Assassin's Creed Odyssey: Benchmarks
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Assassin's Creed Odyssey: Benchmarks

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Auf Seite 2 des Techniktests zu Assassin's Creed Odyssey geht es um die hohe Prozessor(aus)last(ung) und die Grafikkarten-Benchmarks.

Allerdings werden nur sehr wenige Nutzer die Performance für die edle Bildaufhübschung haben, denn mit der größeren Spielewelt, dem erhöhten Detailgrad und einigen neu hinzugekommenen sowie aufgewerteten Effekten ist Assassin's Creed Odyssey gegenüber dem schon sehr anspruchsvollen Origins nochmals Hardware-hungriger geworden. Kommen wir also zu der Performance.

Assassin's Creed Odyssey: Hohe Prozessor(aus)last(ung)

Der Odyssey-Vorgänger AC Origins gehörte zu den ersten Spielen, welche fühlbar von einem Achtkern-Prozessor profitieren. Vor allem in Städten zahlt sich das Kernplus aus, denn hier sorgen viele Objekte und vor allem Charaktere für eine lebendige, allerdings anspruchsvoll zu simulierende Welt. Assassin's Creed Odyssey knüpft hier aufgrund der gleichen Engine-Basis an und liefert eine mindestens ebenbürtige, wenn nicht noch bessere Skalierung mit den vorhandenen Prozessorressourcen. Bei unseren Tests sahen wir immer wieder 100 Prozent Auslastung eines AMD Ryzen 7 1700 - nicht nur bei Ladesequenzen, sondern auch beim Umherwandern in der Welt, welche eine hohe Streaming-Last erzeugt.

Die hohe Prozessorauslastung ist bemerkenswert, denn der Renderer von AC Odyssey basiert nach wie vor auf dem schwierig parallelisierbaren DirectX 11. Ähnlich gute Werte - eine flächendeckende CPU-Nutzung ist positiv zu werten - erreicht derzeit nur Shadow of the Tomb Raider, welches jedoch stark für DirectX 12 optimiert wurde. Selbstverständlich ist ein hoher Takt nach wie vor wichtig, denn dieser steigert die Bildrate zuverlässig. Besitzer einer Vierkern-CPU ohne Simultaneous Multi-Threading (SMT) benötigen diesen zwingend, um in Städten auf einen grünen Fps-Zweig zu kommen. Deutlich besser sieht es bei SMT-befähigten Quadcores aus, die Bildraten fallen deutlich höher aus. Ab einem Sechskern-Prozessor mit moderner Architektur (Ryzen 5, Intel Core i-8000) fallen dann auch die letzten Stocker weg. Weitere Kerne helfen, in Städten die "magische" 60-Fps-Marke zu erreichen oder gar zu übertreffen.

[COLOR=textColor3]Prozessormessungen: AMD und Intel

Wir haben die vergangenen Tage mit CPU-Messungen verbracht, um das Gesagte mit harten Zahlen zu untermauern. Bedauerlicherweise ist der Kopierschutz von Assassin's Creed Odyssey ein scharfer Wachhund und das Ab-/Anschalten von Kernen sowie natürlich der Wechsel der kompletten Infrastruktur führt zu Sperren des Uplay-Accounts. Mittlerweile sind jedoch alle Messungen durchgeführt und ausgewertet.

