10 Nanometer: Intel Ice Lake SP auf Roadmap aufgetaucht
Einmal mehr ist eine angeblich offizielle Roadmap von Intel im Internet aufgetaucht, die aus einer in China gehaltenen Präsentation stammen soll. Diese Roadmap gibt Auskunft über Intels Pläne bei HPC und damit auf Ice Lake SP in 10 Nanometer für 2020.
Immer wieder einmal tauchen im Internet Präsentation von Chip-Herstellern auf, die da nicht hätten landen sollen. Dieses Mal erwischt es Intel mit einer Folie aus einer chinesischen Präsentation, die den Fahrplan zu "Intel High-performance Computing and Intelligent Computing" bereithält. Klingt hochgestochen, aber es geht am Ende um die HPC-Plattform mit Skylake SP, Cascade Lake SP und Cooper Lake SP sowie Ice Lake SP.
Während Cascade Lake SP offensichtlich zum Jahreswechsel 2018/2019 startet, wird es Cooper Lake zum Jahreswechsel 2019/2020 geben. Hier reden wir von Serverprozessoren, die voraussichtlich bis zu 28 Kerne haben und ein Speicherinterface mit 6 Kanälen.
Interessant ist auf der Roadmap nicht nur die Konstellation zu Epyc 2, sondern auch die Erwähnung von Ice Lake SP ab dem zweiten Quartal 2020. Das sind Prozessoren, die in 10 nm gefertigt werden sollen, während alles bislang genannte noch in 14 nm gefertigt wird. Sollte sich Intel so viel Zeit lassen, könnte sich AMD durchaus einen Vorteil verschaffen, wenn man auf 7 nm wechselt. Zwar sind die Prozesse nicht direkt vergleichbar, aber 7 nm sind auf jeden Fall gegenüber Intels 14 nm im Vorteil.
Gerade im Serverbereich ist das besonders relevant, weil hier eine maßgebliche Kenngröße Performance per Watt ist, nach der Einkäufe getätigt werden, und hier könnte sich AMD in eine günstige Position manövrieren. Aus der Intel-Roadmap ließe sich ebenfalls herauslesen, dass die 10-nm-Prozessoren für den Desktop-Bereich 2019 starten. Bisher war es zumindest immer üblich, dass Intel neue Prozesse zunächst bei den kleinen Chipflächen einführt und Server-CPUs erst dann produziert, wenn die Ausbeute passt.



Intel Core 2 – Wikipedia
In der die Legende des Sockels 1366 begann.
Hatte selbst den i7 940 und bin dann vor ein paar Jahren einfach auf nen 6 Kern Xeon gewechselt, der nichts anderes als nen Gulftown ist.
Die Übertaktbarkeit der Plattform war einfach der Hammer Bis zu 60% mehr Takt im Vergleich zum Basistakt waren drin!
Von 2,8 Ghz auf 4,4 Ghz stable auf alle Kerne. Gar 4,5 Ghz max allerdings dann nur noch zumindest für nen Benchmark durchgehalten.
Intel Core 2 – Wikipedia
https://ark.intel.com/de/...
https://ark.intel.com/de/...
http://www.pcgameshardwar...
Intel Core 2 – Wikipedia
Zur hiesigen Darstellung möchte ich noch anmerken, dass logische Zellen mehrere Transistoren enthalten und selbst die Rastermaße einzelner Transistorstrukturen nicht deren Größe wiedergibt, sondern bestenfalls den Platzbedarf inklusive Kontaktierungen und Zwischenräumen repräsentiert. Die feinsten Strukturen sind wesentlich kleiner, die aktiven oberen Hälften von Intels 14-nm-Finnen zum Beispiel kaum breiter als 9 nm. Über die Praxiseigenschaften von Fertigungsmethoden sagt dies aber noch weniger aus, als die anhand theoretischer Überlegungen festgelegten Node-Bezeichnungen.
"Nanu? Nanometer!"
Hatte mich wohl dort eher auf die unterschiedlichen Fertigungsverfahren und der Erklärung zur Entstehung von Transistoren und Schaltungen auf Mikrochips konzentriert.
Danke für den Hinweiß! Wird gleich mal erneut durch geschmökert.