AMD Ryzen 8000G ist offiziell: "1080p-Gaming ohne Grafikkarte" ab 179 US-Dollar und mit FMF
AMD hat seine neuen Desktop-APUs der Serie Ryzen 8000G auf der CES 2024 vorgestellt und verspricht nicht weniger als die weltweit schnellste in einem Desktop-Prozessor integrierte Grafikeinheit und flüssiges 1080p-Gaming ohne Grafikkarte.
AMD hat seine neuesten Desktop-APUs der Serie Ryzen 8000G auf der CES 2024 vorgestellt, welche wie schon die Ryzen 8040HS und 8040U auf der neuesten Iteration mit dem Codenamen "Hawk Point" und einer beschleunigten KI-Engine basieren. Der Hersteller verspricht nicht weniger, als die "weltweit schnellste integrierte GPU" in einem Desktop-Prozessor und "flüssiges 1080p-Gaming" ohne eine dedizierte Grafikkarte "out-of-the-box" bieten zu können. Los geht es am 31. Januar.
Hawk Point mit Zen 4 und RDNA 3 für den Desktop
AMD stellt mit dem Ryzen 7 8700G, Ryzen 5 8600G und Ryzen 5 8500G insgesamt drei Ryzen 8000G ("Hawk Point") für das DIY-Segment vor und ergänzt diese um einen Ryzen 3 8300G für OEM-Partner und Systemintegratoren. Die neuen Desktop-APUs basieren wie bereits die Ryzen 8040HS und 8040U auf der zweiten Generation "Phoenix", welche als "Hawk Point" über eine schnellere KI-Engine verfügt.
Quelle: AMD
Wie bereits zuvor durchgesickert war, kommt je nach Modell eine Konfiguration aus Zen 4 oder Zen 4 plus Zen 4c mit RDNA 3 zum Einsatz, wie es bereits die mobilen Ryzen 8040 der HS- und U-Serie vorgemacht haben. Die Desktop-APUs haben vergleichsweise viel Spielraum bei der TDP und laufen mit bis zu 65 Watt.
| Prozessorkerne | Boosttakt | Cache | Grafikeinheit | Shader | NPU | TDP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen 7 8700G | 8 × Zen 4 | 5,1 GHz | 24 MiByte | Radeon 780M | 768 | ✓ | 65 Watt |
| Ryzen 5 8600G | 6 × Zen 4 | 5,0 GHz | 22 MiByte | Radeon 760M | 512 | ✓ | 65 Watt |
| Ryzen 5 8500G | 2 × Zen 4 4 × Zen 4c |
5,0 GHz | 22 MiByte | Radeon 740M | 256 | ✗ | 65 Watt |
| Ryzen 3 8300G | 1 × Zen 4 3 × Zen 4c |
4,9 GHz | 12 MiByte | Radeon 740M | 256 | ✗ | 65 Watt |
Während die regulären Modelle mit G-Suffix eine cTDP von 45 bis 65 Watt besitzen sollen, kommen die Modelle mit GE-Suffix bereits mit einer voreingestellten TDP von 35 Watt und entsprechend niedrigem Basistakt ("Base") daher. Diese wurden auf der CES 2024 aber bislang nicht enthüllt - gleiches gilt auch für die Pro-Versionen.
AMD verspricht 1080p-Gaming ohne Grafikkarte
AMD verspricht, dass die Ryzen 8000G "flüssiges Gaming in Full HD ohne Grafikkarte" ermöglichen sollen und liefert die dazu passenden Hersteller-Benchmarks aus insgesamt 13 Spielen, die mit niedrigen Details liefen, gleich mit.
Quelle: AMD
Noch interessanter als die reinen Benchmarks, welche der Radeon 780M mit ihren insgesamt 12 Compute Units und 768 Shader-Einheiten in allen getesteten Spielen mindestens 60 Bilder pro Sekunde auf niedrigen Details in Full HD ("1080p") attestieren, ist jedoch ein ganz anderer Umstand.
Desktop-APUs unterstützen Fluid Motion Frames
Wie AMD auf einer weiteren Folie demonstriert, unterstützen Zen-4-APUs ganz offiziell die Zwischenbildberechnung ("Frame Generation") per Fluid Motion Frames ("FMF") sowie AMD Hyper-RX. Eine offizielle Aussage hierzu fehlte bislang noch.
