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  • Umfassende Informationen zu Haswell-E geleaked - Usernews von Skysnake

    Die für ihre Leaks bekannte Webseite vz-zone.com hat eine ganze Reihe von authenthisch wirkenden Präsentationsfolien zur Nachfolger CPU von Ivy-Bridge-E geleaked. Hierdurch erhalten wir nicht nur viele neue Informationen für die für H2 2014 geplanten Haswell-E CPUs, sondern auch eine unerfreuliche Neuigkeit über Ivy-Bridge-E.

    Beginnen wir direkt mit der vierten Folie, auf der eine Gegenüberstellung der aktuell erst erschienenen Sockel 1150 Haswell CPUs, sowie der wohl in Q3-Q4 erscheinenden S2011 Ivy-Bridge-E CPUs mit Haswell-E zu sehen ist.
     (4) (4) Quelle: vr-zone.com
    Die interessanten Punkte wurden von Intel bereits überwiegend rot markiert, gehen wir Sie jedoch nochmals der Reihe nach durch und klären ihre Bedeutung für Enthusiasten.

    8 and 6 CPU Cores
    Relativ wenig überraschend steigert Intel die Kernzahl für die Enthusiasten im Vergleich zu Sandy-Bridge-E. Was allerdings überrascht ist, dass es doch "nur" 8 Cores sind. Hatten viele Enthusiasten doch erhofft, dass diese Kernanzahl schon mit Ivy-Bridge-E erreicht wird. Genau dies können wir aber aufgrund dieser Folie nun ausschließen. Obwohl IB-E Xeons bereits über maximal 12 Kerne verfügen (siehe News Tianhe-2), wird der Desktop wie bereits bei SB-E mit maximal 6 CPU Cores abgespeist.

    Up to 20 MB
    Auch hier wenig überraschungen, hatten doch bereits frühere Gerüchte von 20 MB Cache gesprochen

    TDP 130-140 W
    Zunächst überraschend ist die leicht steigende TDP. Auf Folie 8 erfährt man allerdings, dass Haswell-E, wie schon S1150-Haswell, über eine integrierte Spannungsregulierung auf der CPU verfügen wird. Hierdurch müssen natürlich die Wandlerverluste der CPU hinzugerechnet werden, was die TDP zwar erhöht, nicht aber den Gesamtverbrauch der Platform, da die Verluste eben auf dem Mainboard wegfallen.

    Es ist davon auszugehen, dass die Haswell-E CPUs (S2011-3) wie schon S1150 dann nur noch über 2 Versorgungsspannungen für die CPU verfügen wird. Einmal CPU und einmal Speicher. Die Mainboards werden daher sehr wahrscheinlich wie schon bei S1150 deutlich einfacher im Bereich der Spannungsversorgungen ausfallen können.

    LGA 2011-3
    S2011-3 war bereits auf einer anderen geleakten Folie erstmals vor einiger Zeit zu sehen. Bisher wussten wir jedoch nicht wirklich klar, was sich hinter "-3" genau verbirgt. Das ändert sich nun. S2011-3 ist auf jeden Fall mechanisch inkompatibel zu S2011. Darüberhinaus wird es auch eine elektrische Inkompabilität durch die geänderte Spannungsversorgung und den Einzug von DDR4 geben. Dass die Namen so ähnlich sind, ist also reiner Zufall.

     (7) (7) Quelle: vr-zone.com
    4 Channel DDR4 2133
     (6) (6) Quelle: vr-zone.com Wie der Name schon sagt, kommt bei Haswell-E, wie schon länger spekuliert, erstmals DDR4 Speicher mit maximal 2133 MHz zum Einsatz. DDR4 bringt dabei einige Änderungen mit, die auf Folie 6 und 8 angesprochen werden. Für den Endnutzer wirklich relevant ist dabei eigentlich nur der Wegfall von mehreren DIMMs pro Channel. Also der Möglichkeit an einen Speicherkanal mehrere Speicher-Sockel elektrisch an zu schließen, z.B. SB-E 4 Speicherkanäle und bis zu 8 DIMMs. Dies war bisher nötig um größere Mengen an Speicher verfügbar zu machen, da ein einzelner RAM-Riegel nur eine relativ begrenzte Menge an Speicher zur verfügung stellen kann. Bei sollen deutlich größere Speichermengen von 32GB und mehr pro Speicherriegel normal werden.

