Battlefield 6 im Tech-Test mit Benchmarks von 30 Prozessoren und 40 Grafikkarten [Update]

Großes Benchmark-Update: Battlefield 6 ist da! Neben dem fetzigen Mehrspieler und einer Singleplayer-Kampagne bietet BF6 schicke Grafik, reichhaltige Optionen und hohe Performance. Wir laden zum Technik-Test des Jahres.

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Battlefield 6 im Tech-Test mit Benchmarks von 30 Prozessoren und 40 Grafikkarten
Quelle: PCGH

Großes Benchmark-Update!

Neue Woche, neue Werte! Neben drei weiteren Prozessoren und somit 30 getesteten Modellen der Jahrgänge 2014 bis 2025 haben wir die Grafikkarten-Ergebnisse umfassend aktualisiert und erweitert. Die Radeon-Grafikkarten nutzen nun die offizielle AMD Software 25.10.1 und legen daher um bis zu zwei Prozent an Leistung zu. Daneben steigern wir die GPU-Menge von 34 auf 40 Modelle, welche wir wie gehabt in fünf Auflösungen inklusive Super-Ultrawide testen. Außerdem haben wir ein Technik-Video zu Battlefield 6 gedreht. PCGH wünscht viel Spaß mit den Ergebnissen und Erfolg auf dem Schlachtfeld!

Battlefield 6 sorgt seit geraumer Zeit für Wirbel. Dies geht nicht zuletzt darauf zurück, dass die Entwickler - im Übrigen ein Großaufgebot an EA-Studios, darunter neben DICE, Criterion, Motive Studios sowie Ripple Effect - die Community stark einbinden. Neben geschlossenen und offenen Beta-Phasen, diversen Anspiel-Sessions und -Events wurde von den Entwicklern insbesondere die konstruktive Zusammenarbeit in Form der Battlefield Labs betont. Durch diese enge Zusammenarbeit und den regen Austausch mit den Spielern soll nicht nur gewährleistet werden, dass deren Wünsche berücksichtigt, sondern auch laut den Entwicklern unzählige Fehler, Bugs und Abstürze behoben werden. Ein Battlefield 2042 soll sich nicht wiederholen.

Die bisherigen Anspielgelegenheiten und mehrere Beta-Phasen stießen sowohl bei der Spielerschaft als auch bei der Fachpresse auf generell sehr positive Rezeption. Generell scheint es dem schwedischen Entwickler DICE unter Zuhilfenahme weiterer EA-Studios sowie der Zusammenarbeit mit der Community gelungen zu sein. Battlefield 6 erinnert im Vergleich zu den jüngeren Ablegern deutlich stärker an Battlefield 3 und 4, die beliebtesten Teile der Reihe. Das Interesse ist merklich hoch, offenkundig hat Battlefield 6 mit der Rückbesinnung auf alte Tugenden nach dem enttäuschenden Battlefield 2042 einen Nerv der Spielerschaft getroffen.

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Battlefield 6 bietet gar eine Neuauflage der aus Battlefield 3 sowie dem Battlefield-4-DLC "Second Storm" bekannten und beliebten Karte "Operation Firestorm". Zum Lauch werden insgesamt 9 Karten verfügbar sein. Diese sind wiederum in fünf verschiedenen Kriegsschauplätzen angesiedelt und bieten viel optische wie spielerische Abwechslung. Von gewaltigen Karten wie dem Mirak Valley und der bereits angesprochenen Map Firestorm im Iran geht es über das Mirak-Tal in Tadschikistan. Wir besuchen den Vorort Kairos mit der Map "New Sobek" sowie mit "Siege of Cairo" die Nil-Metropole selbst, reisen mit "Iberian Offensive" nach Gibraltar und besuchen dort auf der Karte "Saints Quarter" die pittoreske Altstadt. Zu guter Letzt geht es über den Atlantik und mit "Manhatten Bridge" sowie "Empire State" in die Häuserschluchten der Stadt New York. Die Karten sind vielfältig gestaltet und bieten teils deutlich unterschiedliche Gameplay-Auslegungen sowie Schwerpunkte.

