AMD Ryzen 3000: Globalfoundries rechnet mit 5,0 GHz beim 7-nm-Prozess
Globalfoundries' Chief Technical Officer, Gary Patton, hat kürzlich ausführlich über die kommende Fertigungsgeneration in 7 nm gesprochen. Seit der Integration des IBM-Teams seien die Vorteile gegenüber 14 nm erheblich gewachsen: Die Chipfläche könne mehr als halbiert werden, bei den Taktraten sei ein Bereich von 5,0 GHz realistisch. Interessant könnte das für AMDs Zen 2, mutmaßlich in Form von Ryzen 3000, werden.
Voraussichtlich im kommenden Monat wird AMD Pinnacle Ridge als Zen-Refresh ("Zen+") innerhalb der Ryzen-2000-Serie veröffentlichen, der den verbesserten 14LPP-Prozess 12LP nutzen wird. Spannender wird es bei Zen 2, der in 7 nm gefertigt wird. AMD bestätigte zwar noch nicht, ob man auf das Angebot von Globalfoundries oder TSMC zurückgreifen wird, Ersterer erscheint jedoch wahrscheinlich. Bereits Ende Februar sprach die Webseite anandtech.com mit Globalfoundries' CTO, Gary Patton, über die 7-nm-Generation. Der Artikel blieb bislang weitgehend unbeachtet, enthält jedoch einige interessante Details (via gamestar.de, planet3dnow.de).
Patton ist 2015 von IBM zu Globalfoundries gewechselt, als die Fertigungssparte an den Partner verkauft wurde. Seitdem habe die Entwicklungsabteilung erhebliche Fortschritte bei dem ersten 7-nm-Prozess erzielen können. Ursprünglich sei man bestenfalls von einer Halbierung der benötigten Chipfläche gegenüber 14 nm ausgegangen. Vor allem durch Verbesserungen bei der Verdrahtung soll die Flächenersparnis inzwischen bei einem Faktor von 2,7 liegen. Ein hypothetischer Zeppelin-Die (Ryzen 1000) in 7 nm wäre damit nur noch rund 80 statt 213 mm² groß - selbst mit Redundanz käme AMD in den Bereich von 100 mm². Das böte viel Potenzial für zusätzliche beziehungsweise größere CPU-Kerne. Darüber hinaus geht Globalfoundries von einer Performance-Steigerung von 40 Prozent aus. Taktraten im Bereich von 5,0 GHz erschienen laut Patton durchaus realistisch, wobei es letztendlich auf das Chipdesign ankommen wird - CPUs müssen auf solche Frequenzen ausgelegt sein, um die theoretischen Prozessmöglichkeiten nutzen zu können.
Globalfoundries setzt derweil zunächst auf eine rein immersive Belichtung, wie man sie von bisherigen Fertigungsprozessen kennt, um bis Ende 2018, spätestens Anfang 2019 die Serienproduktion mit den Hauptpartnern zu ermöglichen. An dieser Stelle erscheint die Möglichkeit, dass AMD Globalfoundries' 7 nm für Zen 2 einsetzt, realistisch. EUV (Extreme Ultra Violett) soll in zwei Schritten eingeführt werden. Im ersten werden weniger kritische Teile entsprechend belichtet, darunter Kontaktierungen ("Vias"), was bereits die Produktionskosten senken soll, ohne die Chipdesigns allzu stark überarbeiten zu müssen. Weiterer Vorteil: Es brauche dafür noch keine angepassten sogenannten Pellikel als durchsichtige Schutzschichten über den Masken, die für die EUV-Belichtung noch nicht bereit seien. Im zweiten Schritt sollen schließlich auch die kritischeren Teile umgestellt werden. Eine High-Performance-Variante von 7 nm befindet sich indes wieder für IBM in Planung, der im Gegenzug Entwicklerressourcen teilt.

Es ist doch für euch vollkommen irrelevant, ob nun jemand einen Ryzen oder einen 8700K kauft, oder? Nur weil euer imaginärer Freund dadurch Gewinne einfährt (oder eben nicht) ändert sich für euch dann doch nichts, oder? Warum immer diese hitzigen Diskussionen, was denn nun besser wäre oder ist, wenn das doch am Ende jeder von seinen eigenen Vorlieben abhängig machen muss? Weil jetzt mal ehrlich: pauschale Empfehlungen bzw. Einteilungen in "gute CPU" bzw. "böse CPU" sind doch blödsinnig.
Letzten Endes hat doch der Käufer zu entscheiden. Ja, Ryzen sind tolle CPUs, genau wie Coffee Lake. Nun aber mal zur Faktenlage.
