[Update mit weiteren Foilen] Intel Haswell-E: Spezifikationen zum "Wellsburg"-PCH X99 - USB 3.0, SATA 6Gbit/s und mehr
Die englischsprachige Webseite Wccftech.com hat eine neue Folie zu Intels kommenden X99-PCH (Codename "Wellsburg") ausfindig gemacht, welche die zuvor aufgetauchten Spezifikationen bestätigt. Mit an Bord seien somit 10 SATA-6Gbit/s- sowie sechs USB-3.0-Ports, wobei der Chip acht zusätzliche PCI-Express-Lanes nach 2.0-Standard zur Verfügung stellen können soll.
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Quelle: Wccftech.com
Intel Haswell-E: Spezifikationen zum "Wellsburg"-PCH X99 - USB 3.0, SATA 6Gbit/s und mehr (1)
Update vom 12.03.14: Weitere Folien mit Haswell-E
Auf der japanischen Webseite Hermitage Akihabara sind mittlerweile weitere Folien aufgetaucht, die offensichtlich aus derselben Präsentation wie jene aus dem Originalartikel stammen. Dabei wird neben dem X99-PCH auch explizit auf die kommenden Haswell-E-Prozessoren eingegangen. Bahnbrechende Neuinformationen sind dabei nicht zu erwarten, vielmehr werden größtenteils die bisherigen Gerüchte untermauert.
Als Unterbau kommt bekanntlich der Sockel 2011-3 zum Einsatz, der mechanisch nicht mit Ivy Bridge-E oder vorherigen Generationen kompatibel ist. Grund dafür ist hauptsächlich das Quad-DDR4-Speicherinterface, das mit der Plattform erstmals eingeführt wird. Explizit erwähnt werden nun auch 40 PCI-Express-Lanes nach 3.0-Standard, welche ebenfalls von den aktuellen Sockel-2011-Prozessoren zur Verfügung gestellt werden.
Offenbar scheint Intel künftig seine Mainstream- sowie High-End-Plattformen stärker voneinander trennen zu wollen. Es werden explizit Sechs- und Achtkerner bei einer TDP 140 Watt angegeben, von Vierkerner ist hingegen keine Rede mehr. Das Haswell-E-Topmodell könnte also mit acht Rechenherzen daherkommen und die beiden kleineren Ableger mit sechs an der Zahl. Bei Ivy Bridge-E grenzt sich der Core i7-4820K kaum noch vom Core i7-4770K ab, wobei die Vorteile des Sockels 2011 geltend gemacht werden (40 PCI-Express-Lanes, Quad-Speicherinterface).
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Originalartikel vom 11.03.14: Spezifikationen zum "Wellsburg"-PCH X99
Im dritten Quartal dieses Jahres wird Intel voraussichtlich seine Haswell-E-Prozessoren auf den Markt bringen, die erstmals acht echte Kerne in das Desktop-Segment bringen sollen. Zugleich wird ein überarbeiteter Sockel 2011-3 erwartet, der mit dem neuen Platform Controller Hub des Typs X99 daherkommen soll. Dessen Spezifikationen sind bereits im Juni des vergangenen Jahres aufgetaucht und nun nochmals durch Wccftech.com untermauert worden. So finde die mittlerweile schon überfällige Kernsanierung mit den aktuellen Verbindungsstandards statt:
10 SATA-6Gbit/s- sowie sechs USB-3.0-Ports (8x USB 2.0) sollen nativ durch den X99-PCH verteilt werden. Der X79 beherrscht hingegen nur zwei Mal SATA 6Gbit/s, wohingegen für USB 3.0 bisher gänzlich auf Zusatzcontroller zurückgegriffen werden musste. Zu den weiteren Anbindungsmöglichkeiten zählen sich acht PCI-Express-2.0-Lanes, die für periphere Steckkarten genutzt werden können. Die 3.0-Bahnen sowie Speicherunterstützung nach DDR4-Standard sind wie gewohnt CPU-Sache. Haswell-E bringe weiterhin 40 solcher PCI-e-3.0-Lanes mit sich, die vom PCH in 2x16+1x8- oder 5x8-Konfigurationen aufgeteilt werden können. Ansonsten seien die bekannten Intel-Technologien, wie Rapid Storage und Smart Response, mit an Bord.
Quelle: Wccftech.com

~1000€ - 8C/16T Extreme Edition im Vollausbau
~500€ - 8C/16T 5930K? leicht abgespeckt im Vergleich zur Extreme Edition
~300€ - 6C/12T 6 Kerne für den Massenmarkt
Was man fallen lassen wird, ist der Quadcore für Sockel 2011. Der macht einfach keinen Sinn mehr und wird durch einen 6-Kerner ersetzt.
Glaube ich nicht.
Intel wird keinen 6 Kerner für 300€ verkaufen.
Sie verkaufen derzeit 4 Kerner für 300€ und das machen sie nächstes Jahr auch noch.
Ich könnte mir einen 8 Kerner als Extreme Edition vorstellen bin mir aber nicht sicher ob 8 Kerner schon im Desktop kommen.
Der 500€ Chip wird aber ein 6 Kerner sein.
Da stimme ich dir voll und ganz zu. Im Mainstream-Sektor hat sich dahingehend auch nichts mehr bewegt, vor allem seit dem Z68. USB3 ist in den Chipsatz gewandert und man hat SSD-Caching, was keiner nutzt. Toll...
Die vielen SATA III Ports nutzen einem da auch nicht viel. Meine 2 würden für evtl. SSDs ausreichen und für normale Platten reicht auch SATA II.
Eigentlich wurde doch nur die Fertigung von 65 auf 32nm umgestellt, oder? Gerade mit DMI3 könnte man da wieder etwas mehr bewegen...
Dummerweise bedeutet die anhaltende Limitierung auf (DMI) 2.0 aber auch, dass Geschwindigkeit z.B. bei den Laufwerken keine Rolle spielent sollte...
Was bitte schön nutzen 6 GB/s akkumulierte SATA-Bandbreite, wenn der gesamte Chipsatz und alle daran hängende Hardware nur mit 2 GB/s an die CPU angebunden wird??
In der letzten Genertion war afaik mal die Rede davon, dass auf der Serverplattform vier weitere Lanes für die Anbindung zur zweiten CPU genutzt werden können (k.A., ob das umgesetzt wurde) - wenigstens sowas hätte man hier konsequent einsetzen sollen, wenn man schon nicht in der Lage ist, die Bandbreite pro Lane über das Niveau von ~2008 zu heben.
(Wenn ich bedenke, dass einige Gerüchte schon für Sandy Bridge ein DMI3 erwartet haben... Früher hat man Intel mal nur wegen der Chipsätze gekauft...)