Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
In diesem Artikel
Bildhübsches Raytracing hält in immer mehr Spielen Einzug, sodass eine neu angeschaffte Grafikkarte darauf vorbereitet sein sollte. Der Raytracing-Leistungsindex 2025 macht keine Gefangenen, die neuerdings 15 enthaltenen Spiele fordern den Grafikkarten alles ab. Wie Sie im Folgenden sehen, vereinen wir das "Who's who" der aktuellen Raytracing-Implementierungen, deren Nutzwert nicht infrage steht - die Leistung der Grafikkarte entscheidet, ob man die Aufwertung in Anspruch nehmen kann. Da wir mit maximaler Raytracing-Komplexität testen (ohne Pathtracing), kommt den GPUs in einigen Fällen Upsampling zu Hilfe. Damit ist zwar die Bildqualität nicht mehr zwischen den Herstellern identisch, allerdings sieht so die Gaming-Realität aus und wir beugen uns dieser praxisnahen Einstellung. Frame Generation, Variable Rate Shading und Low-Latency-Optionen bleiben konsequent abgeschaltet, um ansonsten gleiche Bedingungen zu schaffen.
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| PCGH Raytracing Benchmarks 2025 | Engine | API | Version (Platform) | Benchmark Sequence |
|---|---|---|---|---|
| Alan Wake 2 | Northlight Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Epic) | „Nightingale” |
| Cyberpunk 2077 | RED Engine 4 | DirectX 12 | v2.21 (GOG) | „Dog Days” |
| Dragon Age: The Veilguard | Frostbite Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Arlathan Forest” |
| Desordre | Unreal Engine 5.2.1 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Room 5” |
| Dragon’s Dogma 2 | In-house Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Vernwald” |
| Dying Light 2 | Chrome Engine 6 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Walk in the Park” |
| F1 24 | EGO Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Wet Vegas” |
| Forza Motorsport | Forzatech Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Cherryflections” |
| Hogwarts Legacy | Unreal Engine 4.27.2 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Broomwood” |
| Indiana Jones and the Great Circle | id Tech (Motor) | Vulkan | Stets aktuell (Steam) | „Crysis” |
| Metro Exodus EE | 4A Engine | DirectX 12 | v3.08.39 (GOG) | „Bounce Base” |
| Planet Coaster 2 | Cobra Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Spaghetti” |
| Ratchet & Clank: Rift Apart | Insomniac Engine 4.0 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Rooftops” |
| Star Wars Outlaws | Snowdrop Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Ubi) | „Speeding” |
| The Witcher 3 Next-Gen | RED Engine 3 | DirectX 12 | v4.04a (GOG) | „Duskwood” |
Intel Arc B570: Raytracing-Benchmarks
Der hohe Anspruch moderner Raytracing-Implementierungen erfordert auf den meisten Grafikkarten mehr Kompromisse als mildes Upscaling. Sehen wir uns an, wie die Intel Arc B570 mit der Strahlenlast in 15 Spielen zurechtkommt:
Die zusätzlichen Daten für Raytracing-Materialien und -Beleuchtung lassen 8-GiByte-Grafikkarten wie die RX 7600 und RTX 4060 in einigen Spielen bersten. Dies führt zu einem guten Abschneiden der Arc B570 und Radeon RX 6700, welche dank 10 GiByte einen längeren Atem haben als beispielsweise die Arc A580 und Radeon RX 7600. Grundsätzlich kann man sagen, dass die B570 beim Raytracing jenseits ihrer Gewichtsklasse boxt, in vielen Fällen kann sie der Radeon RX 7600 XT das Wasser reichen. Doch wie beim Rasterizing gibt es Ausnahmen von dieser Regel, der Treiber scheint die Arc B570 auch bei der Speicherverwaltung nicht optimal anzusteuern. So läuft Dragon Age: The Veilguard reproduzierbar miserabel auf der Arc B570, obwohl diese 10 GiByte VRAM mitbringt. Selbst 8-GiByte-Modelle wie die Radeon RX 6600 und Arc A580 erreichen hier deutlich bessere Werte. Ähnlich sieht es in WQHD bei Forza Motorsport aus. Sehen wir uns an, welche Leistungsindizes sich aus alldem ergeben:
Wenngleich die Raytracing-Leistung der Arc B570 beinahe an die Radeon RX 7600 XT herankommt und die Intel-Grafikkarte in der 250-Euro-Gewichtsklasse konkurrenzlos ist, so fehlt doch etwas. Tatsächlich trennen unsere neuen RT-Benchmarks die Spreu derart schonungslos vom Weizen, dass die Grenze irgendwo zwischen 8 und 12 GiByte VRAM läuft. Egal, ob Arc, Radeon oder Geforce, 8 GiByte genügen selbst in Full HD mit maximalen Details nicht mehr. Wann welche Grafikkarte einknickt oder gar zusammenbricht, schwankt von Spiel zu Spiel und hängt auch von der Auflösung ab. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass auch 10 GiByte keinen sorgenfreien Betrieb mit Raytracing und maximalen Details ermöglichen - dafür müssen 12 GiByte installiert sein. Dennoch weist die Arc B570 in den allermeisten Fällen einen Vorteil gegenüber Radeon-Grafikkarten mit 8 GiByte auf, gegenüber Geforce-Grafikkarten hingegen nur in wenigen Fällen.
