Haswell Extreme: Details zu Core i7-5960X, Core i7-5930K und Core i7-5820K

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Haswell-Extreme Spezifikationen geleaked
Quelle: coolaler

Die chinesische Website coolaler, bekannt für seine Info-Leaks, veröffentlichte nun erste technische Details zu Haswell Extreme. Die High-End-CPU-Plattform wird für das dritte Quartal erwartet, setzt auf einen überarbeiteten Sockel 2011 und wird DDR4-RAM benötigen. Coolaler hat nun Details zu den Haswell-E-CPUs Core i7-5960X, Core i7-5930K und Core i7-5820K bereitgestellt.

Die von coolaler veröffentlichten Spezifikationen zu Haswell Extreme machen einen plausiblen Eindruck und decken sich mit vielen bereits kursierenden Gerüchten. Allem voran soll Intel bei Haswell Extreme allem Anschein nach auf Vierkerner und DDR3 verzichten. Bereits das Einstiegsmodell, der Intel Core i7-5820K, soll über sechs physische Kerne, Hyperthreading, 15 MiB Cache und einem Basis-Takt von 3.3 GHz verfügen. Boost-Takte sind gerell noch nicht bekannt, dafür wird eine Mindest-Taktfrequenz im Energiesparmodus genannt. Preislich soll das Einstiegsmodell, wie der Vorgänger 4820K auch, unter 400 Dollar liegen. Damit dürfte Intels neuer i7-5820K sogar dem i7-4960X Konkurrenz machen können.

Die neue Generation soll ebenfalls über 2011 Pins an der Unterseite verfügen, ist aber mit aktuellen Motherboards nicht kompatibel, da Intel auf den neuen X99-PCH setzt. Zudem soll der Wechsel von DDR3-1866 auf DDR4-2133 anstehen. Das mittlere Modell i7-5930K soll entgegen mancher Spekulation jedoch kein 8-Kern Modell sein, sondern laut Coolaler wie der i7-5820K auf sechs Kerne und 15 MiB Cache setzten. Allerdings verfügt der i7-5930K dann über 200 MHz mehr Basistakt und zwei PCI-E-16-Lanes und eine mit acht Lanes, in Summe also 40. Der i7-5820k soll dagegen nur über jeweils 1x PCI-E x16, PCI-E x8 und PCI-E x4 verfügen, was 28 Lanes entspricht.

Bei den PCI-Express-Lanes handelt sich es immer um die Version 3.0. Dies ist vor allem für die etwaige Anbindung von schnellen M.2-SSDs wichtig. Das Topmodell, der Core i7-5960X, verfügt ebenfalls über zwei PCI-E x16-Lanes und zusätzlich eine mit acht Lanes. Weiterhin soll das Topmodell über acht Kerne mit Hyperthreading verfügen, der Cache liegt bei 20 MiB, was noch einmal 5 MiB mehr sind als bei den kleineren Modellen und dem Vorgänger. Takten soll das Topmodell hingegen mit 3.0 GHz, was der TDP von 140 Watt geschuldet sein dürfte, über welche aber alle Haswell-E-Prozessoren verfügen sollen. Die Ivy-Bridge-Extreme-Vorgänger kommen noch mit 130 Watt aus. Zu den Turbo-Takfrequenzen der Modelle machte die chinesische Quelle wie gesagt keine weiteren Angaben.

Viele der Infos sind im Übrigen auch stimmig zum Informationsstand vom Juni 2013.

Quelle: coolaler

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    • Kommentare (162)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        Habe auch an diesen Vergleich gedacht aber ist schon eine Welt dazwischen.
        Edit:
        Klar ist für mich, das ich bewußt etwa 6 Monate abwarten werde um die Scene zu beobachten und entscheide dann.
        Mein anderes Problem ist, ich kann nur ein MATX Board einbauen. Hm , andrerseits bleibt mir auch nichts anderes übrig da die Boards meist später auf den Markt kommen. Leider
        Gruss
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        Habe auch an diesen Vergleich gedacht aber ist schon eine Welt dazwischen.
        Edit:
        Klar ist für mich, das ich bewußt etwa 6 Monate abwarten werde um die Scene zu beobachten und entscheide dann.
        Mein anderes Problem ist, ich kann nur ein MATX Board einbauen. Hm , andrerseits bleibt mir auch nichts anderes übrig da die Boards meist später auf den Markt kommen. Leider
        Gruss
      • Von majinvegeta20 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von wolflux
        Eigentlich bräuchte Intel auf dem 8 Kerner durch den geringeren Takt nicht einmal so hochwertige Kerne. Da gehen bestimmt Kerne drauf die in der Qualität streuen.