Quelle: AMD
In vielen aktuellen Spielen, wie Star Wars Jedi: Survivor, Alan Wake 2, Starfield, Baldur's Gate 3 und Lies of P, sollen sich die Frameraten damit mehr als verdoppeln lassen. Auch hier wurden die Hersteller-Benchmarks in Full HD mit niedrigen Details erhoben. Der Leistungssprung soll dabei bis zu enorme 75 Prozent betragen.
Ryzen 8000G startet am 31. Januar ab 179 US-Dollar
Die offizielle Markteinführung der drei Modelle Ryzen 7 8700G, Ryzen 5 8600G und Ryzen 5 8500G zu Preisen von 179 bis 329 US-Dollar erfolgt am 31. Januar, während der Ryzen 3 8300G im Laufe des 1. Quartals 2024 seinen Weg in OEM-Systeme finden wird und ausschließlich Systemintegratoren zur Verfügung steht.
Quelle: AMD
Zu diesen Preisen sollen Anwender eine APU erhalten, die sowohl in Spielen als auch in Anwendungen den Einsteigerlösungen von Intel und Nvidia deutlich überlegen ist und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten soll. Auch hierzu hat AMD die entsprechenden Vergleiche mit der Konkurrenz auf der CES 2024 präsentiert.
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Quelle: AMD

Da wäre ich mir nicht so sicher. Die mobile 780M ist jetzt nicht Welten langsamer als eine 1060 6GB.
Wenn sich die APU im Desktop jetzt mehr Strom gönnen darf und mit DDR5 6000 oder höher betriben wird, ist der Abstand schon sehr gering.
Für eine APU ist das doch nicht schlecht!
Mit einer GTX 1060 spiele ich immer noch mit Mittel bis Hoch bei FHD.
Alte Spiele zocke ich in 4K mit 60 FPS, z.B. Skyrim. Weils mit Downsampling einfach genial aussieht.
Ob diese APU wirklich da ran kommt? Warten wir mal ab und trinken Tee.
Natürlich fände ich das klasse, obwohl die Platform an sich zu Beginn natürlich zu teuer sein wird. Da lohnt es sich schon wieder eher eine RX 6600 mit einer älteren CPU (AM4) zu nutzen, dessen Leistung massiv besser sein wird, für keinen Aufpreis oder sogar günstiger.
Bei Fluid Motion Frames liegen die echten Frames bei 20-30 FPS, entsprechend Laggy wird sich das dann auch anfühlen. Unter 50-60 FPS macht das schon mal keinen Sinn. Aber auch AMD versucht damit zu werben, obwohl es einfach Müll fürs Gameplay/Gefühl ist.
Frame Generation niemals unter 40 aktivieren, besser 50-60 Basis haben.
Ansonsten ist das Spielgefühl zu gering und die Fehleranfälligkeit zu hoch.
Allerdings würden wir verwöhnten Gamer auch niemals mit einer APU zocken wollen.
Man spricht hier eindeutig typische Konsolenspieler mit abgehärteten 30FPS an, die sich einen Mini-PC-Ersatz am TV hinstellen, um damit mehr Spiele und bessere Bedienmöglichkeiten zu bekommen.
AMD wollte hier wohl auch eine Machbarkeitsstudie liefern, dass selbst aktuellste Leistungsfresser theoretisch möglich wären, wenn man hartgesotten genug ist.
Man nehme Spiele wie Path of Exile, World of Tanks, World of Warcraft, Diablo 4 usw. Diese und ähnliche Spiele sollten mit medium Settings hervoragend in FHD laufen. So kann man stromsparend und einigermaßen günstig zocken.
Leute, die eine RTX 4070 aufwärts auf der Wunschliste haben, oder ihr eigen nennen, sind bestimmt nicht die Zielgruppe.
Ich finde es bemerkenswert, was mit einer APU schon möglich ist.
An eine 1060er kommt das Ding laaange ncht ran. xD
Fluid Motion Verarsche! Das ist doch keine Rohpower. Ein typischer NVidia-Fake-FPS-Trick.
Wenn sich die APU im Desktop jetzt mehr Strom gönnen darf und mit DDR5 6000 oder höher betriben wird, ist der Abstand schon sehr gering.
Für eine APU ist das doch nicht schlecht!
Das wäre krassssssssssssssssssssssssss.
Wobei, vermutlich hast du nicht mal den Artikel gelesen