Raptor Lake S: Gesamte Modelpallette geleaked - 13900K mit 24 Kernen und 32 Threads

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Raptor Lake S: Gesamte Modelpallette geleaked - 13900K mit 24 Kernen und 32 Threads (1)
Quelle: Intel

Über den Yotuber AdoredTV wurde die gesamte Modellpalette von Raptor Lake S geleaked. Das Spitzenmodell soll mit 24 Kernen und 32 Threads kommen - davon 8 Core-Kerne und 16 Atom-Kerne.

Zu Raptor Lake S wurde die gesamte Modellpalette geleakt. Das Dokument kommt über AdoredTV und wenn man ihm Glauben schenken will, plant Intel für den Nachfolger von Alder Lake drei Enthusiasten-Prozessoren mit 125 Watt TDP sowie eine ganze Reihe Mainstream- und Low-Power-Modelle. Das Topmodell dürfte erwartungsgemäß der Core i9-13900K werden, der nach den Unterlagen 24 Kerne und 32 Threads hat - 8+16 ist die Konfiguration, dazu kommen 36 MiByte L3-Cache und 32 Ausführungseinheiten der integrierten Grafikeinheit. Darunter rangiert ein Modell - vermutlich 13700K - mit 16 Kernen und 24 Threads (8+8), das 30 MiByte Cache hat und ebenfalls 32 Ausführungseinheiten der IGP. Am Schluss des Enthusiastenprogramms steht dann der mutmaßlich 13600L benannte 14-Kerner mit 20 Threads (6+8), der 24 MiByte L3-Cache hat und einmal mehr die 32-EU-IGP.

Am unteren Ende ist ganz interessant, dass Intel auch weiter Dual-Cores anbieten wird, die vermutlich als Pentiums vermarktet werden. Die haben auch die abgespeckte integrierte Grafikeinheit mit 16 Ausführungseinheiten. Vermutlich kommen die CPUs da zum Einsatz, wo Energieeffizienz sehr wichtig ist - etwa günstige x86-Tablets.

Raptor Lake S: Gesamte Modelpallette geleaked - 13900K mit 24 Kernen und 32 Threads (2) Quelle: AdoresTV Raptor Lake S: Gesamte Modelpallette geleaked - 13900K mit 24 Kernen und 32 Threads (2) Generell soll Raptor Lake S etwas mehr IPC bieten als Alder Lake S, größere L2-Caches haben und Turbos bis 5,5 GHz bieten, während Alder Lake wohl nur bis 5,3 GHz boostet. Vor allem aber soll das Speicherinterface dann DDR5-5600 statt DDR5-4800 unterstützen.

Die Konfiguration bei Raptor Lake geht noch stärker Richtung Hybrid. Intel scheint also davon überzeugt zu sein, dass das System Zukunft hat. Im Spitzenmodell wären es dann 8 Core-Kerne mit Hyper Threading und 16 Atom-Kerne (Hinweise darauf gab es bereits im Juli). Intel scheint sich also sicher zu sein, dass man die kleinen Kerne gut ausgelastet bekommt. Für Windows 11 wurde bereits zum Start von Alder Lake ein überarbeiteter Scheduler angekündigt, der der Entwicklung Rechnung trägt. AMD soll auch Hybrid-Prozessoren auf den Markt bringen, wird aber wohl erst bei Zen 5 damit starten.

Auch lesenswert: Intel Raptor Lake-S angeblich mit identischen TDP- aber anderen PL-Werten als Alder Lake-S

Quelle: AdoredTV

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    • Kommentare (52)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Nein, meine Aussage ist korrekt!

        Die Änderungen beziehen sich ausschließlich auf den Microcode, die Transistoren selbst wurden nicht geändert!
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Nein, meine Aussage ist korrekt!

        Die Änderungen beziehen sich ausschließlich auf den Microcode, die Transistoren selbst wurden nicht geändert!
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Technologie_Texter
        Also zumindest von Zen auf Zen+ gab es GENAU 0 Änderungen an der µArch!
        Die Aussage ist falsch. AMD hat bspw. die Cache-Latenz des L1$ und L2$ verbessert und in beiden Fällen einen Cycle eliminierne können. Hinzu kommen bspw. Änderungen bei der Taktsteuerung und -regulierung (Precision Boost 2 und XFR2) und bspw. der Speichercontroller wurde überarbeitet um etwas besser mit schnellerem RAM umgehen zu können.
        Niemand hat gesagt, dass hier der ganze Chip umgebaut wurde, jedoch wird man hier zweifelos nicht einfach den gleichen, unveränderten Floorplan auf 12LP übertragen haben. Und bei den kommenden V-Cache-Modellen stellt sich diese Frage nicht einmal, weil da gar nichts neu gefertigt wird, sondern nach bisheriger Aussage das unveränderte Zen3-CCD weiterverwendet wird.

