Intel Core-i-14000: Auch das Refresh von Raptor Lake soll noch als Core-i-13000 vermarktet werden
Wie aus einem jetzt durchgesickerten Dokument hervorgeht, soll erst die neue Architektur Meteor Lake die CPUs der Serie Core-i-14000 im kommenden Jahr einführen. Das für das dritte Quartal vorgesehene Raptor Lake Refresh soll demnach weiterhin als Core-i-13000 vermarktet werden.
Wie aus einem angeblich direkt von Intel stammenden Dokument zur Implementierung sowie Unterstützung der oneAPI Video Processing Library ("oneVPL") hervorgeht, das der für Veröffentlichungen dieserart bekannten Twitter-Nutzer @momomo_us jetzt über den Kurznachrichtendienst geteilt hat, soll erst die neue Hybrid-Generation Meteor Lake in 2024 als Core-i-14000-Serie vermarktet werden. Das noch vor Jahresfrist eingeplante Refresh von Raptor Lake-S soll demzufolge noch die Produktbezeichnung Core-i-13000 im Desktop-Segment weiterführen.
Meteor Lake soll im Desktop gestrichen worden sein
Nachdem Meteor Lake ganz auf den mobilen Einsatz hin optimiert und im Desktop gestrichen worden sein soll, wird die neue Prozessorenfamilie der Serie Core-i-14000 voraussichtlich in 2024 ihr Debüt im Notebook geben. Erst etwas später dann ist mit Desktop-Hybriden auf Basis von Arrow Lake-S zu rechnen, welche von den neuen Chipsätzen der 800er-Serie flankiert werden sollen. Das für das dritte Quartal vorgesehene Raptor Lake Refresh soll weiterhin als Core-i-13000 laufen.
Das Refresh von Raptor Lake-S soll beginnend mit dem 3. Quartal 2023 die aktuelle Core-i-13000-Prozessorserie mit dem Intel Core i9-13900K an der Spitze ablösen und wie gehabt in den drei TDP-Leistungsklassen mit 35 Watt, 65 Watt und 125 Watt an den Start gehen. Eine entsprechende CPU-Roadmap wurde bereits vor längerer Zeit publik.
Quelle: Intel
Desktop & Workstation CPU-Roadmap
Raptor Lake Refresh als kleine Produktpflege
Sowohl im Bereich "Consumer" als auch der "Entry Workstation" wird der Hersteller die Core-i-13000-Serie als Raptor Lake-S Refresh neu auflegen und dabei weiterhin auf die bereits bekannten Chipsätze Z790, H770 und B760 sowie den etablierten LGA-Sockel mit 1.700 Pins setzen. Das Refresh wird aller Voraussicht nach eine eher kleinere Produktpflege und bis zur Vorstellung von Arrow Lake-S die Stellung halten.
Quelle: Intel
Desktop & Workstation Chipset-Roadmap
Meteor Lake-H und Arrow Lake-S als Core-i-14000
Es ist durchaus vorstellbar, dass Intel noch 2023 mit Meteor Lake-H und den Leistungsklassen von 15 bis 55 Watt TDP zuerst den mobilen Bereich für Notebooks bedienen und im Jahr 2024 dann mit Arrow Lake-S auch den Desktop-Bereich anvisieren wird.
Quelle: Intel
Intel gibt bereits einen Ausblick auf seine Pläne
Arrow Lake-S führt eine neue Desktop-Plattform ein
Intel führt für seine 3. Generation der Hybrid-Prozessoren einmal mehr einen neuen Sockel mit mehr Kontakten ("Pins") ein und wechselt außerdem auf ein aktuelleres Fertigungsverfahren. Wie bisher sollen die Prozessoren PCIe 5.0 unterstützen, wenngleich der aktuell noch gegebene DDR4-Support wegfallen soll.
Intel Arrow Lake-S*
- Sockel LGA 1851
- Neue 800er-Chipsätze
- Intel 20A-Fertigung (5 nm)
- Graphics Tile für die GPU-Kerne
- SOC Tile für das System-on-a-Chip
- CPU Tile für die CPU-Kerne
- IOE Tile für I/O-Geräte
*) noch nicht offiziell von Intel bestätigt.
