Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
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Wie schlägt sich Intels Arc B570 in modernen Rasterizing-Spielen und wegweisenden Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Gaming-Grafikkarte durch zahlreiche Benchmarks gescheucht. Sowohl die 20 Rasterizing-Tests als auch die 15 Raytracing-Tests sind brandneu und liefern hochspannende Ergebnisse, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können. Alle Details zu den Überlegungen hinter PCGH-Benchmarks erfahren Sie im folgenden Video.
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PCGH-Grafikkarten-Benchmarks
Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex und rund 400 insgesamt. Da die GPU-Taktrate einer und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.700 und 2.900 MHz, führt das zur Angabe von "~2,80 GHz". Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.
| PCGH GPU Benchmarks 2025 | Engine | API | Version (Platform) | Benchmark Sequence |
|---|---|---|---|---|
| Alan Wake 2 | Northlight Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Epic) | „Nightingale” |
| Assassin's Creed Mirage | Anvil Next Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Ubi) | „New Dawn” |
| Baldur’s Gate 3 | Divinity 4.0 Engine | Vulkan | v4.1.1 P7HF3 (GOG) | „Putrid Bog” |
| CoD: Black Ops 6 | IW Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Battle.net) | „Nightfire” |
| Cities Skylines 2 | Unity Engine | DirectX 11 | Stets aktuell (Steam) | „Sightseeing” |
| Cyberpunk 2077 | RED Engine 4 | DirectX 12 | v2.21 (GOG) | „Dog Days” |
| Dragon Age: The Veilguard | Frostbite Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Arlathan Forest” |
| Enshrouded | Holistic Engine | Vulkan | Stets aktuell (Steam) | „Hinterland” |
| F1 24 | EGO Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Wet Vegas” |
| Final Fantasy XVI | In-house-Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Noisome Morass” |
| Forza Horizon 5 | Forzatech Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Pitfall!” |
| Ghost of Tsushima | In-house-Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Forest Springs” |
| Horizon Forbidden West | Decima Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Blight Fields” |
| Hunt: Showdown 1896 | Cryengine 5.11 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Bayou” |
| Outcast: A New Beginning | Unreal Engine 4.27.2 | DirectX 12 | v1.05 (GOG) | „Bloomwood” |
| Stalker 2 | Unreal Engine 5.1GSC | DirectX 12 | v1.1.3 (GOG) | „Zalissja” |
| Senua’s Saga: Hellblade 2 | Unreal Engine 5.3.2 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Luminosity” |
| Starfield | Creation Engine 2 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Outer Wilds” |
| W40K: Space Marine 2 | Swarm Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Bloody Bench Bog” |
| X4: Foundations | X-Tech 5 | Vulkan | v7.1 Hotfix 3 (GOG) | „Heretic’s End” |
Resizable BAR (rBAR) alias Smart Access Memory (SAM) ist seit Jahren breitflächig sowohl auf AMD- als auch Intel-Plattformen verfügbar, weshalb wir Grafikkarten standardmäßig mit SAM/rBAR testen. Bei den Grafikkarten-Benchmarks 2025 machen wir selbstverständlich keine Ausnahme, das Effizienz-Feature bleibt aktiv.
Intel Arc B570: Spiele-Benchmarks
Für den Test der Intel Arc B570 präsentieren wir Ihnen das volle Paket der frisch erhobenen Messwerte. Die ältesten Benchmarks stammen von Ende November, seitdem haben wir weitere Grafikkarten mit dem aktuellen Software-Stand durchgetestet. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist Full HD (1.920 × 1.080 Pixel), da wir die Arc B570 für eine optimale 1080p-Grafikkarte halten. Selbstverständlich ist auch WQHD/1440p möglich, allerdings in vielen Fällen nur in Kombination mit Upsampling (wie Intels XeSS).
Spätestens hier ist eine wichtige Information angebracht: Auch die Rasterizing-Benchmarks 2025 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit WQHD und Quality-Upsampling spielt, kann sich wunderbar an den hier gezeigten Full-HD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben). Los geht's:
Grundsätzlich macht die Arc B570 eine gute Figur und kann sich oft mit der Radeon RX 7600 und Geforce RTX 4060 anlegen. Während AMD und Nvidia eine relativ konstante Leistung erzielen, schicken uns die Arc-Modelle jedoch auf eine Berg- und Talfahrt. Einige Spiele laufen bemerkenswert gut (etwa Cities: Skylines 2, Cyberpunk 2077 und Ghost of Tsushima), andere sehr schlecht. Dabei ist ein Muster zu erkennen: Der Intel-Treiber reizt die Battlemage-GPUs unter Vulkan noch nicht aus. Während das Stottern in Baldur's Gate 3 bereits teilweise behoben wurde, kranken Enshrouded und X4 noch an unterirdischer Performance, bei der die B570 sogar hinter der A580 landet, während die A770 beiden davonläuft - klare Indizien dafür, dass die umgebauten Rechenwerke der neuen GPU noch nicht optimal angesteuert werden.
Intel Arc B570 im Leistungsindex
Wo landet die Arc B570 im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.
Moderne Spiele mit maximalen Details, wie wir sie testen, sind kein Zuckerschlecken für die GPU-Mittelklasse. Der PCGH-Leistungsindex 2025 skaliert mit allem, was die Grafikkarten auffahren: Rechenleistung, Transferrate, Speichermenge. Die hohe Last belohnt folglich Modelle, die nicht auf Kante genäht sind - und spätestens hier müssen wir die Auflösungen separieren. Der Gesamt-Index ist gut und wertvoll, bei günstigen Grafikkarten aber nicht das Maß der Dinge. Warum das? Weil hier die hohen Auflösungen einfließen - und diese belohnen Grafikkarten mit üppigem Speicher besonders deutlich bzw. strafen jene mit nur 8 GiByte überproportional ab. Bei günstigen Grafikkarten muss man Kompromisse eingehen, daher ist zielgerichtetes Kaufen für die genutzte Monitorauflösung sinnvoll.
