Nvidia RTX Superchip: 2. und 3. Generation bis 2030 bestätigt
Nvidia hat auf der Computex 2026 eine mehrstufige Roadmap für den Superchip RTX Spark gezeigt und damit zwei Nachfolgegenerationen bis 2030 in Aussicht gestellt. Wer jetzt mit einem ARM-Notebook plant, sollte die Zeitachse kennen.
Nvidia hat auf seiner Keynote zur Computex 2026 eine Roadmap offengelegt, die deutlich über die erste Superchip-Generation (Grace-Blackwell) hinausreicht. Wer mit einem Windows-Notebook auf ARM-Basis liebäugelt, bekommt damit erstmals eine belastbare Zeitachse für die kommenden Nachfolger-Generationen an die Hand.
Superchips: Roadmap reicht bis zur 3. Generation im Jahr 2030
Der gerade vorgestellte Nvidia RTX Spark Superchip mit Grac-CPU und Blackwell-GPU ist demnach nur der Auftakt für eine "neue Ära des PCs": Auf die Generation mit Grace und Blackwell (GB10) sollen 2027/2028 dann Vera und Rubin und 2029/2030 letztlich Rosa und Feynman folgen. Auch die offizielle Plattform-Ankündigung von Nvidia bestätigt das Bekenntnis zu Windows on ARM und der eigenen SoC-Strategie.
Nvidia RTX Spark: Vera Rubin folgt 2028, Rosa Feynman 2030
Die Roadmap zum Nvidia RTX Spark Superchip nennt drei Architekturstufen mit einem klaren Zwei-Jahres-Takt. Den Anfang macht aktuell die Grace-Blackwell-SoC mit lizenzierten ARM-Prozessorkernen und bis zu 128 GiB Unified Memory.
Quelle: Nvidia via Tom's Hardware
Nvidia RTX Spark Superchip bis 2030: Auf Grace Blackwell folgen Vera Rubin und Rosa Feynman.
Für 2027/2028 ordnet Nvidia die zweite Stufe Vera Rubin Spark ein, welche auf neuen LPDDR6-Systemspeicher setzt. Die dritte Stufe Rosa Feynman Spark ist demzufolge für das Jahr 2029/2030 vorgesehen und taucht damit jetzt erstmals überhaupt öffentlich auf einer Roadmap auf. Der Spark-Fahrplan deckt sich mit dem bevorstehenden Generationswechsel in den (KI-)Rechenzentren.
Nvidia RTX Spark bekommt erst 2028 eine echte Nvidia-CPU
Erst die zweite RTX-Spark-Generation rückt von lizenzierten Arm-Kernen auf Nvidias eigenes CPU-Design ab. Der aktuelle Chip stützt sich auf das Grace-CPU-Chiplet, das gemeinsam mit Mediatek entstand und auf zugekauften Arm-Kernen basiert; teils sind diese Kerne eine, teils zwei Generationen alt.
Quelle: Nvidia
Nvidia RTX Spark Superchip der 1. Generation: 20 Grace-Prozessorkerne und 6.144 Blackwell-ALUs.
Die für 2028 geplante Vera-CPU bringt dagegen Nvidias erste vollständig selbst entwickelte CPU-Kerne (Olympus) in einen Windows-PC. Genau diese Prozessorkerne hatte Nvidia zunächst nur für KI-Server vorgesehen; dass Vera Rubin fertig ist, hatte das US-Unternehmen aus Santa Clara bereits bestätigt.
Zur Single-Thread-Leistung gab sich Nvidia-CEO Jensen Huang betont selbstbewusst und sprach von "Weltklasse-Niveau". Belastbare, unabhängige Benchmarks stehen allerdings noch aus. Spätestens im Herbst sind wir dann alle schlauer.
RTX Spark wird zur Plattform: Das bedeutet die Roadmap für Käufer
Mit drei zugesagten Generationen positioniert Nvidia den RTX Spark als langfristige Plattform statt als Einzelgerät. Huang kündigte an, jede künftige Architektur als Desktop, Notebook und Workstation auszuliefern (via Tom's Hardware).
Zugleich erklärte er, man habe sich die Liefermengen für ein kräftiges Wachstum gesichert - ein Seitenhieb auf die angespannte Versorgungslage, die Nvidia selbst als größtes Risiko nennt. Für die OEM-Partner und Microsoft ist die Mehrjahres-Zusage das eigentliche Signal: Investitionen in Windows-on-ARM sollen sich auszahlen.
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Quelle: Nvidia via Tom's Hardware / PC Gamer / 3DCenter.org



a) OS-Unterstützung außerhalb ihres eigenen?
b) Hardware-Hersteller-Unterstützung?
c) Software-Hersteller-Unterstützung?
d) Ist mit, und wenn ja, mit welchem Impact im Desktop-Selbstbauer-Segment zu rechnen?
Kopf kratz ..
wer steigt schon freiwillig auf Windows für Arme um?
wenn man so etwas für ganz bestimmte AI Anwendungen will, bekommt man ein Komplettsystemhingestellt, wo man sich keine weiteren Fragen stellen muss
als Privatanwender sehe ich da keine Zukunft für den PC Markt
als Windows User wechselt man nicht auf Windows on ARM, sondern auf Linux, man will sich ja verbessern, nicht noch weiter verschlechtern
a) OS-Unterstützung außerhalb ihres eigenen?
b) Hardware-Hersteller-Unterstützung?
c) Software-Hersteller-Unterstützung?
d) Ist mit, und wenn ja, mit welchem Impact im Desktop-Selbstbauer-Segment zu rechnen?
Kopf kratz ..