        Zitat von Rollora
        Ist mir alles klsr. Meine Annahmw - und mehr ist es wirklich nicht - basiert quf der späten hereinnshme von Raptor Lake. Ich denke es war nie groß geplant, aber weil es bis Meteor Lake bzw "Intel 4" noch eine Weile hin ist, hat man hslt noch ein Update eingeschoben. Ob dies so groß ausfällt, wie manche sehr kleine Schritte davor (s. 3dc Artikel), oder doch mehr wird sich zeigen. Oder ib man eine sowieso geplante Chipvariante mit mehr Cache einfach auch mit zusätzlichem Namen versieht, statt den gleichen wie damals "Broadwell".
        Wie gesagt, ist eher ein Gefühl, bzw hängt eher damit zusammen, wie viel Intel darüber ankündigt im Vergleich zu anderen Archs
        Ich würde in diesem Kontext eher vermuten, dass Raptor Lake bei Intel weitaus eher "geplant" gewesen sein dürfte als nun die Zen3-V-Cache-Consumer-Modelle. Rocket Lake war vermutlich eine Notfallplan, den man im Programm hatte, falls man mit den 10nm nicht zeitnah auf den Desktop kommen würde. Aktuell würde ich RKL fast als überflüssig bezeichnen, da ADL nun schon dieses Jahr kommt und offensichtlich gut performt, das konnte man in vielleicht 2019 jedoch noch nicht mit ausreichend hoher Sicherheit bestimmen und so gab es RKL auf der Roadmap und die anhängende Industrie konnte man ja nun nicht vor den Kopf stoßen und musste den schlussendlich auch bringen, auch wenn dem offensichtlich nur eine kurze Marktverweildauer gegönnt sein würde.
        Alder Lake dürfte aber klar als Zen3-Konter ausgelegt gewesen sein. Hier denke ich nicht, dass man sich der Illusion hingegeben haben wird, dass dessen Leistungsplus ausreichen würde um auch noch Zen4 in Schach zu halten und von daher denke ich schon, dass eine aufwandsreduzierte (wenn man so etwas bei solchen hochkomplexen Produkten sagen kann) Weiterentwicklung (vermutlich weiterhin in Intel 7 = 10nm ESF) hier grundsätzlich geplant war, da man ja schon seit 2020 wusste, dass sich das jetzige Intel 4 um 6 Monate verzögern würde (deren erstes 7nm-Design *) zeichnete sich ursprünglich für den Jahreswechsel 2022/23 ab, nun jedoch eher für die Jahresmitte 2023). Entsprechend brauchen sie für Zen4 auf jeden Fall etwas, da sie ansonsten deutlich zurückfallen werden.

        Was das am Ende mit Raptor Lake werden wird, wird man abwarten müssen und natürlicherweise spricht Intel über die NextNextGen nur eingeschränkt, denn man will ja schließlich nicht den Fokus weg von dem bevorstehenden Release richten bzw. ablenken.
        Raptor Cove wird zweifellos eine kleinere Weiterentwicklung von Golden Cove sein, den andernfalls benötigt man keinen neuen Namen, denn das gesamte Produkt hat mit "Raptor Lake" bereits einen eigenstädigen Namen und wie gesagt, Gracemont wird ja explizit weiterverwendet.
        Die irgendwie in Bezug zum Gaming gesetzten Cache-Verbesserungen sind auch noch nicht konkretisiert und könnten alles mögliche sein. Eine deutliche Vergrößerung wäre schlicht die einfachste Möglichkeit.
        Da Raptor Lake aber gegen Zen4 posititioniert wird, muss der zwangsweise signifikant **) zu ADL drauflegen, denn andernfalls würde das nicht gelingen.

        Schlussendlich werden das alles aber reguläre Planungen oder Optionen bei beiden Firmen gewesen sein, denn solche Entwickungen schneidet man sich nicht mal eben aus den Rippen. So auch der V-Cache bei AMD, der vermutlich zuerst nur auf dem Epyc als Sapphire Rapids SP-Konter hätte eingeführt werden sollen.

        *) "Erstes" ist nicht ganz korrekt, da Ponte Vecchio's Compute Tile als Pilot schon Ende 2021 in deren 7nm (jetzt intel 4) in der Risc Production gefertigt hätte werden sollen. Die HVM hätte man dann wohl im 2HJ22 aufnehmen wollen.
        Zudem zur ersten 7nm-CPU: Die war ursprünglich auch als Xeon vorgesehen, vermutlich hätte Granite Rapids SP das erste 7nm-CPU-Produkt werden sollen.
        Auch hier hat man umgestellt. Anscheinend wird es, wenn ich mich recht erinnere, mit Emerald Rapids ein kleineres Upgrade zu Sapphire Rapids SP geben und in 2023 folgt dann Granite Rapids SP auf Intel 4 als nächster großer Sprung.

