AMD Ryzen 8000: Zen 5 zeigt sich in neuem Linux-Patch
Ein AMD-Mitarbeiter hat einen Patch für Linux eingereicht, der sich an das Powermanagement der kommenden Ryzen-8000-Prozessoren mit Zen-5-Architektur richten dürfte. Genannt wird dabei aber nur der Name der Modellfamilie.
Im High-End-Segment gab es 2023 weder bei Prozessoren noch bei Grafikkarten allzu viel Neues. Nächstes Jahr soll es von allen großen Herstellern aber wieder frische Generationen geben, unter anderem steht damit also auch AMDs Ryzen 8000 auf Basis der Zen-5-Architektur auf dem Plan. Und ebendiese Modelle sind nun offenbar einmal mehr im Linux-Kernel aufgetaucht.
Update für den PMC
Dort hat ein AMD-Mitarbeiter gestern einen Patch eingereicht, der sich an die Prozessoren der Modellfamilie 20h richten soll. Ryzen 8000 und Zen 5 werden dabei zwar nicht direkt erwähnt. Da Zen 1 und Zen 2 zur Modellfamilie 17h und Zen 2 und Zen 3 zur Modellfamilie 19h gehören, wäre es naheliegend. Sicher ist das aber nicht, denn es gibt auch Ausreißer. Die Familie 18h beschreibt beispielsweise die Modelle, die AMD über ein Joint Ventures in China anbietet.
Falls man aber davon ausgeht, dass Ryzen 8000 zu 20h gehört, dann bringt der neue Patch eine Unterstützung für den entsprechenden PMC. Sobald er dem Linux-Kernel hinzugefügt wird, kann die zukünftige CPU-Generation also den in den Prozessoren integrierten Power Management Controller nutzen und beispielsweise in die passenden Idle-States wechseln.
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Konkrete Details über die kommende CPU-Generation lassen sich dadurch leider nicht ablesen, denn die Änderungen am Quellcode verraten keine Modellnamen oder Konfigurationen. Um zu ebendiesen mehr zu erfahren, wird man wohl noch warten müssen, bis der Release der neuen Prozessoren näher rückt. Und da Details momentan noch eher spärlich zu finden sind, dürfte das eher Mitte bis Ende des Jahres der Fall sein.