Ryzen 7 4800H und Ryzen 5 4600H zeigen sich im Benchmark-Leak
Zwei Leaker melden vermeintliche Benchmark-Ergebnisse von Renoir-Chips aus der H-Serie. Beide gemessenen Ryzen-4000-Mobile-Chips sollen schneller als Intels Comet-Lake-H sein.
Zur CES 2020 hat AMD die neuen Notebook-CPUs mit Renoir-Chip vorgestellt und mehr als 100 verschiedene Designs für dieses Jahr versprochen. Aktuell sind verfügbare Notebooks noch Mangelware, aber es gibt neue Leaks zu Benchmarks. So wurde von den beiden Leakern _Rogame und TUM_APISAK sowohl der Ryzen 5 4600H, als auch der Ryzen 7 4800H in Benchmarks getestet. Der Ryzen 5 4600H kommt als Sechskerner mit 3,0 GHz Basistakt und 12 Threads daher. Sowohl in der Version mit 45 Watt, als auch mit 35 Watt (Ryzen 5 4600 HS genannt) kommt der Chip mit sechs Compute Units, 384 Stream-Prozessoren mit einer Taktrate von 1.500 MHz und 11 MByte Cache daher. So soll der AMD Ryzen 5 4600H angeblich 18.565 Punkte im 3D Mark Firestrike Physics erreichen und somit schneller sein als der Intel Core i7-10750H, der auf 17.921 Punkte in diesem Test kommen soll. Im 3D Mark Time Spy Physics Score hingegen soll der Ryzen 5 4600H mit 6.699 Punkten knapp dem Sechskerner Intel Core i7-10750H unterlegen sein, der auf 6.761 Punkte kommt.
Ryzen 7 4800H immer schneller als Intel Comet-Lake-H?
Neben dem Ryzen-5-Modell haben die beiden Leaker aber auch den Achtkerner AMD Ryzen 7 4800H und die 35-Watt-Version mit dem Suffix HS im Benchmark laufen gelassen. Egal in welchem Benchmark, der Renoir-Chip soll sowohl im 3D Mark Firestrike Physics, als auch im 3D Mark Time Spy Physics schneller sein als der Intel Core i7-10750H. Im Firestrike-Benchmark soll der Ryzen 7 4800HS gar 21.249 Punkte erreichen, während der Intel Core i7-10750H nur auf 18.024 Punkte kommen soll. Beim Time-Spy-Physics-Test liegt der Ryzen 7 4800H und HS vor dem Intel-Pendant. So soll der Ryzen 7 4800H 8.942 Punkte erreichen, während der Intel Core i7-10750H nur auf 6.761 Punkte kommen soll.
Im Gegensatz zu AMD offeriert Intel aber wohl auch noch zwei leistungsstärkere mobile CPUs mit dem Core i9-10880H und Core i9-10890HK, die bis zu 5,0 GHz leisten. AMD wiederum hat auf der CES-Präsentation verkündet, dass es - vorerst - keinen Ryzen 9 im Notebook geben wird. Noch sind Notebooks mit den neuen Renoir-Chips von AMD schwer lieferbar.
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Sammlung zu den Benchmark-Leaks bei den mobilen Ryzen-4000-Chips:
- Laut Leakern sollen der AMD Ryzen 7 4800H und HS in zwei Benchmarks deutlich vor dem Intel-Pendant Core i7-10750H liegen. Beide AMD-Chips setzen auf den Renoir-Chip und sind Achtkerner mit 2,9 GHz Basistakt und 16 Threads.
- Auch der Sechskerner Ryzen 5 4600H und die 35-Watt-Version mit dem Suffix HS sollen schneller als der Intel Core i7-10750H sein, zumindest im 3D Mark Firestrike Physics.
- Noch ist offen, wann die ersten Notebooks mit den neuen Renoir-Chips von AMD lieferbar sein werden.
Quellen: Twitter (1), Twitter (2), Wccftech
Ich persönlich würde mir solch einen Chip mit besserer GPU wünschen, dass Niveau einer X1X wäre wünschenwert aber so wie es ja zu letzt hieß, scheint sich AMD davon zu verabschieden leistungsstarke APUs außerhalb des custom Sparte zu produzieren, schade. An der Stelle wieder auf dedizierte GPUs zu setzen halte ich für falsch. Ich denke der Markt ist da, man muss ihn nur bedienen.
MfG