Raptor Lake in Benchmark-Datenbank: Mehr Kerne bestätigt?
In einer Benchmark-Datenbank ist eine neue Intel-CPU aufgetaucht, von der man annimmt, dass es sich um Raptor Lake handelt. Das Modell würde die gemunkelten mehr Kerne bestätigen.
Im Internet hatte eine bisher unveröffentlichte Intel-CPU ihren ersten Auftritt, die sich mit 24 Kernen und 32 Threads meldete und von der man glaubt, dass es sich um Raptor Lake handelt. Der Eintrag wurde schnell entfernt und ein Screenshot von Tom's Hardware geistert seit dem durchs Internet. Sollten die Angaben stimmen, wäre bestätigt, dass Intel mit der nächsten Generation von heterogenen Prozessoren die Kernzahl erhöht.
Raptor Lake wird nach aktuellem Wissensstand die 13. Generation von Core-Prozessoren und der zweite Anlauf mit Hybrid-Design. Im August machte die Meldung die Runde, dass Intel eine Konfiguration aus 8 P-Cores und 16 E-Cores vorsieht und genau das wurde nun in der Benchmark-Datenbank bestätigt. Beim Eintrag handelt es sich recht sicher um ein Engineering Sample und der Release der Prozessoren ist noch schätzungsweise ein dreiviertel Jahr bis Jahr in der Zukunft, was noch etwas Spielraum lässt. Für Raptor Lake wurde aber ohnehin vorwiegend erwartet, dass Intel die Architektur verfeinert und keine wilden Neuerungen bringt.
Entsprechend meldet sich die CPU auch für LGA1700, der voraussichtlich etwas länger zum Einsatz kommen wird. DDR5 läuft im Datenbankeintrag mit 2.400 MHz auf zwei Kanälen: Es gab aber Gerüchte, dass das Tempo generell auf DDR5-5600 bzw. 2.800 MHz angehoben wird. Intel bleibt auch beim Node 7, was bedeutet, dass man die Extra-Kerne in ein sehr ähnliches TDP-Fenster pressen muss. Es gab Gerüchte, dass Intel über DLVR (Digital Linear Voltage Regulator) die Effizienz im zweistelligen Bereich verbessern kann. Zusammen mit Verbesserungen an der Architektur könnte das Spielraum für mehr Kerne ergeben.
Quelle: BAPCO
Raptor Lake in Benchmark-Datenbank: Mehr Kerne bestätigt? (2)
Und es gab sogar ein paar Benchmark-Eergebnisse im BAPCO, die aber unter denen eines vergleichbaren Core i9-12900K liegen. Das liegt vermutlich daran, dass das Engineering Sample des Raptor-Lake-Modells mit relativ niedrigen Taktraten zu Werke gehen muss. Generell wird dem Benchmark zudem nachgesagt, Intel-freundlich zu sein, weshalb man ohnehin etwas vorsichtig bei der Bewertung sein sollte. Raptor Lake ist laut Gerüchteküche für das Q4/2022 gesetzt; der Nachfolger Meteor Lake (Wechsel auf Intels Node 4) für das Q2/2023. Für Arrow Lake im Q4/2023 steht angeblich dann 8+32 Kerne auf dem Programm.
Quellen: BAPCO (offline), via Tom's Hardware, Twitter (KOMACHI_ENSAKA)


Ob es für Mainstreamuser überhaupt Software gibt die derart in die Breite skaliert spielt dabei keine Rolle. Das ist wie 250kmh schnelle Autos in Ländern mit Tempolimit verkaufen. Macht auch jeder und keinen Sinn.
Auch mehr Kerne kann manch einer nutzen, aber eben nicht die Masse.
Und die Software die ich verwende scheint es wohl egal zu sein ob kleine oder große Kerne. Woran man das erkennt wenn das zweite Programm ja das selbe wie die erste ist und gleich schnell wie die mit den großen Kernen ist es wohl eindeutig. Es gibt also auch dumme Programme die nutzen einfach alles was da ist aus.
Aber gut kann mir nur recht sein. Habe ich mir zwar anderst vorgestellt gehabt weil mein wunsch war eigentlich nen threadripper 3970x zu haben weil das auch wegen den 8 % mehr und weil 32 logische Kerne echt geil sind im taskmanager und so. Allerdings sind mir die threadripper zu teuer. Nun habe ich dank Intel die Chancen preiswerter an 32 kerne zu kommen. Ja aber hey mögen zwar nur kleine Kerne sein mir aber egal. Sollten die auch so gut nach oben skalieren wie die aktuellen Intel dann wird es richtig krass werden. Und das gut ist ich weiß wo das Limit ist.
24 Kerne verbraten die beiden Anwendung als logische Kerne zusammen. Dann nebenbei noch zocken und zack habe ich 28 Kerne unter vollast. Das Konzept bietet sich ja förmlich für mich workloard an. 3 Anwendung gleichzeitig. 2 Anwendung und 1 game. Da muss AMD ja ganz schön ran halten. Sollte ein ryzen 24 Kerner mit smt 48 kommen kann mich dann ebenso mal sehen wie gut es läuft und auch wie der Stromverbrauch so sein wird. Das wird am Ende entscheiden. Ich werde also umworben bis zum geht nicht mehr. Und Kerne werden um mich heum fliegen das ich nicht mehr weiß was am besten sein wird. Ich sehe hier ne gute zukunft auf mich zu Rollen. Ob es mich förmlich überrollen wird oder nicht das ist noch nicht sicher.
Sofern ich mit meinem workloard noch nicht fertig sein wird. Weil 2 Jahre ist ne lange Zeit. Da kann sich durchaus noch was tuen. Wenn es blöd läuft bin ich damit fertig noch bevor die richtig harten CPUs kommen. Denn dann brauche ich sie auch nicht mehr. Aber naja das ist ja alles noch in den Sternen. Und wem die Tests mit dem 12900k beim Videos umwandeln was ich da so angestellt hatte interessiert dann poste ich den thread wo die Ergebnisse vorkommen oder direkt hier her, nur wenn es große Interesse besteht.
Naja so ist es halt, es wird immer eine Stärke neben einer Schwäche geben weil perfekt ist nichts. So bemägel ich dort den zu hohen stromverbrauch nicht jedoch die leistung der Intel CPUs an.
Deswegen wäre es äußerst interessant zu erfahren "wer bist du, wie alt bist du, was ist dein Bildungshintergrund... und warum lernst du nicht dazu?"
Ich habe auch 30 Jahre auf meine Eltenr eingewirkt, obwohl mir jeder gesagt hat "du bist dumm, du wirst sie nie ändern".
Tjo, habe ich aber
Beispielsweise 2023 dürfte noch "knackiger" mit Blick auf die Konkurrenzsituation werden im Consumer-Segment *), denn Meteor Lake wird hier auf einen Schlag eine ganze Fülle neuer Technologien ins Feld führen, während zuvor Zen4 schon seinen Zug gemacht haben wird. Man darf gespannt sein wie AMD das zu kontern gedenkt, denn Zen5 dürfte noch ein wenig hin sein.
*) Mittlerweile muss man sich aber auch fragen wie relevant das noch für den Großteil des Consumer-Marktes ist, da dessen Workloads mittlerweile nicht mehr mit der technologischen Entwicklung mitwachsen. Beispielsweise ein 16-Kern-Zen4 wird sich auch in 2023 beim Gaming "langweilen" und mit viel Glück wird es den ein oder anderen, vereinzelten PC-only-Titel geben, der das CPU-Potential weitreichender ausnutzt. Für alles andere bewegt man sich jedoch schon signifikant weit weg vom Mainstream.