Wie bereits bei AC Origins werden wir in Zukunft auch bei AC Odyssey zwei verschiedene Testsequenzen verwenden: Eine GPU-lastige für Grafikkarten und eine CPU-lastige für Prozessoren. Letztere fanden wir nach einigen Spielstunden in Athen. Die große Stadt ist üppig bevölkert und bildhübsch, sodass ein großer Prozessorhunger zum Aufrechterhalten der Simulation nicht verwundert. In diesem Fall sprinten wir mit unserer Kassandra 20 Sekunden lang eine belebte Straße entlang, vorbei an zahlreichen Nichtspielercharakteren. Dabei interessiert uns nicht nur die absolute Leistung der Prozessoren, sondern auch die Kernskalierung der überarbeiteten Engine. Bereits AC Origins wusste Achtkerner gewinnbringend zu nutzen.
Assassin's Creed Odyssey – In Stadtgebieten liegt die CPU-Last wie schon in Origins sehr hoch. Im Bild sehen Sie die von unsere CPU-Messungen genutzte Szene in Athen. Odyssey kann allerdings analog zum Vorgänger viel Leistung aus zusätzlichen Prozessorkernen schöpfen. Quelle: PC Games Hardware Assassin's Creed Odyssey – In Stadtgebieten liegt die CPU-Last wie schon in Origins sehr hoch. Im Bild sehen Sie die von unsere CPU-Messungen genutzte Szene in Athen. Odyssey kann allerdings analog zum Vorgänger viel Leistung aus zusätzlichen Prozessorkernen schöpfen. Wir haben Messungen mit einem AMD- und einem Intel-Rechner vollzogen. Da ein Großteil der PCGH-Community übertaktet, haben wir uns entschlossen, die beiden Systeme im ausgereizten Zustand zu testen, sprich: mit maximaler Übertaktung. Diese besteht aus 3,9 GHz für den Ryzen 7 1700 nebst flinken Speichers (DDR4-3200) und 5,0 GHz für den Core i7-8700K (DDR4-3400). Auf diese Weise zeigen beide Rechner, was sie bestenfalls zu leisten im Stande sind. Ob der AMD-Prozessor seinen Taktnachteil durch die zusätzlichen Kerne wettmachen kann? In jedem Fall kommt eine starke Grafikkarte zum Einsatz, um die CPU-Leistung zu keiner Zeit zu limitieren. Die Ergebnisse:
Assassin s Creed Odyssey: CPU-Performance & Core Scaling (AMD Ryzen 7 + Nvidia Geforce) Quelle: PC Games Hardware Assassin s Creed Odyssey: CPU-Performance & Core Scaling (AMD Ryzen 7 + Nvidia Geforce) Die unterschiedlich langen Verläufe ergeben sich aus der unterschiedlichen Anzahl berechneter Frames innerhalb des Messzeitraums. Mit einem vier-threadigen Zweikernprozessor ist Assassin's Creed Odyssey durchaus spielbar, allerdings fallen die Frametimes hoch und unruhig aus. Hinzu kommt eine lange Ladezeit. Diese fällt mit 4C/8T wesentlich kürzer aus und die Bildrate explodiert förmlich - ein entsprechender Prozessor ist um 92 Prozent schneller als einer mit 2C/4T. Der Wechsel von 8 auf 12 Threads steigert die Leistung ebenfalls fühlbar, die Bildrate klettert um ein knappes Viertel auf rund 71,4 Fps. Kommen weitere zwei Kerne respektive vier Threads hinzu, führt das zu einem Fps-Plus von rund sieben Prozent. Insgesamt ist die Mehrkernskalierung der Engine sehr gut, aber noch weit von der Perfektion entfernt.

CPU-Skalierung mit AMD und Nvidia-GPU
Assassin's Creed Odyssey - Techniktest mit Benchmarks [Update: CPU-Messungen] (1)
Assassin's Creed Odyssey - Techniktest mit Benchmarks [Update: CPU-Messungen] (1) Assassin's Creed Odyssey – Core Scaling i7-8700K, RX Vega 64 - fixed