     (8) (8) Quelle: vr-zone.com Folie 8 hält allerdings noch mehr bereit. "DDR4 ONLY" in Rot räumt das bisherige Gerücht/Spekulation aus der Welt, das Haswell-E womöglich sowohl DDR3 als auch DDR4 unterstützen könnte. Ich selbst hatte zwar allein schon wegen elektrischen Kompabilitätsproblemen nicht wirklich daran geglaubt, nun kann man allerdings ziemlich sicher davon ausgehen.

    Darüber hinaus wird Haswell-E im Gegensatz zu aktuellen Desktop-Platformen auch RDIMM unterstützen. Dies ist einfach dem Wegfall der Mehrfachbelegung eines Speicherchannels geschuldet, um dennoch ausreichende Speicherbestückungen zu ermöglichen. ECC bleibt auch weiterhin nur den Xeons vorbehalten.

    Tja, eigentlich sind wir nun mit den "Rot" markierten, also sehr wichtigen Punkten durch. Dem ist allerdings nicht so, wie wir gleich sehen werden, gibt es aber womöglich einen driftigen Grund warum Intel zwei doch sehr wichtige Änderungen im Vergleich zu SB-E/IB-E hat unter den Tisch fallen lassen.

    "Up to 40 PCI-E Lanes"
    Auf den ersten Blick hört sich dies nicht besonders an, dies täuscht aber! Hiermit ist implizit gemeint, dass es CPUs auch mit weniger als 40 Lanes geben wird. Dies ist ganz klar ein Rückschritt, denn alle! bisherigen S2011 CPUs besitzen durchweg 40 PCI-E Lanes. Die Desktop SB-E CPUs zwar im Gegensatz zu ihren Xeon Geschwistern nur mit einer offiziellen PCI-E 2.0 unterstützung, aber dennoch 40 Lanes.

    Dem aber noch nicht genug! Darüber hinaus wird auch die Konfiguration der Lanes reduziert, wobei hier noch mehr Fragen aufgeworfen werden.
    SB-E und IB-E verfügen ja wie bereits gesagt über insgesamt 40 PCI-E Lanes, welche als grundlegende Struktur 8x Controller besitzen. Bei SB-E sind daher folgende Konfigurationen möglich:
    2x16x +1x8x oder 1x16x + 3x8x oder 5x8x

    Bei IB-E spricht Intel aber "nur" noch von 2x16x oder 4x8x, wobei Gen3 für IB-E Core ix bestätigt werden. Es ist zwar von "Dscrete Gfx Configurations" die Rede, es verwundert allerdings schon sehr, da Intel auf der ersten Folie von "up to 4 dGFX cards for the most demanding gamers" spricht, also 4 dedizierten Grafikkarten. Hier stellt sich natürlich sofort die Frage, wie denn das gehen soll, wenn man nur maximal drei Slots mit Lanes von der CPU versorgen kann... Als einzige Alternative bleiben nur PCI-E Switsches, wie bei S115x, oder aber die Lanes des Chipsatzes übrig. Beides völlig inakzeptable Lösungen. Hier würde man also einen starken Schritt nach hinten machen im Vergleich zu einer mehrere Jahre alten Generation.

    Die Gründe hierfür sind zunächsteinmal völlig schleierhaft. Begibt man sich allerdings in den Bereich der Spekulationen und der Informationen unter der Hand, so lichtet sich womölglich der Nebel deutlich. Bereits bei der Einführung von SB-E gab es große Probleme mit PCI-E 3.0, was am Ende dazu führte, das alle S2011 Core i7 CPUs offiziell nur über PCI-E 2.0 verfügen, obwohl deren Xeon-Brüder offiziell PCI-E 3.0 unterstützen. Besonders kurios wurde es dann, als man auf eben diesen CPUs z.B. mit einem Patch von nVidia eben doch PCI-E 3.0 freischalten konnte.

    Dies führte alles zu einer recht großen Verwirrung, darunter auch den Medien. Ich selbst trug einen regelrechten Kampf darum aus, den Leuten klar zu machen, dass es eben keinen offiziellen PCI-E 3.0 Support für SB-E Core i7 gibt, und man hier einzig und allein seinem Glück vertrauen muss, ob der PCI-E 3.0 Modus funktionert oder nicht. Erst die klare Aussage eines Intel-Mitarbeiters sorgte hier für eine gewisse Einsicht.

