AMD Threadripper 7000? Neue 64- und 96-Kern-Modelle gesichtet
Immer wieder werden neue Modelle von AMDs kommenden Server- und Workstation-Chips gesichtet. Die Prozessoren für Sockel SP5 und SP6 bieten die neuesten technischen Finessen und sollen mit hoher Effizienz punkten können. Nicht sicher ist dabei, welche Chips eventuell auch als Threadripper-Pro ihren Weg in eine Workstation finden können und welche als Epyc-9004 im Serverbereich zum Einsatz kommen sollen.
Auf der Einstein@Home-Webseite ist abermals ein neues CPU-Modell von AMD gesichtet worden, das seine Compute-Leistung zur Verfügung gestellt hat. Mit der neuen CPU wurde nach "Signalen von sich drehenden Neutronensternen in Daten von Gravitationswellendetektoren" gesucht. Das Ergebnis zeigt den neuen OPN-Code 100-000000884-21N, hinter dem sich ein 96-Kern-Prozessor mit 192 Threads versteckt. Der Chip muss dazu auf die vollen zwölf CCDs setzen, wie es die vorgestellte Epyc-9004-Familie tut. Die beiden bisher gelisteten 96-Kerner unterscheiden sich nach bisherigen Informationen dabei im Basistakt um 100 MHz und bieten 2 respektive 2,1 GHz auf allen Kernen.
Keiner der OPN-Codes ist jedoch bei AMD bisher gelistet, sodass klar ist, dass sich die Chips noch nicht in Serienproduktion befinden bzw. noch nicht im Handel erhältlich sind. Dazu kommt ein Ergebnis eines 64-Kerners, der wohl als Threadripper-Pro-Chip auf Sockel SP5 oder SP6 auf den Markt kommen soll. AMD hatte bestätigt, dass die Threadripper-Serie eingestellt ist und nur noch Workstation-Pro-Modelle verkauft werden, die aber deutlich teurer sind und vor allem den OEM-Markt bedienen.
Durch die moderne 5-nm-Fertigung der neuen Epyc-Bergamo- und Epyc-Siena-Serverchips bzw. Storm-Peak-Threadripper sollen diese vor allem mit hoher Effizienz punkten können. Im Vergleich zu den Ryzen-7000-Desktop-Chips werden deutlich niedrigere Taktraten angepeilt, die die Chips am Sweetspot der Effizienz verweilen lassen. Dazu kommen bei Dual-Sockel-Systemen mit Server-Chips bis zu 160 PCI-E 5.0-Lanes, ein 12-Kanal-Speicherinterface und bis zu 6 Terabyte Arbeitsspeicher pro Prozessor. Mit einer Antwort Intels ist frühestens mit den Sapphire Rapids zu rechnen, die allerdings erst im Januar vorgestellt werden.
Quelle: Einstein@Home, Videocardz & Wccftech

Schade eigentlich, denn gut waren sie und konkurrenz gab es auch keine durch Intel.
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MfG Föhn.
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