Die Resultate des Core i7-8700K haben wir in Form eines Frameverlaufs dokumentiert, zum Einsatz kam dabei sowohl eine RTX 2080 Ti als auch eine RX Vega 64 LC, die aktuell schnellsten Vertreter beider Hersteller. Nvidia zeigt im CPU-Limit deutlich bessere Ergebnisse, trotzdem liegen die Bildraten in Odyssey und Athen mit 81,4 Fps niedriger als in Origins und unserem CPU-lastigen Benchmark "Alexandria". Dort erreicht die RTX 2080 Ti in Kombination mit dem übertakteten i7-8700K im Schnitt 87,9 Fps. Mit der Radeon-GPU erzielen wir in Athen und bei 720p bei 50 % Skalierung lediglich 61,2 Fps, allerdings liegt dieser Wert ein wenig über den 61,0 Fps, die wir mit der Radeon in Origins erzielen können. Auch schafft die RX Vega 64 in voller Full-HD-Auflösung gerade einmal 53,3 Bilder pro Sekunde, wird also noch nicht komplett von der CPU ausgebremst - die RTX 2080 Ti wird indes mit 78,2 Full-HD-Fps schon zu weiten Teilen vom Prozessor ausgebremst. Dennoch ist dieser Umstand natürlich für AMD-Nutzer etwas unschön. Auf der Habenseite sind allerdings die in Assassin's Creed Origins mit AMD-GPUs in anspruchsvollen Gebieten noch immer auftretenden, störenden Ruckler nahezu gänzlich verschwunden.

Frametime-Vergleich im CPU-Limit – AMD & Nvidia, Origins vs Odyssey
Assassin's Creed Odyssey – Frametimes Origins vs Odyssey – Origins, AMD
Assassin's Creed Odyssey – Frametimes Origins vs Odyssey – Origins, AMD Assassin's Creed Odyssey – Frametimes Origins vs Odyssey – Odyssey, AMD Assassin's Creed Odyssey – Frametimes Origins vs Odyssey – Origins, Nvidia Assassin's Creed Odyssey – Frametimes Origins vs Odyssey – Odyssey, Nvidia

Assassin's Creed Odyssey: Grafikkarten-Benchmarks

Assassin's Creed Odyssey benötigt nicht nur einen schnellen Prozessor, sondern - mit allen Details - eine potente Grafikkarte. Das gilt vor allen für die weitläufigen ländlichen Gebiete des Spiels, denn hier häufen sich Elemente wie volumetrischer Nebel, Vegetation und Wasser, welche allesamt pixel- oder polygonlastig sind. Wie viel Grafikkarte Sie für AC Odyssey im Rechner haben sollten, prüfen wir anhand einer überdurchschnittlich anspruchsvollen Szene außerhalb städtischer Gefilde. Das Gebiet befindet sich jenseits der "Tutorial-Insel" und wurde von uns aufgrund relativ geringer Bildraten sowie, trotz der vorhandenen Dynamik durch NPCs, guter Reproduzierbarkeit erwählt. Wir galoppieren 20 Sekunden auf unserem edlen Ross einen kurvigen Weg entlang. Sie sehen die PCGH-Testsequenz "Riding Phobos" im eingebetteten Video, neben weiteren Informationen.

Wie immer verwenden wir die zum Testzeitpunkt aktuellen Treiber von AMD und Nvidia, in diesem Fall die Radeon Software 18.9.3 und den Geforce 411.70 WHQL. Beide Treiber wurden für Assassin's Creed Odyssey angepasst ("game-ready"), sodass der Vergleich fair ausfällt. Die Grafikdetails sind allesamt maximiert ("Ultra High"-Voreinstellung), die dynamischen Sparfunktionen und Fps-Ziele deaktiviert.

Assassin's Creed Odyssey ist anspruchsvoll, die Bildraten fallen um circa 20 Prozent geringer aus als bei "Kanopos", der PCGH-Grafikkartenszene in AC Origins. Auffälligkeiten bestehen dabei nicht, die Grafikkarten ordnen sich alle in etwa dort ein, wo man sie erwarten würde. Lobenswert respektive überfällig ist, dass Ubisoft das Stuttering, welches Radeon-Grafikkarten in AC Origins zu schaffen machte, in AC Odyssey vollständig beseitigt hat. Weitere Effekte, welche sich aus der Zusammenarbeit zwischen AMD und Ubisoft ergeben, sind in Sachen Grafik nicht zu beobachten - möglich ist jedoch, dass die CPU-Nutzung bei Ryzen-Prozessoren weiter optimiert wurde.