In Full HD/1080p, das wir standardmäßig eingeblendet haben, erreicht die Arc B570 knapp die Leistung der Radeon RX 7600. Die Arc B580 und Radeon RX 7600 XT erkämpfen sich einen rund 15-prozentigen Abstand, während die Geforce RTX 4060 und Radeon RX 6700 in der Mitte zu finden sind - diese interessante Gruppierung mit annähernd gleichen Pärchen kommt tatsächlich so heraus. Mit dieser Leistung ist die Arc B570 zweifellos für moderne Spiele geeignet, allerdings setzt sie keine Akzente. Erwähnenswert ist das interessante Verhalten im Speichergrenzbereich, das unsere vorherigen VRAM-Analysen unterstreicht und mit neuen Daten anreichert. Erfordert ein Spiel mehr als 8 GiByte, brechen Arc und Radeon vergleichbar stark ein, wobei AMD leichte Vorteile verbuchen kann. In diesen Fällen lohnen sich 10 GiByte, zu finden auf B570 und RX 6700. Nvidia gelingt das Wunder, in den meisten Fällen mit 8 GiByte ähnlich zu performen - mehr dazu im folgenden Teil unserer VRAM-Beratung 2025.
Aufrüster, aufgepasst: Wir haben extra für diesen Test die Geforce GTX 1070 und Radeon RX Vega 56 nachgetestet, um die naheliegende Frage "Lohnt sich ein Upgrade?" zu beantworten. Die Antwort lautet "ja", falls Sie auf eine Arc B580/B570, Geforce RTX 4060 (Ti) oder Radeon RX 7600 (XT) aufrüsten möchten. Faktor 2 ist in Reichweite - plus die vielen neuen Möglichkeiten rund um Upsampling, Frame Generation und Raytracing. Apropos, auf der nächsten Seite dreht sich alles um die moderne Strahlenverfolgung.


Viele kaufen einen ca. 600,- Euro teuren Amd X3D mit teurem AM5 Board samt teurem Ram um ihn dann bsw. mit einer lahmen Rx 7600 zu betreiben , in der Hoffnung das die Fps bei 720p mehr werden oder irgendwann mal das Geld für ne Oberklasse Grafikarte da ist
Nur der Umstand hat doch erhebliche Auswirkungen auf die Leistung der Graka
Ändert aber nichts an der grundsätzlichen Testmethode die zwecks Vergleichbarkeit nun mal so erfolgen muss. Ich vermute mal, Raff war ein schneller Test nicht aussagekräftig genug und er möchte das lieber präzise über ein weites Testfeld beleuchten. Sowas erfordert nun mal Zeit, vor allem wenn unterschiedliche Plattformen inkludieren möchte.
Der CB Test auch auch nur begrenzte Aussagekraft, für eine wirklich detaillierte Bewertung müsste man klarerer Abstufen können ab wann in welchem Maß die Auswirkungen auftreten.
Nur der Umstand hat doch erhebliche Auswirkungen auf die Leistung der Graka
Es geht Primär um den CPU Overhead.
Zum schnellsten Gaming Prozessor baue ich mir bestimmt eine untere Mittelklasse Grafikkarte ein...
Denn die bis dato erhobenen Benchmarks, die Arc im Clinch mit GeForce und Radeon zeigen, wurden auf der schnellsten verfügbaren Gaming-CPU erstellt: dem Ryzen 7 9800X3D. Doch auf langsameren bzw. älteren CPUs sieht das Bild schnell anders aus, weil Arc hier mehr Federn lässt als GeForce oder Radeon. Je stärker der Fokus der Last auf der CPU liegt, desto deutlicher werden die Unterschiede. Und auf Gamer abseits von High-End-Gaming-Systemen und damit auch High-End-Gaming-CPUs zielt Arc mit der 500er-Serie.
Doch nun hat sich gezeigt: Mit langsameren, weil kleineren oder älteren CPUs verlieren Intels Arc-Grafikkarten viel früher viel stärker an Leistung als die Konkurrenz von Nvidia und AMD. Der Grund: Der Treiber der Intel-Grafikkarten legt mehr Last auf die CPU („CPU-Overhead“), kleinere CPUs bremsen Arc-Grafikkarten daher früher aus.
Viele kaufen einen ca. 600,- Euro teuren Amd X3D mit teurem AM5 Board samt teurem Ram um ihn dann bsw. mit einer lahmen Rx 7600 zu betreiben , in der Hoffnung das die Fps bei 720p mehr werden oder irgendwann mal das Geld für ne Oberklasse Grafikarte da ist
Ändert aber nichts an der grundsätzlichen Testmethode die zwecks Vergleichbarkeit nun mal so erfolgen muss. Ich vermute mal, Raff war ein schneller Test nicht aussagekräftig genug und er möchte das lieber präzise über ein weites Testfeld beleuchten. Sowas erfordert nun mal Zeit, vor allem wenn unterschiedliche Plattformen inkludieren möchte.
Der CB Test auch auch nur begrenzte Aussagekraft, für eine wirklich detaillierte Bewertung müsste man klarerer Abstufen können ab wann in welchem Maß die Auswirkungen auftreten.