AMD Ryzen 9000G: Neue Desktop-APUs nur ein Refresh?
Werden AMDs neue Desktop-APUs der Serie Ryzen 9000G eine Enttäuschung? Jüngste Gerüchte sprechen davon, dass es sich dabei lediglich um einen Refresh der Ryzen 8000G ("Phoenix") auf Basis von Zen 4 und RDNA 3 handeln soll.
Nachdem bislang davon ausgegangen wurde, dass AMDs neue Desktop-APUs aus der Serie Ryzen 9000G auf Zen 5 ("Morpheus") und RDNA 3.5 ("GFX11.5") basieren, ist im für gewöhnlich gut informierten Chiphell-Forum jetzt das Gerücht aufgekommen, dass es sich lediglich um einen Refresh der Ryzen 8000G ("Phoenix") handelt, wie @9950pro über X mitgeteilt hat. Zen 4 ("Persephone") und RDNA 3 ("GFX11") würden schlicht und ergreifend Stagnation bei den Desktop-APUs bedeuten.
Bislang hieß es, dass AMD seine neuen Desktop-APUs der Serie Ryzen 9000G oder Ryzen AI 9000G auf Basis der mobilen Ryzen AI 300 ("Strix Point") realisieren und in Form des Refreshs alias Gorgon Point auf den Markt bringen wird. Bisher wurde von diesem Portfolio für die neuen Desktop-APUs ausgegangen.
| Codename | Prozessorkerne | Grafikeinheit | cTDP | |
|---|---|---|---|---|
| Ryzen (AI) 9 | Gorgon Point | 4 × Zen 5 (Nivana) 8 × Zen 5c (Prometheus) |
RDNA 3.5 16 Compute Units 1.024 Shader-Einheiten |
45 bis 65 Watt |
| Ryzen (AI) 7 | Gorgon Point | 3 × Zen 5 (Nivana) 5 × Zen 5c (Prometheus) |
RDNA 3.5 12 Compute Units 768 Shader-Einheiten |
45 bis 65 Watt |
| Ryzen (AI) 5 | Gorgon Point | 2 × Zen 5 (Nivana) 4 × Zen 5c (Prometheus) |
RDNA 3.5 8 Compute Units 512 Shader-Einheiten |
45 bis 65 Watt |
| Ryzen (AI) 3 | Gorgon Point | 1 × Zen 5 (Nivana) 3 × Zen 5c (Prometheus) |
RDNA 3.5 4 Compute Units 256 Shader-Einheiten |
45 bis 65 Watt |
Ob sich das Gerücht aus dem Chiphell-Forum letztlich bewahrheitet, muss aber noch abgewartet werden. Die ersten Engineering Samples ("ES") von Gorgon Point sind zumindest bereits in freier Wildbahn unterwegs und AMD hat das Refresh der Mobilprozessoren der Serie Ryzen AI 300 auch schon offiziell bestätigt.
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Quelle: Chiphell via HXL (@9950pro) via VideoCardz

Soweit bekannt, hat dieser nur 16 PCI-E-Lanes absolut. Also noch einmal vier weniger als "Phoenix" und nur zwei mehr als der andere Chip in Ryzen 8500G und 8300G, den AMD auch "Phoenix" nennt. In Notebooks, wo kein I/O-Hub angebunden werden muss, reicht das. Im Desktop hätte es, wenn nicht weitere bislang versteckte Ressourcen existieren, entweder die M.2-Anbindung weiter verkompliziert (und verlangsamt) oder Grafikkartenslots auf "für Nachrüstungen untauglich" reduziert. Verkaufstechnisch von AMD nicht ausgeschlossen, wie die bisherigen kleinen Ryzens beweisen, aber als "Nachfolger" doch eher schwach. Zudem hat AMD dieses Jahr schon ein weiteres Rebrand von Phoenix/Hawk Point für Notebooks gelaunched (gibt es jetzt nach "Ryzen 7000" und "Ryzen 8000" auch als "Ryzen 200"), das Silizium wird also definitiv noch eine Zeit lang produziert werden.
Irre!
Jüngste Gerüchte sprechen davon, dass es sich dabei lediglich um einen Refresh der Ryzen 8000G ("Phoenix") auf Basis von Zen 4 und RDNA 3 handeln soll.
Diese CPU kann man vergessen...