        **) Das "signifikant" konkretisierte ich mal bewusst nicht, da das grundsätzlich subjektiv ist und dessen Auslegung auch zumeist von den persönlichen Präferenzen und Ausageintentionen abhängt. Dass es am Ende aber nur Skylake-mäßige +3 % werden, halte ich eher für unwahrscheinlich.
        Intel wird mit Raptor Lake schon vermutlich einen Prozessnachteil haben (auch wenn die ihr Intel 7 vielleicht noch ein weiteres mal optimieren können?), d. h. dann noch leistungstechnisch komplett abgeschlagen zu sein gegen Zen4 wäre schon im Retailmarkt absatztechnisch vernichtend.

        ***) Ergänzend, das mit dem einfach mehr Cache und dadurch einen neuen Cove-Namen, passt auch nicht so ganz. Sapphire Rapids SP verwendet ebenso explizit Golden Cove, hier jedoch mit deutlich mehr L3$ und dazu noch erweiterter ISA (AVX-512), d. h. hier hätten die eigentlich ebenso einen Grund hier einen anderen Namen zu wählen bspw. um sich von der Consumer-Version abzusetzen.
        Aber um es noch mal klar zu unterstreichen, Raptor Cove wird sicherlich eine kleinere Weiterentwicklung sein. Der nächste große Sprung erfolgt dann erst mit Meteor Lake. Dennoch könnte Raptor Lake insgesamt durchaus signifikante Zugewinne über alle implementierten Verbesserungen im gesamten Design erzielen.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        Ganz so einfach bzw. auf die Vergangenheit übertragbar ist es dann doch nicht, da es in der Form erst seit kurzem eigenständige Architekturen und Namen gibt. In der Vergangenheit waren die Weiterentwicklungen i. d. R. primär komplette Produkte, so Broadwell und Haswell, i. d. R. mit eigenen Feature-Sets.
        Das neue Schema begann erst 2019 mit Sunny Cove (das nun in unterschiedlichen Produkten zum Einsatz kam). Natürlich muss man erst mal abwarten, was sich hinter Raptor Cove verbergen soll, aber offensichtlich ist das genug, um einen neuen, eigenständigen Namen für die Mikroarchitektur zu vergeben und der ist halt hier unabhängig vom Produkt, d. h. der muss schon durch entsprechende architektonsiche Änderungen begründbar sein, andernfalls wäre es nur Schall und Rauch. Entsprechend sieht man ja auch den Unterschied hier, denn den P-Cores spricht man einen neuen Codenamen bzw. eine neue uArch zu, während es bei den E-Cores ganz offensichtlich bei Gracemont bleiben soll (und nicht etwa einer fingierten Weiterentwicklung).
        Darüber hinaus, selbst wenn die rein architektur/IPC-technisch relevanten Entwicklungsschritte gering sind, so zeigte AMD bereits durch größere Caches einen signifikanten Mehrwert. Intel kann diesen Schritt in der gleichen Weise gehen und würde absehbar vergleichbar davon profitieren. Entsprechend leicht ist ja auch die Ableitung, dass Raptor Lake die V-Cache-Zen3's auf jeden Fall hinter sich lassen wird (wenn die kolportieren Cache-Umbauten tatsächlich in eine derartige Richtung gehen sollten).
        Ist mir alles klar. Meine Annahme - und mehr ist es wirklich nicht - basiert auf der späten hereinnahme von Raptor Lake. Ich denke es war nie groß geplant, aber weil es bis Meteor Lake bzw "Intel 4" noch eine Weile hin ist, hat man hslt noch ein Update eingeschoben. Ob dies so groß ausfällt, wie manche sehr kleine Schritte davor (s. 3dc Artikel), oder doch mehr wird sich zeigen. Oder ib man eine sowieso geplante Chipvariante mit mehr Cache einfach auch mit zusätzlichem Namen versieht, statt den gleichen wie damals "Broadwell".
        Wie gesagt, ist eher ein Gefühl, bzw hängt eher damit zusammen, wie viel Intel darüber ankündigt im Vergleich zu anderen Archs
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Zitat

        In der Art und Weise, wie AMD in der jüngeren Vergangenheit das "+" verwendete, impliziert dieses zumindest kleinere architektonische Weiterentwicklungen.
        Also zumindest von Zen auf Zen+ gab es GENAU 0 Änderungen an der µArch!
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        In der Art und Weise, wie AMD in der jüngeren Vergangenheit das "+" verwendete, impliziert dieses zumindest kleinere architektonische Weiterentwicklungen.
        So wie es AMD bisher zu den beiden V-Cache-Modellen erklärte, wird es diese hier jedoch nicht geben, d. h. ein "+" würde hier eher unangebracht erscheinen. Hier kommt einfach nur die doppelte Menge Cache hinzu, die sich dann am Ende für die Leistungszugewinne verantwortlich zeigt.

        Schlussendlich ist es natürlich egal, wie sie das Design benennen, denn unterm Strich zählt nur, was an Zugewinnen dabei rauskommt. Im Rahmen dieses Forums hier jedoch und da es einen vermeintlichen "Zen3+" auch schon vor Monaten in der Gerüchteküche gab, geht es mir hierbei nur um die Differenzierung, dass nach aktuellem Kenntnisstand die Architektur unverändert bleibt.
      Direkt zum Diskussionsende
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