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Die Einzelspieler-Kampagne nutzt einige dieser Umgebungen sowie eine Vielzahl der Assets aus dem Mehrspielermodus und ist gewohnt kurzweilig und spektakulär inszeniert. Wie im Multiplayer entbrennt ein Krieg zwischen der NATO und der Privatarmee Pax Armata und schon bald sind Sie zu Fuß, zu Wasser und zu Luft in aller Welt unterwegs, um den Schergen das Handwerk zu legen. Anders als in Battlefield 1 und 5 handelt es sich nicht um einzelne, kleine und voneinander losgelöste Geschichten, sondern um eine zusammenhängende Story-Kampagne, vergleichbar mit Battlefield 3 und 4. Tatsächlich wirkt es gelegentlich so, als würden die Entwickler die populären Vorbilder hier und dort absichtlich und mit einem kleinen Augenzwinkern zitieren - retrospektiver Fan-Service. Die aus Battlefield 3 und 4 bekannte, bisweilen wirklich spektakuläre Levolution-Mechanik respektive die Zerstörung ist ebenfalls in erweiterter Form zurück.

Levolution in der Einzelspieler-Kampagne

Kablooie! Die Zerstörungsorgien in der Einzelspieler-Kampagne sind besonders spektakulär inszeniert. Allerdings sind sie eben genau das: inszeniert, vorgeschrieben, gescriptet. Sie können viele kleine Level-Elemente, einige Gebäude sowie diverse Fahrzeuge, Stellungen und Deckungen der Gegner mit größeren Kalibern demontieren. Doch sind die großen, auch optisch gewaltigen Dekonstruktionen fest im Drehbuch der Kampagne verankert und zünden gar häufig ohne Impuls des Spielers.

Battlefield 6 Screenshots in 4K, TAA nativ, Hemmungslose Details (100) Quelle: PCGH Battlefield 6 Screenshots in 4K, TAA nativ, Hemmungslose Details (25) Quelle: PCGH Battlefield 6 Screenshots in 4K, TAA nativ, Hemmungslose Details (71) Quelle: PCGH

Sowohl PC Games Hardware als auch unser Schwesternmagazin PC Games konnten sich schon zu frühem Zeitpunkt mit Battlefield 6 beschäftigen. Neben Anspiel-Events und Gesprächen mit den Entwicklern haben wir auch an den Beta-Phasen teilgenommen. Wir haben obendrein schon seit geraumer Zeit Zugang zu der Review-Version und konnten uns bereits ausführlich mit der Einzelspieler-Kampagne sowie dem Multiplayer vertraut machen. Nun, kurz vor dem offiziellen Launch, mit passenden Grafiktreibern ausgestattet und nach reichlich Performance-Evaluierung auf mehreren Systemen, wollen wir unsere Beobachtungen zu Grafik, Technik und Performance mit Ihnen teilen - umfangreiche Benchmarks inklusive. Wenn Sie mehr zu Gameplay, den Spielmodi sowie Story und Setting lesen möchten, empfehlen wir Ihnen unsere Kollegen der PC Games. Dort gibt es einen Test der Singeplayer-Kampagne von Battlefield 6 und auch einen ersten Test des Multiplayers von Battlefield 6.