    Dem aber nicht genug. Auf der diesjährigen CeBIT äußerte sich ein Hersteller im Vertrauen dazu, dass es große Probleme mit PCI-E 3.0 und nVidia Grafikkarten geben würde. Man hätte zwar eigentlich nur PCI-E 3.0 fähige Komponenten, diese würden aber völlig unvorhersehbar unter PCI-E 3.0 funktionieren oder eben auch nicht. Sowohl der Wechsel von Mainboard, Grafikkarte oder CPU kann dazu führen, das PCI-E 3.0, was zuvor ging, plötzlich nicht mehr geht, oder umgekehrt. Die genaue! Kombination von unterschiedlichen Exemplaren der absolut gleichen Versionen führt bereits zu Problemen. nVidia soll sich daher auch entschieden haben, PCI-E 3.0 bei seinen Profikarten nicht offiziell zu unterstützen. Das erschreckende, und zugleich fatale hierbei ist, dass jeder Hersteller von seinen Komponenten sagt, dass Sie sich komplett an die PCI-E 3.0 Spezifikationen halten, weshalb scheinbar ein Hersteller dem nächsten versucht den "schwarzen Peter" zu zu schieben. Der Hersteller war ernsthaft beunruhigt über die Situation und griff daher noch tiefer ins Nähkästchen. Laut dem Hersteller gäbe es aufgrund der Art und Weise wie sich die Probleme darstellen inzwischen sogar unter den Herstellern den Vedacht gibt, dass die PCI-E 3.0 Spezifikationen an sich nicht 100% "fehlerfrei" sind, also z.B. die Tolleranzen einfach zu groß sind, und es in Grenzsituationen zu Problemen kommt. Dies ist natürlich der absolute Worstcase, da hiermit der komplette Standard mehr oder weniger Nutzlos, da fehlerbehaftet, wird.

    Da dies natürlich sehr sehr sehr harter Tobak ist, versuchte ich auch anderen Herstellern auf den Zahn zu fühlen. Dies misslang mir allerdings völlig. Sobald ich auf dieses Thema zu sprechen kam, wurde komplett dicht gemacht. Nur ein Hersteller zeigte sich recht interessiert und sprach auch kurz mit mir darüber. Sie selbst seien zwar noch nicht davon betroffen, könnten sich aber das in PCI-E 3.0 eingeführte Scrambling sehr gut als Ursache vorstellen. Alles natürlich eine etwas dünne Grundlage, aber einfach durch die Masse an Indizien inzwischen meiner Auffassung nach eine sehr ernst zu nehmende Spekulation, die auch durchaus die Probleme und den Rückschritt bei PCI-E 3.0 erklären würde.

    Intel versuchte ich natürlich mehrfach über verschiedene Kontakte zu diesem Thema zu kontaktieren. Nach anfänglicher Offenheit und Hilfsbereitschaft, sich um das Thema kümmern zu wollen, mauerte man jedoch komplett und hoffte wohl, dass sich die Sache im Sande verläuft.

    Was nehmen wir also von diesen absolut authentischen Folien mit?

    Haswell-E wird einige Neuerungen wie DDR4 und zwei zusätzliche Kerne bringen, aber eben auch einige Rückschritte im Bereich PCI-E. Zudem spricht Intel selbst auf der ersten Folie von gerade einmal 55% mehr Multithread-Performance im Vergleich zu den bereits verfügbaren S1150-Haswells. Bei doppelt so vielen Kernen und einer deutlich höheren Leistungsaufnahme kein wirklich grandioses Ergebnis, zumal es sich bei den 55% auch noch um ein "bis zu", also eher eine Best-Case Abschätzung handelt. Hier stellt man sich mit der Zeit schon die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines derartigen Systems. Muss sich doch Haswell-E am Ende nicht mal mit S1150-Haswell vergleichen lassen, sondern mit dessen Nachfolger Broadwell!

    Manch einer wird nun sagen:"Da sieht man, was passiert, wenn keine Konkurrenz da ist.", und zumindest in mir steigt, egal ob ich es will oder nicht, durchaus ein ähnliches Gefühl empor. Der Stillstand der letzten 1-2 Jahre im Desktop-Bereich ist wirklich überraschend und schwer begreiflich. Da verwundert es auch nicht, dass der Desktop-Markt als Ganzes stark zurück geht. Warum sollte man auch seinen alten Rechner ersetzen, wenn die neuen Sachen nur wenig Neues bringen, und das für vergleichsweise viel Geld? Wer zum Erscheinen von Sandy-Bdrige einen 2600k gekauft hat, hat im Nachhinein betrachtet, die wohl beste Entscheidung getroffen, die man die letzten Jahre im PC-Bereich treffen konnte.

