Intel halbiert sich in 6 Monaten: Aktie stürzt um 30 Prozent ab
Die Börse hat wie erwartet auf Intels schlechte Geschäftszahlen reagiert und dessen Aktie innerhalb von 24 Stunden mit einem Minus von 30 Prozent abgestraft. Im Zuge dessen sinkt die Marktkapitalisierung um rund 39 Milliarden US-Dollar.
Die Börse hat wie erwartet auf Intels schlechte Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2024 reagiert und dessen Aktie innerhalb von 24 Stunden mit einem Minus von 30 Prozent abgestraft und auf Talfahrt geschickt. Im Zuge dessen sinkt auch die Marktkapitalisierung des Chip-Giganten aus Santa Clara, Kalifornien, in einer nicht unwesentlichen Größenordnung von rund 39 Milliarden US-Dollar. Während das Wertpapier vor der Bekanntgabe noch bei rund 29 Euro notiert hatte, werden mittlerweile nur noch rund 19,50 Euro für eine Aktie von Intel aufgerufen.
Quelle: Google (Screenshot: PCGH)
Während die Aktie des Unternehmens innerhalb der vergangenen fünf Tage um mehr als 33 Prozent im Preis gefallen ist, liest sich die Entwicklung der letzten 6 Monate sogar noch einmal dramatischer. Innerhalb von weniger als 180 Tagen hat das Unternehmen mehr als 50 Prozent seines Wertes an der Börse verloren, die Marktkapitalisierung ist von 190 auf 96 Milliarden Dollar eingebrochen.
Quelle: Google (Screenshot: PCGH)
Wie ein detaillierter Blick auf die Entwicklung des Aktienkurs von Intel zeigt, hatte das Unternehmen zuletzt nach jedem Geschäftsbericht mit immensen Wertverluste zu kämpfen. Dass das irgendwann Konsequenzen haben würde, war nicht nur für Börsenexperten und Insider schon länger absehbar und so kam es auch.
Quelle: Google (Screenshot: PCGH)
Was die Spatzen schon von den Dächern pfiffen, ist auch Realität geworden. Intel hat jetzt seine Geschäftszahlen für das 2. Quartal 2024 (Q2/24) veröffentlicht und musste einen Verlust von 1,6 Milliarden US-Dollar einräumen. Das hat schwerwiegende Folgen und so wurde den Aktionären jetzt nicht nur vorerst die Dividende gestrichen, sondern der Chip-Gigant hat zudem beschlossen, bis zu 18.000 seiner 125.000 Mitarbeite zu entlassen. Bis zum Jahresende soll die Entlastungswelle abgeschlossen sein.
Die folgenden Maßnahmen hat sich Intel für seine Umstrukturierung und Neufokussierung ins Lastenheft geschrieben.
- Wachstum aufrechterhalten
- Reduzierung der Betriebskosten
- Vereinfachung des Portfolios
- Aussetzung der Dividende
- Komplexität beseitigen
"Dies wird unsere Investitionen 2024 um mehr als 20 Prozent reduzieren", sagte der Intel-CEO Pat Gelsinger im Rahmen der Bekanntmachung der Geschäftszahlen.
Die seit Monaten anhaltenden Probleme mit seinen aufgrund eines vorzeitigen Alterungsprozesses ("Degeneration") instabilen Core-CPUs der 13. und 14. Generation kommen für Intel daher zur Unzeit und helfen nicht dabei, das wankende Schiff aus der Schieflage zu befreien.
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Seltene Erden aus China sind nicht so "billig", sondern weil China dass seit Jahrzehnten massiv staatlich subventioniert.
Aber bitte Schluss jetzt mit dem offtopic-Quatsch, und zurück zum Thema Intel.
Da ist China noch lange nicht in der Situation von Huawei, und schon heute sind die Ergebnisse durchaus beeindruckend.
Was China jetzt noch fehlt ist ein Spezialist wie Koduri. Und er hat noch eine Rechnung mit AMD und Intel offen.....
So jemand wie Koduri könnte GPUs aus China auf einen ganz anderen Level bringen, in kurzer Zeit.
Und Huawei hat es gut gezeigt, die Erpressungen des Westen schwächen China nicht, sondern stärkt die Diktatur......
Wenn auch Unwahrscheinlich da es die aktuelle US Regierung nicht zulassen würde, aber ganz auszuschließen ist es leider nicht.
Es ist auch eine andere Sache, wenn ein europäisches Unternehmen ein amerikanisches kauft.
Wenn auch Unwahrscheinlich da es die aktuelle US Regierung nicht zulassen würde, aber ganz auszuschließen ist es leider nicht.
Und die Realität zeigt ja auch ein anderes Bild. Nach der Zerschlagung von AT&T, machten die neuen Teilfirmen mehr Umsatz und Gewinn, und für den Verbraucher in den USA wurde es deutlich teurer. Der Schuss ist also voll nach Hinten losgegangen.
Erst mit Konkurrenz durch unsere Telekom in den USA, fingen die Verbraucherpreise wieder an zu sinken.
Glaubt lieber an den Weihnachtsmann, als an Kartellämter.
Und mit entsprechender Lobbyarbeit in Washington, kann jeder Intel kaufen.
Wie geschrieben, die großen Haie kreisen noch um Intel, und warten bis Intel weiter geschwächt ist.
das Kartellamt würde dem ganzen eh nicht zustimmen wegen Monopol. Zudem hätte Intel nix was AMD von der Technik gut gebrauchen könnte. Also das wird ohnehin so nix. interessant wird es dennoch wie es bei Intel so weiter gehen wird.