Nvidias erste Desktop-CPU N1X: Weitere Hintergründe zur kolportierten Verschiebung

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Nvidias erste Desktop-CPU N1X: Weitere Hintergründe zur kolportierten Verschiebung
Quelle: Nvidia

Vor wenigen Tagen tauchten erstmals Berichte auf, wonach der Nvidia N1X-Prozessor verschoben wird. Industriequellen zufolge gibt es für diese Verzögerung drei Gründe.

Nvidia N1X steckt wohl in Problemen: Der erste Desktop-Prozessor des Unternehmens, der im Verbund mit Mediatek entwickelt wird, wird Berichten zufolge auf Ende 2026 verschoben. Dieser Leak ließ allerdings offen, warum genau eine Releaseverschiebung für den Nvidia-Chip von Nöten ist - das Portal DigiTimes will nun unter Berufung auf Industriequellen Näheres erfahren haben. Demzufolge soll das Unternehmen vor drei Problemen stehen:

  • Grund 1: Verschiebungen in der Entwicklung von Microsofts "Next-Gen Betriebssystem"
  • Grund 2: Ein internes Redesign kritischer Chips ist notwendig geworden
  • Grund 3: Die notwendig gewordene Neubewertung des Marktes, nachdem die erhoffte Nachfrage an KI-PCs ausgeblieben ist

Wie 3DCenter schreibt, dürfte es sich bei der ersten Begründung wohl eher um eine missverständliche Formulierung handeln. Es gehe weniger um ein mögliches Windows 12, sondern vielmehr um "weitere Anpassungen von Windows 11 an ARM-basierte Prozessoren" - wie es eben der Nvidia N1X sein wird.

Weiterhin offen bleibt indes, was die Quellen mit der notwendigen Überarbeitung des N1X-Chips meinen. Die technischen Schwierigkeiten, die hier genannt werden, bleiben nur bei dieser vagen Beschreibung. Entsprechend ist denkbar, dass der anvisierte Termin Ende 2026 ebenfalls nicht erreicht werden kann und dieser Zeitraum lediglich für eine Vorstellung des Prozessors genutzt wird.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DrXen Freizeitschrauber(in)
        Was ARM leisten kann sieht man gut am M4, zumindest für Videobearbeitung und Co.
      • Von DrXen Freizeitschrauber(in)
        Was ARM leisten kann sieht man gut am M4, zumindest für Videobearbeitung und Co.
      • Von DieLutteR Freizeitschrauber(in)
        Grundlegend begrüße ich es, wenn weitere Prozessoren in die Desktops Vorstoßen. Jedoch bin ich sehr skeptisch, wenn es um Nvidia geht. Die Berichte über deren Geschäftspraktiken sind erschreckend und sie sollten nicht noch weitere Wurzeln schlagen (finde ich).

        Bin aber trotzdem über die Technik und deren Erfolg gespannt. AMD hätte ja auch auf den ARM Zug Aufspringen können
      • Von deftones Freizeitschrauber(in)
        Eigentlich hatte ich schon gehofft auf eine kleine KI Maschine mit 32 bis 64 GB RAM. Na ja wer weiß was und wann der kommt, der Markt ist gerade sehr hochpreisig. Es gibt kaum gute günstige Laptops. Bin mit meinem Gebrauchten Thinkpad e14 für 200 € mit i7-1165G7 schon sehr zufrieden. Billiger kommt man nicht an Rechenleistung. Da ist selbst ein Raspberry Pi5 mit 16 GB RAM + 512 GB SSD + Netzteil und Gehäuse teurer und weniger flexibel.

        Wenn die CPU/GPU erst Ende nächsten Jahres kommt müssen die den ja eh überarbeiten, da wird INTEL, AMD und Qualcom ja schon was neues gebracht haben oder bringen.
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