Kein Austausch möglich: Intels hat zu wenig Raptor-Lake-CPUs auf Lager
Intel tauscht defekte Raptor-Lake-Prozessoren normalerweise zügig aus, in mindestens einem Fall wird die RMA nun aber durch ein leeres Lager ausgebremst. Offenbar kann Intel für einige Wochen keinen Core i9-13900K/14900K ausliefern.
Durch ein Mikrocode-Update konnte Intel die Ursache für abstürzende Raptor-Lake-Prozessoren, also Modelle der Reihen Core 13000 und Core 14000, inzwischen beheben. Durch den Betrieb vor dem Fix wurden die Chips allerdings teilweise in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb hat das Unternehmen die Garantie für betroffene Modelle verlängert und bietet bei Abstürzen einen Umtausch an. Diverse Berichte sprechen dabei dafür, dass dieser Prozess recht einfach abläuft und man von Intel meist schnell Ersatz bekommt. Der Reddit-Nutzer Towel4 hatte hingegen nicht ganz so viel Glück.
Das Lager ist leer
Dieser berichtet im Intel-Subreddit, dass die Kommunikation bei seinem Garantiefall grundsätzlich gut abgelaufen ist. Doch kurz nachdem er nach seiner Adresse gefragt wurde, um ihm Ersatz für seinen Intel Core i9-13900K zukommen zu lassen, bekam er von Intel eine weitere, überraschende Nachricht. Darin entschuldigt sich der Support des Unternehmens für eine Verzögerung. Denn angeblich sind dort keine gleichwertigen oder schnelleren Prozessoren mehr auf Lager.
Towel4 sollte deshalb entscheiden, ob er drei bis fünf Wochen warten will, bis voraussichtlich die nächste Lieferung eintrifft. Offenbar hat Intel derzeit also keine Modelle vom Typ Core i9-13900K(S) oder Core i9-14900K(S) mehr, die das Unternehmen verschicken könnte. Vermutlich dürfte die schwierige Liefersituation aber nur ein lokales RMA-Zentrum betreffen. Denn mehrere andere Nutzer berichten über einen kürzlichen Austausch ihres Intel-Prozessors. Oftmals werden dabei Core-13000-CPUs gegen ihre minimal schnelleren Schwestermodelle aus der Nachfolgegeneration getauscht. Zudem bietet das Unternehmen alternativ auch eine Rückerstattung an, mit der man sich den Prozessor im Handel kaufen kann.
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Falls Intel nicht schnell Ersatz liefern kann, dürfte das für betroffene Nutzer die schnellere Option sein. Denn die lokalen Reseller haben schließlich eigene Lager; dort dürfte die Verfügbarkeit dementsprechend besser sein. Trotzdem bleibt natürlich zu hoffen, dass die Geschichte von Towel4 ein Einzelfall ist und sich derartige Geschichten nicht häufen. Andernfalls könnte Intels Ansehen wohl noch mehr Schaden nehmen, als es durch die Raptor-Lake-Abstürze ohnehin schon hat.
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Quelle: via Wccftech


Geld zurück verlangen und neue CPU kaufen ist eh die bessere Lösung.
So kann man in der Zwischenzeit seinen PC weiterverwenden während man die defekte CPU zurückschickt.
Ich hätte mit der Rückerstattung von Intel sogar noch Gewinn gemacht, wenn ich mir wieder einen 13900k gekauft hätte. Es wurde aber ein 14900k
Steht genau so in meinem Artikel:
"Durch ein Mikrocode-Update konnte Intel die Ursache für abstürzende Raptor-Lake-Prozessoren, also Modelle der Reihen Core 13000 und Core 14000, inzwischen beheben. Durch den Betrieb vor dem Fix wurden die Chips allerdings teilweise in Mitleidenschaft gezogen."
Im von dir verlinkten Artikel steht dasselbe. Wer jetzt einen neuen Raptor-Lake-Chip kauft und mit dem Fix einsetzt, wird (laut aktuellem Kenntnisstand) keine Probleme haben. Die Ursache - die zu hohe Spannung - ist behoben. Wenn der Schaden schon angerichtet ist, ist es aber zu spät. Dann hilft auch der Fix nichts mehr -> Garantiefall.
Viel Glück Erfolg an die Nutzer 😅👍
Jetzt laufen die bei max. 1.5V.
Das klappte auf den letzten 12 Generationen, warum sollte das jetzt nicht klappen?
Also ganz langsam für dich, der Autor sagt das mit dem Micro Update von Intel alle Probleme behoben wurden..
ALLE
Und ich frage hier, woher er es weiß, dann soll er mir den Link zu der Intel Aussage schicken, die genau dieses sagt..
Ich habe in allen Intel Statements nur gelesen, daß sie wahrscheinlich das Problem gelöst haben
Also weiß der Autor mehr als Intel?
Interessant
Ich finde die Formulierung daher auch grenzwertig.