Lobenswert ist, dass Ubisoft das Stuttering, welches Radeon-Grafikkarten in AC Origins zu schaffen machte, vollständig beseitigt hat.Auch in Sachen Grafikspeicher sieht alles normal aus, allerdings mit einem Faible für Luxus: Mit einer 4-GiByte-Grafikkarte lässt sich ACOD grundsätzlich spielen, allerdings ist diese Speicherkapazität das absolute Minimum für maximale Details in der Full-HD-Auflösung. Direkt nach dem Spielstart fallen die Bildraten auf entsprechenden Grafikkarten relativ niedrig aus, das Streaming hat in den folgenden Minuten jedoch die Daten dort, wo es sich haben möchte, und die Fps steigen. Noch härter trifft es die Geforce GTX 970, welche bekanntlich über einen segmentierten Speicher verfügt: Sie läuft anfangs besonders unrund und hat mit maximalen Grafikdetails große Probleme, konsistente Bildraten zu erzeugen. In WQHD verstärken sich die Probleme und an noch höhere Auflösungen ist mit 4-GiByte-Grafikkarten nicht zu denken. Ab 6 GiByte ist die griechische Antike hübsch und flüssig spielbar, sofern die GPU daneben nicht von 2013 ist. 8 GiByte lohnen sich erst in Ultra HD, denn in dieser Auflösung adressiert das Spiel phasenweise mehr als 7 GiByte. Fehlt der Speicher, kommt es mitunter zu träger Einblendung der Pixeltapeten sowie Nachladerucklern.

Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH

Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele -Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.

Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti", um nur ein Beispiel zu nennen - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominenteste ist AMDs Radeon R9 Fury X, welche wir als Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.

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    • Kommentare (364)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        Das Ding ist sehr CPU lastig, da wäre DX12 sicherlich die bessere Wahl gewesen.
        Wenn ich schon den Echtgeld-Shop sehe und was da für Preise abgerufen werden, weiß ich warum ich Ubisoft Spiele meide.
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        Das Ding ist sehr CPU lastig, da wäre DX12 sicherlich die bessere Wahl gewesen.
        Wenn ich schon den Echtgeld-Shop sehe und was da für Preise abgerufen werden, weiß ich warum ich Ubisoft Spiele meide.
      • Von sam10k
        du kannst in odyssey einen phallus erklimmen.
        der ist in 4k natürlich noch beeindruckender.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Die Dinger hab ich noch nie länger als 5Sekubden auf Maximum gehabt, 4k sei Dank.
      • Von I3uschi Software-Overclocker(in)
        Liest das hier noch jemand? ^^

        Ich habe gerade eine echt krasse Beobachtung gemacht. Und zwar geht es um die volumetrischen Wolken auf höchster Stufe. So gefühlt gehen ja ca. 30 FPS verloren zur nächst niedrigeren Stufe. (1080p)
        War kurz AFK und hatte die Kamera in den Himmel gerichtet. Als ich wieder kam sah ich wie der Himmel sich immer weiter zu zog, bis es zu regnen begann und quasi alles schwarz war.
        Die Frames gingen auf 86!!! runter. Habt ihr schon mal n Spiel gesehen, was wenn man in den Himmel schaut so krass die Frames nach unten zieht? Ne, ist normal eher das Gegenteil.
        Das sieht jedenfalls beeindruckend aus wie realitätsnahe der Wechsel von Regen auf Sonne aussieht. Als die schwarzen Wolken der Sonne wichen, kam ich auf 147! FPS.
        Das sind ü60 FPS "nur für den Himmel"!

        Nerd-Kommentar Ende
      • Von Gast1719868203
        Is vielleicht meckern auf hohem Niveau.. ^^ CPU is schnell genug und SSD ist auch da. Aber ich meine mich zu erinnern, dass die Ladezeiten auch in einem Review etwas bemängelt wurden. Meine sogar bei PCGH. Das Spiel nimmt sich auch einfach viel zu wenig RAM.
      Direkt zum Diskussionsende
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