    Was halten Sie von den Neuigkeiten zu Haswell-E und Ivy-Bridge-E? Lassen Sie es uns im Kommentar-Thread wissen.
    Quelle: http://vr-zone.com/articles/intel-core-i7-ivy-bridge-e-core-i3-haswell-lineup-detailed/37832.html

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    Es gibt 48 Kommentare zum Artikel
    Von Threshold
    Wahrscheinlich nur ein Fehler.
    Von Stockmann
    Mich würde mal Interessieren wieso Haswel dort unter Sockel 1155 gelistet ist???
    Von Skysnake
    Superwip es dreht sich rein um Xeons bei der Problematik, weil nur diese überhaupt PCI-E 3.0 können. Die Probleme sind…
    Von Superwip
    Du musst schon bedenken das das was du hier an die Wand malst etwas unrealistisch ist... zumal du die Probleme weder…
    Von Threshold
    Ich bezog mich auf Haswell DT und nicht auf Haswell E.Was mit Haswell E wird wissen wir alle nicht. Da das aber eine…
      • Von Threshold Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Wahrscheinlich nur ein Fehler.
      • Von Stockmann Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Mich würde mal Interessieren wieso Haswel dort unter Sockel 1155 gelistet ist???
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Superwip es dreht sich rein um Xeons bei der Problematik, weil nur diese überhaupt PCI-E 3.0 können. Die Probleme sind aber eben von unabhängigen Quellen genannt worden, und nein, es bezieht sich nicht nur auf irgendwelche Chips am Anfang, sondern auf die Situation Q1 2013.

        Und wie gesagt, ich weiß, dass die Situation unbefriedigend ist, aber man steht halt vor zwei Möglichkeiten:

        1. Man hört von mehreren unabhängigen Quellen etwas, und versucht dem noch näher auf den Grund zu gehen, scheitert aber und veröffentlich das, was man erfahren hat.
        2. Man hört von mehreren unabhängigen Quellen etwas, und versucht dem noch näher auf den Grund zu gehen, scheitert aber und lässt daher alles in der Schublade liegen.

        Es ist halt die Frage, ob man glaubt, das man verarscht/belogen wird, oder eben nicht. Ich seh aber keinen Grund, warum man verarscht werden sollte. Ist ja nicht so, dass das alles nur auf Grundlage von irgend einem chinesischen Forumspost kommt, sondern auf Grundlage von offrecord Aussagen von Herstellern.
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Zitat
        Superwip, ich hab jetzt wirklich knapp 30 min versucht das zu beantworten, ohne zu viel zu verraten. Sorry, aber ich kann echt nicht detailierter darauf eingehen.

        Und ja ich weiß, dass das der Galubwürdigkeit abträglich ist, aber man würde bei allem weiteren jeweils auf einzelne Firmen kommen, und damit ziemlich sicher auch auf meine Quellen...

        Und die Quellen waren bis jetzt immer relativ gut, und die Story kommt eben nicht nur von einer Seite her, sondern von mehreren unabhängigen. Du kannst dir aber gewiss sein, dass ich das Thema nicht vergessen werde, sondern schauen werde, wie es sich entwickelt. Immerhin hängt davon ja auch ab, wie glaubwürdig die Quellen sind.

        Aber soviel noch dazu. Ein weiter Punkt der Hauptquelle hat sich zu 100% bewahrheitet, und ein anderer ist fast perfekt eingetreten. Das macht es halt sehr schwer, etwas einfach als "Lüge" ab zu tun. Wenn überhaupt, könnte es sich im Detail um ein Missverständnis bei der Quelle selbst handeln, aber dazu war die Formulierung/Ausdrucksweise einfach zu unverblühmt.

        Ich weiß, dass das unbefriedigend ist, war/ist es für mich auch teilweise, deswegen habe ich auch LANGE hierzu nichts geschrieben, aber irgendwann muss man auch mal den Schritt nach vorne wagen, und das kann ich hier doch recht guten Gewissens.

        Du musst schon bedenken das das was du hier an die Wand malst etwas unrealistisch ist... zumal du die Probleme weder genau spezifizieren noch eine Quelle nennen kannst oder willst.