Coffee Lake ist in aktuellen Spielen schneller als Ryzen. Daran gibt es wenig zu rütteln. Das heißt natürlich nicht, dass Ryzen in Spielen mies ist, aber Coffee Lake ist halt einfach schneller. Dafür ist Ryzen in Anwendungen schneller. Was ist wichtiger? Guess what: das muss jeder Kunde für sich entscheiden.
Die Sockelkompartibilität ist bei AMD in der Regel besser und es kann mal mit gutem Glauben davon ausgegangen werden, dass auch die dritte Generation der Ryzen CPUs auf den aktuellen Mainboards lauffähig sein wird. Bei Intel war das in der Regel nicht so, das ist vollkommen richtig.
Wovon hingegen nicht mit derartiger Selbstverständlichkeit ausgegangen werden kann, ist, dass die dritte Generation der Ryzen-CPUs automatisch schneller sein wird, als Coffee Lake - erst Recht auf aktuellen Mainboards. In Anwendungen ist die Sache selbstverständlich klar, aber in Spielen? Ich weiß ja nicht, welche Firmware eure Glaskugel hat, aber in Spielen hat Ryzen noch einiges aufzuholen. Und selbst wenn Ryzen 3xxx so schnell oder sogar noch schneller in Spielen sein wird, als Coffee Lake, so ist es immer noch die individuelle Entscheidung jedes einzelnen Kunden, wie schwer nun die Überschussleistung in Anwendungen (und/oder in Spielen) wiegt und ob er diese Performance jetzt gleich oder erst in einem Jahr haben will. Denn eine "richtige" oder eine "falsche" Entscheidung gibt es hier nicht. Wer mit der Leistung einer der CPUs im Jetzt zufrieden ist, der kann sie mit gutem Gewissen kaufen. Keiner weiß, wie die Zukunft aussehen wird. Daher sind Empfehlungen für die Zukunft i.d.R. Blödsinn.
So, jetzt noch zu persönlichen Erfahrungen von meiner Seite...
Ein erneuter CPU-Kauf in einem Jahr kostet nunmal wieder Geld und ehrlich gesagt kenne ich so gut wie Niemanden, der je seine CPU aufgerüstet hat. Die kauft man - zumindest in meinem Freundeskreis - ein Mal und lässt die so lange im Rechner, bis der ganze Unterbau rausfliegt. Und nach 5-6 Jahren zählt auch das Aufrüstargument von AMD auch nicht mehr wirklich - meine Meinung. Ich weiß nicht, wie das bei euch aussieht. Wer also in 4 Jahren seinen 8600K durch einen 8700K aufrüsten will, anstatt die Plattform zu wechseln und alles rauszuschmeißen, der hat meines Erachtens nach den Schuss nicht gehört.
(Das mag anders aussehen, wenn man erst wenig Geld hat und sich erst einen Ryzen 3 1400 kauft und z.B. zwei Jahre später auf einen 3700X aufrüstet. Aber hier im Thread geht es ja hauptsächlich um "Ryzen 7 vs. Coffee Lake i5/i7")
Wie gesagt sind Vorhersagen eine schwierige Sache, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. Bevor irgendwelchen wilden Spekulationen über Ryzen 3xxx entstehen, warten wir doch erstmal ab, wie sich die zweite Generation schlägt. Oder?
Und zu guter letzt - und um einen versöhnlichen Abschluss zu finden - wir meckern hier doch alle auf hohem Niveau, oder? Hier im Thread wird schon seit Seiten versucht, der anderen Seite eine generelle Empfehlung aufzuschwatzen, was wie gesagt eigentlich immer Blödsinn ist. Dabei ist es doch eigentlich unmöglich, zwischen Ryzen 7 und CFL i7 eine katastrophal falsche Entscheidung zu treffen. Mal Hand aufs Herz, egal, wie man sich entscheidet, man bekommt eine 1A CPU, die mit den CPUs vergangener Jahre den Boden wischt. Die "schlechte" Spieleleistung von Ryzen ist immer noch vollkommen ok und die Anwendungsleistung von Coffee Lake kommt - je nach CPU - fast an Ryzen 7 ran. Wer jetzt Coffee Lake kauft, der bekommt die ausgewogenste CPU der letzten Jahre. Daher sind eventuelle Sockelkompatibilitätsprobleme doch verschmerzbar, oder? Wer auf der anderen Seite Ryzen 7 kauft, der bekommt die aktuell schnellste CPU in Anwendungen in diesem Preisbereich und kann noch über Jahre hinweg aufrüsten, sollten die kommenden CPUs wirklich noch einen maßgeblichen Leistungsbonus darstellen. Und selbst wenn nicht, ist Ryzen 7 keine schlechte Wahl.
Von daher: kommt doch alle mal wieder ein bisschen runter. Es gibt Wichtigeres.
gRU?; cAPS
2.) Die Leistung eines 3800(X) wäre deutlich höher.
