Nvidia N1X: Der ARM-Prozessor zeigt sich im nächsten Benchmark-Leak
Der Nvidia N1X taucht immer öfter in Benchmark-Leaks auf. In einer älteren Furmark-Version erreicht der Prozessor aber seltsam niedrige Werte.
Nvidias Arbeiten am N1X-Prozessor, der im Verbund mit Mediatek entwickelt wird, gehen trotz der mutmaßlichen Verschiebung auf Ende 2026 unbeirrt weiter. Darauf deuten auch Leaks hin, die immer häufiger zum ARM-Chip auftauchen. Nachdem kürzlich der Nvidia N1X in einer ersten Geekbench-Listung gesichtet wurde, gibt es nun auch einen solchen Leak bei Furmark.
Nvidia N1X bereits Windows-tauglich
Die über Videocardz verbreiteten Zahlen bestätigen demzufolge zwei Sachverhalte: Nvidia N1X läuft bereits auf Windows 11; zudem hört der genutzte Treiber auf Version 590.22. Letztgenannter Punkt wird als finaler Stichtag für den Support der Kepler- und Maxwell-Architekturen gesehen - Nvidia bestätigte zuvor bereits, dass mit dem Zweig an 580-Treibern diese Unterstützung eingestellt wird. Davon ausgehend dürfte 590.22 auch der erste Treiber sein, der Kepler und Maxwell zu den Akten legt.
Abseits davon zeigt der Furmark-Leak nur wenige Anhaltspunkte, zumal eine ältere Version in Form von 1.39.2.0 genutzt wurde.
- In der Auflösung von 1.200 x 720 Pixel erreichte der Nvidia N1X lediglich 4.286 Punkte, was weniger als die Hälfte der RTX 5060 darstellt, obwohl diese zumindest laut dem Stand der Gerüchte rund 37 Prozent weniger CUDA-Kerne hat.
- Die maximale GPU-Nutzung beträgt dem Leak zufolge 63 Prozent; bei der Temperatur wurden indes Höchstwerte von 59 Grad Celsius gemessen.
Videocardz spekuliert zudem darüber, dass es sich hierbei um keinen versehentlich veröffentlichten Test seitens Nvidia handelt. Vielmehr dürfte ein OEM-Partner sich den N1X für künftige Bewertungen genauer angesehen haben.
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