Intels 10-nm-CPUs für Weihnachten 2019?
Intels Prozessoren in 10 nm verschoben sich dieses Jahr bereits auf 2019. Nun geht man davon aus, dass die Ware da aber auch erst zum Weihnachtsgeschäft in nennenswerten Stückzahlen bereitsteht.
Es ist kein großes Geheimnis, dass Intel Probleme mit der Fertigung in 10 nm hat. Infolgedessen wurde Anfang des Jahres bekannt, dass sich die Massenfertigung entsprechender Produkte auf 2019 verschiebt. Mittlerweile geistert auch eine Folie durch Internet, die die ersten Produkte für 2019 bestätigt. Allerdings wird es die wohl nur in homöopathischen Dosen geben, während Produkte in 14 nm erst einmal weiterlaufen.
Anandtech geht davon aus, dass Endkundenprodukte in 10 nm ab Weihnachten 2019 in nennenswerten Mengen zur Verfügung stehen. Demnach soll die Massenproduktion von Chips im zweiten oder dritten Quartal starten. Bis dann die ersten fertigen Produkte im Handel sind, dauert es noch ein wenig länger. Die Annahmen beruhen allesamt auf Aussagen von Intel, doch ob sie so eintreffen, ist ungewiss.
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Ohne Frage dürften alle Beteiligten ein großes Interesse daran haben, Ware für die "Holiday Shopping Season" bereit zu haben, die so Mitte Oktober bis Anfang November beginnt. Das bedeutet aber auch, dass bis Herbst 2019 weiter 14-nm-Produkte verkauft werden und wer bei Neuanschaffungen auf den Wechsel zu 10 nm spekuliert, der wird noch einige Geduld mitbringen müssen.
Wirtschaftlich dürfte der Fokus bei Intel ohnehin auf den Server-Prozessoren liegen, die Quartal um Quartal gute Gewinne einfahren und die von AMD bedrängt werden. Entsprechend wird man sich kurzfristig auf Cascade Lake SP und auf X-Point basierten persistenten Speicher-DIMMs konzentrieren, die gute Einnahmen versprechen. Im Serverbereich besagt eine jüngst veröffentlichte Folie, dass 10 nm erst im vierten Quartal 2020 verfügbar werden.

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Auch Intel muss sich am Markt orientieren und wenn ich sehe wie wenig bei den normalen Kunden ankam dass 7700k -> 8700k einen Schritt von 4 auf 6 Kerne bedeutet, dann würde ich den 8-Kerner auch i9 9900 oder so nennen.
Ich würde auch eher von 5-10%+ IPC bei ZEN2 ausgehen, so dass man dann auf dem Niveau von Skylake und dessen Refreshs ist.
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Zumal es ja hinläufig bekannt sein dürfte, dass Intel ihre Preise willkürlich setzt und nicht anhand der Konkurrenzsituation festlegt. Sonst würden die Intel-HEDT-CPUs preislich nicht so dermaßen abgehoben sein... Sie haben zwar eine Mehrleistung, aber der Aufpreis ist zu hoch...
Es gibt keinen logischen Grund, wieso Intel die i9-Klasse auch auf der Mainstream-Plattform eingeführt hat, außer um Preissteigerungen zu rechtfertigen... Anstatt dass man alle CPUs ne Klasse nach unten rutschen lässt, fällt die 6C/12T-CPU ersatzlos weg, der i5 bleibt bei 6C/6T, der i3 bei 4C/4T, den i7 beraubt man um SMT und den vollen 8C/16T-Ausbau gibts als i9 mit übertriebenem Premiumaufschlag.
@XXTREME: Mit den 15% IPC-Steigerung wäre ich erstmal vorsichtig. Gibt auch hier im Forum genug Leute, die unter IPC nur Pro-Kern-Leistung und nicht Leistung-pro-Takt verstehen... Würde mich nicht wundern, wenn mit "+15% IPC" eher "+15% Pro-Kern-Leistung" gemeint sind. Sollte AMD natürlich wirklich +15% IPC und vielleicht sogar noch etwas mehr Takt packen, kann Intel einpacken.