AMDs Zen-Prozessoren sollen frühestens im 4. Quartal 2016 kommen
Mit seiner nächsten Prozessorarchitektur namens "Zen" will AMD im nächsten Jahr sowohl im Desktop- als auch Server-Bereich wieder zum Platzhirsch Intel aufschließen. Bis dahin könnte allerdings noch etwas mehr Zeit ins Land gehen, als zuletzt zu vermuten war, wodurch sich die Startbedingungen schlecht gestalten könnten.
Nachdem mit AMDs neuer Prozessorgeneration auf Basis der Zen-Architektur zuletzt gerüchteweise im 3. Quartal nächsten Jahres zu rechnen war, sind die CPUs - wenn überhaupt - nun nicht vor dem 4. Quartal 2016 zu erwarten, wie die gut vernetzte Webseite digitimes.com unter Berufung auf eine Quelle aus Kreisen der Mainboard-Hersteller berichtet.
Diese würden sich demnach bereits sorgen machen, ob AMD zu diesem Zeitpunkt noch ein wirklich konkurrenzfähiges Produkt abliefern könne. Die Quelle berichtet außerdem, dass Globalfoundries Probleme bei Forschung und Entwicklung sowie die Yield-Raten für den 14nm-FinFET-Herstellungsprozess ursächlich für die Verzögerung von Zen sind.
Zu den bekannten Features von Zen zählen unter anderem eine um 40 Prozent gesteigerte IPC-Leistung gegenüber Excavator, Simultaneous Multithreading (SMT) und ein überarbeitetes Cache-System. Einen Überblick der bisher bekannten Informationen zu AMDs kommender Prozessorarchitektur bietet unser Special "AMD Zen: AMDs Rückkehr in den High-End-CPU-Markt - Alles zu Release, Sockel, technische Daten".


Wen im Endefekt 60% ankommen wäre ich froh.
Muss man halt noch aufpassen, erstens wissen wir nicht auf welche Anwendungen im Durchschnitt sich dieser Wert bezieht und zweitens kommt er mir noch nicht so hoch vor: 1) ZEN soll ja ein Prozessor werden, dessen Ausgangstakt niedrig liegt. Viel von IPC würde vielleicht im Takt verloren gehen
2) es fehlt AMD halt leider mehr als 60% auf Intel (ausgehend von den ca 60% die sie in Vishera grade haben)
3)man hat theoretisch die gesamte Chipfläche für die Cores übrig, nicht wie Intel für die iGPU, da könnte mehr machbar sein
Ich will hier einfach mal optimistisch sein und hoffen, dass es mehr als 40% ggü Excavator sind, kann natürlich leider auch weniger sein.
Wenn die dann sehr gewichtig in die 40% reingerechnet werden... sind die wiederum gar nicht so beeindruckend
Nach der Logik mancher Intel-Fanboys hatte ein 486 SX allerdings gar keinen Kern. Looool
Ich muss zugeben, als der bulldozer damals (groß) angekündigt wurde hatte ich mich für den auch interessiert und einige berichte gelesen, aber diese modul geschichte wurde doch irgendwie recht wiedersprüchlich geschildert ->
Bei einem hieß es 8 kerne, beim anderen hieß es nur 4 kerne mit einem zusätzlichen "kern" der aber vom hauptkern abhängig ist (ich sags jetzt mal so vereinfacht ums nicht in die länge zu ziehen).
Als dann die tests nicht so waren wie erwartet und ich zum, jetztigen, 2500k griff habe ich das auch nicht mehr weiter verfolgt.
75% höher als Vishera vielleicht bei Features, welche durch neue HW Features schneller werden (Ähnlich wie Excavator zum Vorgänger bei manchen Anwendungen doppelt so schnell ist)
Rein Rechnerisch müsste die IPC wen die 40% auf Excavator bezogen waren 75% höher sein als der von Vishera.
Wen im Endefekt 60% ankommen wäre ich froh.
Ja, sollte sie.
Mein Post sollte das Augenmerk von Excavator als CPU zu Excavator als APU lenken. Denn die IGP ist leider nach wie vor limitierend beim Gesamtpaket, +15% wirken da Wunder.