Am Rande bemerkt: Der Vorwurf, PCGH bevorteile gezielt Nvidia-GPUs, erweist sich somit (wie immer) als haltlos. Unsere neuen Benchmarks betonen vielmehr das Potenzial moderner Architekturen, GPUs mit Reserven können sich in Szene setzen. Besonders gespannt sind wir daher auf AMDs RDNA-4-Generation, welche noch im ersten Quartal erscheinen soll, denn das Potenzial, mit Raytracing-Verbesserungen zu glänzen, ist bei den neuen Raytracing-Spielen besonders groß.


Viele kaufen einen ca. 600,- Euro teuren Amd X3D mit teurem AM5 Board samt teurem Ram um ihn dann bsw. mit einer lahmen Rx 7600 zu betreiben , in der Hoffnung das die Fps bei 720p mehr werden oder irgendwann mal das Geld für ne Oberklasse Grafikarte da ist
Nur der Umstand hat doch erhebliche Auswirkungen auf die Leistung der Graka
Ändert aber nichts an der grundsätzlichen Testmethode die zwecks Vergleichbarkeit nun mal so erfolgen muss. Ich vermute mal, Raff war ein schneller Test nicht aussagekräftig genug und er möchte das lieber präzise über ein weites Testfeld beleuchten. Sowas erfordert nun mal Zeit, vor allem wenn unterschiedliche Plattformen inkludieren möchte.
Der CB Test auch auch nur begrenzte Aussagekraft, für eine wirklich detaillierte Bewertung müsste man klarerer Abstufen können ab wann in welchem Maß die Auswirkungen auftreten.
Nur der Umstand hat doch erhebliche Auswirkungen auf die Leistung der Graka
Es geht Primär um den CPU Overhead.
Zum schnellsten Gaming Prozessor baue ich mir bestimmt eine untere Mittelklasse Grafikkarte ein...
Denn die bis dato erhobenen Benchmarks, die Arc im Clinch mit GeForce und Radeon zeigen, wurden auf der schnellsten verfügbaren Gaming-CPU erstellt: dem Ryzen 7 9800X3D. Doch auf langsameren bzw. älteren CPUs sieht das Bild schnell anders aus, weil Arc hier mehr Federn lässt als GeForce oder Radeon. Je stärker der Fokus der Last auf der CPU liegt, desto deutlicher werden die Unterschiede. Und auf Gamer abseits von High-End-Gaming-Systemen und damit auch High-End-Gaming-CPUs zielt Arc mit der 500er-Serie.
Doch nun hat sich gezeigt: Mit langsameren, weil kleineren oder älteren CPUs verlieren Intels Arc-Grafikkarten viel früher viel stärker an Leistung als die Konkurrenz von Nvidia und AMD. Der Grund: Der Treiber der Intel-Grafikkarten legt mehr Last auf die CPU („CPU-Overhead“), kleinere CPUs bremsen Arc-Grafikkarten daher früher aus.
Viele kaufen einen ca. 600,- Euro teuren Amd X3D mit teurem AM5 Board samt teurem Ram um ihn dann bsw. mit einer lahmen Rx 7600 zu betreiben , in der Hoffnung das die Fps bei 720p mehr werden oder irgendwann mal das Geld für ne Oberklasse Grafikarte da ist
Ändert aber nichts an der grundsätzlichen Testmethode die zwecks Vergleichbarkeit nun mal so erfolgen muss. Ich vermute mal, Raff war ein schneller Test nicht aussagekräftig genug und er möchte das lieber präzise über ein weites Testfeld beleuchten. Sowas erfordert nun mal Zeit, vor allem wenn unterschiedliche Plattformen inkludieren möchte.
Der CB Test auch auch nur begrenzte Aussagekraft, für eine wirklich detaillierte Bewertung müsste man klarerer Abstufen können ab wann in welchem Maß die Auswirkungen auftreten.