5nm) | Sockel SP5 (6096) | 96/192 | Octa Channel | 128 Lanes |
Octa-Channel und bis zu 128 PCIe-5.0-Lanes
Die HEDT-Ableger sollen über ein 4-Kanal-Speicher-Interface, 64 PCIe-Lanes (5.0) und OC-Funktionalität verfügen, während die Workstation-CPUs auf ein 8-Kanal-Interface und 128 PCIe-Lanes (5.0) setzen, aber auf OC-Funktionen verzichten. Die regulären Threadripper 7000 sollen den kleineren Sockel SP6 mit 4.096 Kontakten nutzen, während Threadripper Pro 7000 den Sockel SP5 mit 6.096 Pins nutzen soll.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wird AMD mit den Ryzen Threadripper (Pro) 7000 seinen Vorsprung im HEDT- und Workstation-Segment erfolgreich verteidigen? Oder halten Sie die neue Xeon W-Serie von Intel für den besseren Wurf? Storm Peak oder Sapphire Rapids, was sagen Sie?
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Quelle: @momomo_us via Twitter

An sich ist die Platforme höchstens für viele kerne die irgend wie cad haben oder brauchen was da sehe ich mich leider nicht aber mal ab warten was diese cpus so können.
Freuen wir uns aber, dass überhaupt ein Konkurrent zu Xeon W-2400 erscheint. Die letzten Jahre hatten ja beide CPU-Hersteller das Segment zwischen Dual- und Hexa-/Octa-Channel-Systemen komplett unbedient gelassen, jetzt haben wir zwei Releases binnen eines halben Jahres! Ohne ein ausdrückliches Versprechen, dass eine dieser Plattformen mindestens eine weitere vollwertige CPU-Generation bekommt, hätte ich aber trotzdem Hemmungen, die sicherlich eher 1.000 denn 500 Euro kostenden Boards zu empfehlen. 2066, TR4 und TRX4 waren einfach zu viel Griff ins Klo.
96 Kerne / 192 Threads / Octa Channel DDR5 samt 128 PCIe Gen5 Lanes sind nicht für den Enthusiasten PC gedacht. Oder den semiprofessionellen Anwender im Content Creation Bereich. Sowas wird in der ein oder anderen Form entweder benutzt um Geld zu verdienen oder in der "Forschung/Wissenschaft". Wir reden hier wahrscheinlich von ~15.000 bis ~20.000€ für eine SI Workstation(Lenovo&Co). Und das ist dann eher ein Grundausbau mit einer CPU, 256gb RAM und einem "GPU Beschleuniger".