Intel Meteor Lake: Redwood Cove und Crestmont bestätigt
Für Meteor Lake werden nun erstmals konkret P-Kerne vom Typ Redwood Cove und E-Kerne vom Typ Crestmont genannt.
Meteor Lake, die 14. Generation der Core-Prozessoren, wird P-Kerne vom Typ Redwood Cove und E-Kerne vom Typ Crestmont bekommen. Das bestätigen nun Logs von Microsoft Perfmon. Erstmals wurde das bereits im November 2020 vom Youtuber "Moore's Law ias Dead" erwähnt. Erste Die-Shots von Meteor Lake waren bereits über das IEEE Symposium on VLSI Technology & Circuits geleakt worden. Mit Hinblick auf die Meteor-Lake-CPUs, die 2023 Raptor Lake ablösen sollen, ist die Rede von einem Aufbau aus mehreren einzelnen Chips, wie er bereits seit Jahren von AMD verwendet wird. Auf einem Interposer sollen demnach ein SoC-, ein IO-, ein GPU- und ein CPU-Chip unterkommen.
Laut den damaligen Folien soll Intel 4, früher als 7 nm bekannt, bei identischem Verbrauch einen mindestens 20 Prozent höheren Takt und, zumindest für Rechenschaltungen, eine Skalierung um den Faktor zwei erlauben. Auch konkrete Eckdaten werden genannt. So soll beispielsweise der Abstand zweier Transistor-Finnen von 34 auf 30 Nanometer schrumpfen. Die vielen Änderungen gehen auch mit einem neuen Sockel einher, der wohl V1 heißen soll - oder besser LGA1851. Dem BGA-Modell werden 2.551 Kontakte nachgesagt. Die Maße bleiben wohl gleich.
Eines der Highlights dürfte auch die GPU werden. Dabei soll es sich um eine Xe-LPG mit 128 bis 192 Ausführungseinheiten handeln - je nach Quelle. Vielleicht kommen auch zwei Modelle - eine stärkere GPU auf Laptops ist denkbar. Ansonsten bleibt es bei DDR5 und PCI-Express 5.0; für Intel wird die Herausforderung vorwiegend im Chiplet-/Tile-Design und dem Foveros-Packaging liegen. Die Tiled-Technik erlaubt Intel mehr Flexibilität bei der Zusammenstellung als noch bei Alder Lake (Gen 12) und Raptor Lake (Gen 13).
Quelle: @InstLatX64

Aber Meteor Lake könnte tatsächlich wieder mal ein größerer Sprung werden.
Ich hoffe überdies bald über nähere Daten und einen baldigen Release, lange müssen wir meinetwegen nicht mit Raptor leben