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  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Grafik und Technik
  3. Seite 3 GPU-Benchmarks
  4. Seite 4 CPU-Benchmarks und Fazit
    • Kommentare (191)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von HardWareFresser87 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Splatterpope
        Asynchonen Netcode gabs auch schon bei älteren BFs. Aber bei BF 6 isses nochmal deutlich schlimmer geworden.
        Da hast du vollkommen recht.
      • Von HardWareFresser87 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Splatterpope
        Asynchonen Netcode gabs auch schon bei älteren BFs. Aber bei BF 6 isses nochmal deutlich schlimmer geworden.
        Da hast du vollkommen recht.
      • Von Splatterpope Software-Overclocker(in)
        Zitat von HardWareFresser87
        Naja, das ist nicht nur ein BF-Problem, sondern kommt in den meisten Shooter-Games vor. Hatte ich auch schon oft in COD.
        Asynchonen Netcode gabs auch schon bei älteren BFs. Aber bei BF 6 isses nochmal deutlich schlimmer geworden.
      • Von zerrocool88 Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Phil
        Wenn man es anschaltet, behält die CPU ein paar CPU-Frames zurück, um die bei Bedarf (z.B. plötzlich stockender Leistung) trotzdem noch in Form einiger Renderanweisungen an die GPU senden kann. Erhöht die GPU-Auslastung tendenziell (bzw. hält diese auch bei kurzen CPU-Performance-Einbruch aufrecht), auf Kosten der Latenz und der CPU-Performance.

        Sowas ähnliches wie Reflex, allerdings hat genau das FFR noch bei Battlefield 5 und insbesondere auf Nvidia-Karten hohe CPU-Auslastung und tendenziell schlechtere Performance bedeutet. Nicht zuletzt ein Grund dafür, weshalb Nvidia Reflex so gepusht hat (u. a. laut Nvidia; wenn vielleicht auch nicht hochoffiziell).

        Das "tut" allerdings im Prinzip das Gleiche: Die zurückgehaltenen CPU-Frames reduzieren, also den Prozessor anweisen, so schnell wie möglich neue Renderanweisungen an die GPU zu senden, um Latenzen zu vermeiden (tendenziell auf Kosten einer niedrigeren GPU-Auslastung und einer höheren CPU-Belastung, sowie einem direkteren, aber weniger gleichmäßigem Spielgefühl.)

        Einen sehr ähnlichen Effekt hat man, wenn man im CPU-Limit spielt: Die Latenzen sind tendenziell niedriger, weil die CPU sowieso schon, so schnell sie kann, Anweisungen an die GPU liefert. Daher bringt Reflex auch im CPU-Limit nix. Der Prozessor rechnet eh schon am Limit, da ist dann mit FFR/Reflex/Anti-Lag/"Latenzreduktion" nichts mehr zu holen.

        Gruß,
        Phil
        ah danke für deine Erklärung. Ich Spiel tatsächlich mit Frame generator und future frame an weil es sich für mich gut anfühlt. Ich spiel aber sowieso mit anderen settings. Ich hab zb alles auf low und aus was auch nur geht. Ich spiel in WQHD und habe aber diese ingame Skalierung auf 150% stehen damit die kanten nicht so gammelig aussehen würde so auch mit 240fps rum laufen aber wenn man dann dlss ausgewogen anmacht hab man nicht so die mühe die gegner zu sehen. Ich finde das in dem game tatsächlich mit am schiwertigsten wenn man hoch oder ultra spielt das man die leute kaum sieht kann aber auch an meinem alter liegen xD
      • Von SpecialOfficerDoofy
        Zitat von HardWareFresser87
        Was denkst du, warum habe ich in meiner Signatur nur zwei kleine xx? Genau aus diesem Grund.
        Weil dich nicht traust noch ein weiteres x zu setzen .
      • Von soonsnookie Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Fun fact: Lasse ich meinen 5950X tatsächlich @ Spec laufen, überhitzen mir die nackigen VRMs (bis ich aktive Belüftung draufpacke).

        Spielst du in Ultra HD oder einer vergleichbar fiesen Auflösung? Anscheinend hat das Spiel ein Speicherleck, sodass nach langer Spielzeit sogar 16er-Grafikkarten kurz Schluckauf kriegen, aber bei "normalen" Sessions problemlos laufen. Nach welcher Zeit es knallt, hängt von den Map-Wechseln und auch dem Nutzerverhalten ab (Settings-Änderungen, Raustabben, Hintergrundprogramme etc.).

        MfG
        Raff
        spiele 1440p. selbst mit dlss quality ist der vram relativ schnell voll - im multiplayer absolut nicht nutzbar und singleplayer gehts auch nicht lange gut
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