        Fakt ist jedenfalls das Sandy Bridge-E PCIe 3.0 fähig ist. Warum die i7 CPUs nicht so verkauft werden ist unbekannt, es ist aber aus meiner Sicht sehr wahrscheinlich das es sich um Probleme beim C1 Stepping in Kombination mit Produktpolitik handelt. Vielleicht sogar nur Produktpolitik. Es ist nicht realistisch das CPUs die im wesentlichen ident sind, insbesondere idente Chips benutzen und auf der selben Plattform zum Einsatz kommen sich in dieser Form so stark voneinander unterscheiden.

        Ebenfalls unrealistisch ist das Intel das Problem über zwei Generationen hinweg nicht beheben kann.

        Zitat
        Die Gründe hierfür sind zunächsteinmal völlig schleierhaft. Begibt man sich allerdings in den Bereich der Spekulationen und der Informationen unter der Hand, so lichtet sich womölglich der Nebel deutlich. Bereits bei der Einführung von SB-E gab es große Probleme mit PCI-E 3.0, was am Ende dazu führte, das alle S2011 Core i7 CPUs offiziell nur über PCI-E 2.0 verfügen, obwohl deren Xeon-Brüder offiziell PCI-E 3.0 unterstützen. Besonders kurios wurde es dann, als man auf eben diesen CPUs z.B. mit einem Patch von nVidia eben doch PCI-E 3.0 freischalten konnte.

        Das ist nicht ganz richtig; die Sandy Brige-E i7 CPUs haben PCIe 3.0 von Anfang an unterstützt; Intel gab und gibt nur keine Funktionsgarantie. Mit AMD Karten und diverser anderer Hardware hat auch alles problemlos funktioniert nur nicht mit nVidias Kepler Karten- der nVidia Grafiktreiber verbietet die Nutzung von PCIe 3.0 in Kombination mit dem X79 Chipsatz- unabhängig von CPU und Board. Ein Hack kann diese Sperre aufheben, negative Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

        Zitat
        Dem aber nicht genug. Auf der diesjährigen CeBIT äußerte sich ein Hersteller im Vertrauen dazu, dass es große Probleme mit PCI-E 3.0 und nVidia Grafikkarten geben würde. Man hätte zwar eigentlich nur PCI-E 3.0 fähige Komponenten, diese würden aber völlig unvorhersehbar unter PCI-E 3.0 funktionieren oder eben auch nicht. Sowohl der Wechsel von Mainboard, Grafikkarte oder CPU kann dazu führen, das PCI-E 3.0, was zuvor ging, plötzlich nicht mehr geht, oder umgekehrt.

        Was heißt "nicht funktionieren"? PCIe ist ja relativ Fehlertolerant und hat ein Prüfsummenbasiertes Fehlererkennungs/korrekturverfahren; es gibt daher zahlreiche Abstufungen zwischen "geht nicht" und "funktioniert perfekt"; eine leicht gestörte Verbindung funktioniert immer noch aber möglicherweise etwas schlechter. Um so ein Szenario zu erklären müsste es also wirklich enorme Produktstreuungen geben- auf allen Seiten.

        Außerdem sind Grafikkarten Komponenten bei denen eine vergleichsweise hohe Fehlerrate toleriert werden kann.
      • Von Threshold Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von X-CosmicBlue
        Du hast nicht mitgelesen, oder?
        Man könnte auf die Idee kommen, das PCIe3.0 unter Haswell nicht richtig funzt, wenn es unter Haswell-E und IB-E nicht richtig geht.

        Ich bezog mich auf Haswell DT und nicht auf Haswell E.
        Was mit Haswell E wird wissen wir alle nicht. Da das aber eine neue Architektur ist und ein neuer Sockel gehe ich mal davon aus dass das problemlos gehen wird.
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Umfassende Informationen zu Haswell-E geleaked - Usernews von Skysnake
Die für ihre Leaks bekannte Webseite vz-zone.com hat eine ganze Reihe von authenthisch wirkenden Präsentationsfolien zur Nachfolger CPU von Ivy-Bridge-E geleaked. Hierdurch erhalten wir nicht nur viele neue Informationen für die für H2 2014 geplanten Haswell-E CPUs, sondern auch eine unerfreuliche Neuigkeit über Ivy-Bridge-E.
http://www.pcgameshardware.de/Haswell-Codename-255592/Specials/Umfassende-Informationen-zu-Haswell-E-geleaked-1074504/
16.06.2013
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