Intel Broadwell-EP: Xeon E5-2698 V4 ES mit 20 CPU-Kernen zu ersteigern

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Intel Broadwell-EP: Xeon E5-2698 V4 ES mit 20 CPU-Kernen zu ersteigern (2)
Quelle: Intel

Über ein chinesisches Online-Auktionshaus steht derzeit ein Xeon E5-2698 V4 zum Verkauf, der für 15.500 chinesische Renminbi Yuan zu haben ist. Dabei handle es sich um ein Engineering Sample mit 20 CPU-Kernen auf Basis der Broadwell-Architektur in 14 nm.

Nicht selten werden vor einer Veröffentlichung Bilder eines Engineering- oder Qualification Samples gezeigt, die kommende CPUs im Vorserienstadium zeigen. Teilweise werden die sogar zum Verkauf angeboten, so auch aktuell im Falle eines Xeon E5-2698 V4 auf Basis von Broadwell-EP. Ein entsprechendes Engineering Sample wird aktuell auf taobao.com, dem "chinesischen Ebay", angeboten. Aufgerufen werden 15.500 chinesische Renminbi Yuan, umgerechnet sind das gut 2.200 Euro. Ein durchaus günstiger Preis, wenn man sich den Vorgänger Xeon E5-2698 V3 (Haswell-EP) anschaut, der etwa das Doppelte kostet. Hat man jetzt noch Beziehungen zu einem Mainboard-Hersteller, der ein passendes BIOS für ein C612-Mainboard herausrückt, hat man 20 CPU-Kerne, die mit 2,1 GHz ordentlich Rechenleistung bieten.

Der Ersteller "badlyo" zeigt einige Benchmarks nebst CPU-Z-Screenshots, die an dieser Stelle aber nur semispannend sind. Die Spezifikationen von Vorserien-Prozessoren sind selten final, zudem können noch Funktionen deaktiviert sein - die Werte stellen also maximal ein Indiz auf die zu erwartende Performance dar. Zudem sollte jedem Anwender bewusst sein, dass man mit einer 20-Kern-CPU im Workstation-Umfeld wohl eher klotzt statt kleckert. Der CPU-Z-Screenshot zeigt derweil, dass es sich tatsächlich um ein Engineering Sample handelt und nicht wie fälschlicherweise beworben um ein QS.

Damit liegt Intel übrigens genau in dem Zeitraum, den die Gerüchteküche zuletzt für Broadwell-E als High-End-Desktop-Plattform datiert hat. Entsprechende "ES2"-Muster sollten ab Oktober verschickt werden, die finale Veröffentlichung sei für den kommenden März angesetzt. Die großen Broadwell-EP-Ableger der 2600er-Familie erscheinen üblicherweise wenige Monate später.

Quelle: taobao.com (maschinelle Übersetzung)

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ich wiederhole: Haswell-EP besteht nicht aus 5 DIEs, sondern aus einem. Bei 8 Kernen pro DIE ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.

        Die ersten Dual-Core-Atom-Generation fehlt aber tatsächlich in meiner Liste.
        Pentium Pro, Pentium II, die erste Pentium-III-Generation (nebst zugehörigen) Xeons und Crystalwell-bestückte CPUs nutzen den zweiten DIE dagegen nur für Speicherzwecke, nicht für Rechenkerne. Das gilt auch für Lynnfield und zahlreiche mobile-Modelle, die Chipsatzfunktionen auf dem Substrat integrieren, die Rechenlogik aber auf einem Stück Silizium integrieren. Weitere MCM-CPUs mit mehreren Logik-DIEs gibt es aber noch bei AMD und IBM (und gegebenenfalls weiteren).
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ich wiederhole: Haswell-EP besteht nicht aus 5 DIEs, sondern aus einem. Bei 8 Kernen pro DIE ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.

        Die ersten Dual-Core-Atom-Generation fehlt aber tatsächlich in meiner Liste.
        Pentium Pro, Pentium II, die erste Pentium-III-Generation (nebst zugehörigen) Xeons und Crystalwell-bestückte CPUs nutzen den zweiten DIE dagegen nur für Speicherzwecke, nicht für Rechenkerne. Das gilt auch für Lynnfield und zahlreiche mobile-Modelle, die Chipsatzfunktionen auf dem Substrat integrieren, die Rechenlogik aber auf einem Stück Silizium integrieren. Weitere MCM-CPUs mit mehreren Logik-DIEs gibt es aber noch bei AMD und IBM (und gegebenenfalls weiteren).
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Weder enthält Broadwell-EP eine Grafikeinheit, noch hat Intel außerhalb des Sockels 775/771 (Presler/Dempsey, Kentsfield/Clovertown, Yorkfield/Harpertown) CPUs mit Kernen auf getrennten DIEs gefertigt.
        Es war die Rede davon das man so eine 20 Kern CPU dann einfach fertigen könne und das ist nicht der Fall. Wenn man eine IGP will kann man ja auf ein 6. Die zurückgreifen.

        Der Atom N330 besteht aus zwei Dies und der Pentium Pro aus zwei oder drei (1MB Version), Intel hat also schon sehr viel Erfahrung damit. Ach ja: bei den allerersten Core i CPU mit Onboardgrafik (noch vor Sandy Bridge) war die Sache auch mit zwei Dies gelöst. Haswell und Broadwell haben auch teilweise ein zweites Die für den L4 Cache von Iris Pro. Insgesamt ist das arbeiten mit mehreren Dies bei Intel quasi Routine, das ist ein gewichtiger Vorteil, wobei AMD bei ihren Server CPUs auch mit mehreren Dies herumbastelt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ob man den CPU-Multiplikator wieder abschaffen kann, wenn der Referenztakt für Witcher 3 und Battlefront reicht?

        Zitat von Pu244
        Der 18 Kern Vorgänger besteht aus 5 einzelnen Dies, bei 8 Kernen ist Schluß, wenn man nur ein Die haben möchte.
        Weder enthält Broadwell-EP eine Grafikeinheit, noch hat Intel außerhalb des Sockels 775/771 (Presler/Dempsey, Kentsfield/Clovertown, Yorkfield/Harpertown) CPUs mit Kernen auf getrennten DIEs gefertigt.
      • Von Gysi1901 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Dissi
        Solche CPUs sind zum Spielen völlig ungeeignet da Spiele...
        Meinst Du nicht, dass so ein schnippischer Beitrag, in dem "ultra+" erwähnt wird und der gleich fünf Ausrufezeichen enthält, von Ironie geprägt sein könnte?
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Frontline25
        Ohne grafikeinheit hätte man bestimmt es viel einfacher solche großen cpus ohne viel aufwand zu bauen
        Der 18 Kern Vorgänger besteht aus 5 einzelnen Dies, bei 8 Kernen ist Schluß, wenn man nur ein Die haben möchte.
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