        Edit: An sich kauft man aber bei einem 8 Kerner auch längerfristig für die Zukunft denke ich. Unter dem Strich dürfte es sich nicht viel geben, ob ich für 6 Jahre jetzt 400,00-500,00 € mehr ausgebe oder nach 3-4 Jahren dieses Geld hinlege für eine neue Generation. Hm
        Andrerseits geht die neue Entwicklung auch immer schneller von statten. Auch 140 Watt TDP.sind jetzt stand der Dinge aber fortschrittlich hört sich das nicht wirklich an.
        Naja schau dir mal die Performance beim Sockel 1366 (+ OC) an...daran erkennt immer sehr gut, das man nicht besonders weiter gekommen ist. ^^

        (Neue Befehlssätze + Sata/usb/pci-e mal außen vor gelassen)

        Wenn ich daran denke das Bloomfield 2007 noch als bis zu kommender 8 Kerner für den Desktop Markt präsentiert wurde. (Hab das Heft noch hier liegen )
        Hätte man so alles schon also zum Release von Bloomfield sprich 2008, also 6 Jahre! zuvor haben können.
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Incredible Alk
        Du musst auch dabei sehen was da an Leistung rauskommt (also Performance pro Watt) und ebenfalls berücksichtigen dass die gesamte Plattform sparsamer geworden ist - bei Haswell-E sind in den 140W nämlich auch die Spannungsregulatoren mit drin die bei den 130W-Sandy/Ivys noch auf dem Mainboard waren und da nicht integriert sicher mehr Strom gefressen haben - außerdem ist DDR4 auch sparsamer unterwegs.

        Ohne an den Taktschrauben zu drehen schätze ich, dass ein Haswell-E System weniger Strom frisst als ein Sandy/Ivy-E System, trotz leicht höherer TDP der CPU.

        Achja und um das noch zu beantworten:

        Ja, es ist nur ein Radi - ein 280er NexXxoS XT45 der (mittlerweile) mit zwei 140er BlackSilentPro PK1 belüftet wird. Das reicht sofern man keine Temperaturrekorde aufstellen will locker um 250-300W dauerhaft sehr leise wegzuschaffen und lässt mir daher ausreichend Raum fürs OC eines Haswell-E (es ist ja eine CPU-only WaKü).
        Wäre schön wenn du recht hast mit dem weniger Strom trotz höherer TDP., ich würde es mir wünschen
        Äh Ok. als CPU - onky Wakü ist das dicke ausreichend und schööön leise.
        Grüsse
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von wolflux
        Auch 140 Watt TDP.sind jetzt stand der Dinge aber fortschrittlich hört sich das nicht wirklich an.

        Du musst auch dabei sehen was da an Leistung rauskommt (also Performance pro Watt) und ebenfalls berücksichtigen dass die gesamte Plattform sparsamer geworden ist - bei Haswell-E sind in den 140W nämlich auch die Spannungsregulatoren mit drin die bei den 130W-Sandy/Ivys noch auf dem Mainboard waren und da nicht integriert sicher mehr Strom gefressen haben - außerdem ist DDR4 auch sparsamer unterwegs.

        Ohne an den Taktschrauben zu drehen schätze ich, dass ein Haswell-E System weniger Strom frisst als ein Sandy/Ivy-E System, trotz leicht höherer TDP der CPU.

        Achja und um das noch zu beantworten:
        Zitat von wolflux
        Sehe ich da nur einen Radi?

        Ja, es ist nur ein Radi - ein 280er NexXxoS XT45 der (mittlerweile) mit zwei 140er BlackSilentPro PK1 belüftet wird. Das reicht sofern man keine Temperaturrekorde aufstellen will locker um 250-300W dauerhaft sehr leise wegzuschaffen und lässt mir daher ausreichend Raum fürs OC eines Haswell-E (es ist ja eine CPU-only WaKü).
      • Von wolflux Lötkolbengott/-göttin
        Eigentlich bräuchte Intel auf dem 8 Kerner durch den geringeren Takt nicht einmal so hochwertige Kerne. Da gehen bestimmt Kerne drauf die in der Qualität streuen.

        Edit: An sich kauft man aber bei einem 8 Kerner auch längerfristig für die Zukunft denke ich. Unter dem Strich dürfte es sich nicht viel geben, ob ich für 6 Jahre jetzt 400,00-500,00 € mehr ausgebe oder nach 3-4 Jahren dieses Geld hinlege für eine neue Generation. Hm
        Andrerseits geht die neue Entwicklung auch immer schneller von statten. Auch 140 Watt TDP.sind jetzt stand der Dinge aber fortschrittlich hört sich das nicht wirklich an.
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