3.) Die Leistung eines 8700K übertrumpft in zwei Jahren höchstwahrscheinlich auch eine Mittelklasse-CPU. Sowohl von Intel als auch von AMD. Nur das man bei Intel ein neues Mainboard braucht.
Da gibt es doch mit Mühe und Not erst ein brauchbares B350-ATX-Board für, oder hab ich was verpaßt?
Da gibt es doch mit Mühe und Not erst ein brauchbares B350-ATX-Board für, oder hab ich was verpaßt?
Insgesamt hat man mit der AM4-Plattform einfach mehr Optionen, bei Intel muß man öfter die Plattform wechseln, dafür hat man mit dem i7-8700K sofort die aktuell beste Rechenleistung, was sich allerdings mit dem Ryzen7-2700X wieder ändern könnte, warten wirs ab.
Denkt aber bei allem Lob für das aktuell sehr gute Preis-/Leistungsverhältnis von Intel Coffeelake mal drüber nach, wie der Markstart bei Coffeelake und bei Ryzen war, Verfügbarkeit und Preis in den ersten Wochen nach dem Launch!
Eben keine 20€ sondern mehrere hundert €.
Rüste in 3 Jahren ein Z370 Board auf. Stand jetzt ist sehr fraglich ob Z370 irgendwas außer CFL unterstützen wird.
Und du sagst es selbst, die Aufrüstbarkeit von Z370 ist arg begrenzt. Will man in 3 Jahren noch einen 8700k haben? Oder will man eine aktuelle CPU? Wenn ja, dann neues Board uuund wieder Kosten fürs MB.
Selbst wenn spätere Octas die SpaWas überfordern, ein 3600(x) wird immernoch ein deutliches Upgrade sein wenn der Käufer wie z.b. von mir erwähnt von einem R3 aufrüstet.
Und warum ein neues Netzteil fällig wird wenn man die CPU wechselt...
Was macht man dann?
Das ist soo lustig dass ausgerechnet die Intel Jünger im Forum die Langlebigkeit von Mainboards nichtmehr akzeptieren nachdem in der Kaufberatung massenweise Threads nach demselben Schema abgehandelt wurden:
- Budget klein
- Intel empfohlen Z170 / Z270 mit einem kleinen i5
- Hinweis gegeben, man könne in Zukunft ja einen Hexacore aus Coffee Lake aufrüsten und hat so eine langlebige Plattform
Das war eine zeitlang der absolute Trend hier im Forum.
Wer den Rechner hauptsächlich zum Zocken verwendet kann heute einen I7-8700k kaufen und muss die nächsten Jahre nicht mehr aufrüsten. Wer stattdessen einen Ryzen kauft kann in 3-4 Jahren dann eine weitere CPU für sein altes Mainboard kaufen die in etwa die selbe Spieleperformance liefert wie ein I7-8700k. Argumente wie neuere Plattformfeatures gelten ja in dem Fall nicht da das Mainboard beibehalten werden soll. Zweimal CPU gekauft=Geld gespart?
2.) Es ist befremdlich dass du etwas als "Argument" vorbringst als Antwort auf etwas was ich geschrieben habe auf genau diesen Sachverhalt nur geäußert von einem anderen User (hoffentlich).
3.) Ja, Ryzen in 3-4 Jahren wird sicher auf 8700k Niveau sein. Wir diskutieren zwar grad in einem Thread der darüber spekuliert dass Ryzen die 5Ghz knacken kann, aber wen interessiert das, man kanns doch einfach behaupten. Man hat schließlich seine Glaskugel von Intel bekommen.
Kaum ist der eine gebannt springt der andere mit der gleichen Weitsicht in die Bresche. #KampfgegenWindmühlen
Und wenn du ein ganz aktuelles Beispiel für meine Argumentation haben willst:
http://extreme.pcgameshar...
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Wenn der TE sich durchringen kann ein gutes X370 MB zu kaufen und hier etwas mehr Geld zu investieren (~100€ statt 70€), dann hat er eine Plattform auf die er später bessere CPUs aufrüsten kann sobald das Geld dafür verfügbar ist.
(ginge mit einem guten B350 ebenfalls)
Dann kauft er heute einen R5, bleibt in seinem Budget, kann Ryzen 2xxx / 3xxx (sofern AMD seine Wort treu bleibt) nachrüsten und gibt nur einmal Geld fürs Mainboard aus.
Kannst gerne versuchen in dem Budgetrahmen eine ähnlich langlebige Intel Plattform zu bauen die in 3 Jahren noch aktuelle CPUs aufnehmen könnte.
Oder du rätst dem TE dort einfach deinen Standard: "Kauf doch nen 8700k, haste Ruhe..."