Raptor Lake-S Refresh mit mehr Takt erwartet
Für das Refresh von Raptor Lake-S dürfen Spieler ein wenig mehr Takt sowie ein durch die mittlerweile etablierte Fertigung etwas verbessertes OC-Potenzial erwarten. Intel wird versuchen, die Lücke zum Ryzen 9 7950X3D und Ryzen 7 7800X3D mit dem Refresh wieder stückweise zu schließen. In Sachen Effizienz ist AMD dem Hauptkonkurrenten mittlerweile enteilt und weit voraus.
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Intel hat nur eine Wahl, nämlich den Refresh auf höhere Effizienz trimmen. Ansonsten weiß ich, was ich für den Rest des Jahres für Spiele-PCs empfehle: 5800X3D und 7800X3D
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...bei Raptor ist das Verhältnis noch größer als bei Alderlake (also P-Cores verbrauchen noch mehr).
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5W E-Core 3,9 GHz
21W P Core 4,9 GHz
Faktor 4 ohne dass der P-Core annähernd Richtung 6 GHz durfte, dann wirds Faktor 6+.
Bei der Fläche reicht ein P-Core nicht ganz für 4 E-Cores, ist aber roundabout die gleiche Fläche.
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Weil der DELL Office PC offiziell nur bis 25W auf dem PCIe Slot gibt, wo meine GT 1030 verbaut ist. Ist eine Beschränkung, die DELL bei dem Modell festgesetzt hat. Damals gab es auch noch keine Quadro P400 (oder ich kannte die da noch nicht). Da ist also auch eine GT 1030 (bzw. aktuell eine Quadro T400) das höchste der Gefühle. Bei den 30W ist dann natürlich die GTX 1650 auch zu hoch, aber das sollte halt ein Beispiel sein, wieso man sowas kauft. Eben weil einem die Leistung reicht. Neuere DELL Office Gurken sind wohl nicht mehr auf 25W beschränkt (bei meinem Modell steht es explizit in der Anleitung, bei dem Nachfolger nicht mehr), aber da geht dann wieder nur Single Slot Design rein. Hinzu kommt die Beschränkung auf Low Profile mit Low Profile Blende. Da ist die Auswahl noch mal geringer.
Und wenn einem das System noch reicht: Wieso neu kaufen? Ist ja auch für die Umwelt schlecht, was funktionierendes einfach zu entsorgen, wenn es noch tadellos funktioniert und noch reicht. Ich nutze meinen Kram halt noch so lange, wie er geht. Mein vorheriger PC war auch ein Core 2 Due E6700 (den hatte ich 5 Jahre, bis der abgeraucht war, war zu dem Zeitpunkt aber auch schon über 12 Jahre alt). Davor hatte ich meinen P4 von 2004 bis 2015. Den besagten Core 2 Duo E6700 (Fujitsu M450) hatte ich dann von 2015 bis Ende 2019 (Januar 2020 hatte ich die besagte GT 1030 gekauft). Und jetzt ist es halt der DELL OptiPlex 390DT mit dem i5-2400 und der GT1030. Der (DELL) sollte genauso in der Firma entsorgt werden, wie der vorherige Fujitsu. Habe mir extra die Erlaubnis geben lassen, die für Privat nutzen zu dürfen und so vor der Entsorgung zu retten. Sie gingen ja noch einwandfrei (liefen, bzw. laufen ja seit einigen Jahren bei mir).
Sollte also mal ein Neukauf nötig sein, weil alles kaputt, wäre es mir nur Recht, wenn die iGPU eben möglichst Potent ist. Dann könnte ich vermutlich auf eine dGPU verzichten, bei dem, was ich Spiele (aktuell halt alte C&C Titel, Genshin Impact und PlateUp!).
Also keine Sorge, habe dich nicht falsch verstanden und es auch nicht als Angriff aufgefasst. Das oben sind halt meine Gründe, wieso, weshalb, warum. Und da draußen gibt es auch mehr Leute, die sich sagen: Maximal 75W Verbrauch reicht. Hätte in dem DELL eine normale GPU gepasst, hätte ich da meine vorhandene GTX 660 eingebaut. Die werkelt nun halt in meinem Medienserver (Q9300).